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Themen-Optionen |
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#51
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Gute Diskussion!
Zitat:
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Isaac Newton, 4.1.1643 (Woolthorpe) - 31.03.1727 (Kensington), gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Er hatte entscheidenden Einfluss auf die weitere Entwicklung von Astronomie, Physik und Mathematik und hatte leider noch nicht das Glück, nichtlustig.de zu kennen.
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#52
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Meiner Meinung nach benötigt grade ein Materialspieler viel Spin, der dann durch sein Material in ungewohnter Weise zurückgegeben wird. Aus diesem Grund wird doch häufig möglichst ohne Spin dagegen gespielt, da man die zurückkomemden rotationsarmen Bälle dann gut abschiessen kann. Ein hohes Tempo lässt dem Gegener weniger Zeit, das Spiel des Marerialspielers zu durchschauen und Dinge wie Schlägerdrehen zu erkennen, ist also ebenfalls von Vorteil für das Materialspiel.
En Abwehrspieler benötigt ebenfalls die Rotation, sein Spiel lebt von der Maximierung des Unterschnitts und von Drall-Variation. Hier ist allerdings wegen der längeren Laufwege ein hohes Tempo eher problematisch. Ein hohes Netz dürfte eher ein Vorteil für Topspin-Spieler sein, deren Ball eine entsprechende Flugkurve aufweist. Als durch ein Netzerniedrigung der Vorteil der Abwehrspieler vermindert werden sollte, wurde der Angriff noch mit graden Bällen (Schuß) gespielt. Die graden Bälle (Konter/Schuß) profitieren am meisten von einem niedrigen Netz. Eine Netzerhöhung würde eine Umstellung auf Noppen-Innen-Beläge und Topspin bei den Angriffsspielern nach sich ziehen, die kurzen Noppen und die Konterspieler würden wohl aussterben. Persönlich fand ich das "altertümliche" Spiel mit nur Hartbrettschlägern, mit dem 38mm Ball und mit Sätzen bis 21 am besten. Alle Regeländerungen und Materialänderungen nach 1950 haben dem Sport mehr geschadet wie genützt. |
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#53
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Ich muss gestehen, dass ich die Regeländerungen der ITTF ganz ordentlich finde. Der 40mm hat keine Veränderungen gebracht (ist aber auch nicht tragisch), die 11er Regel hat die Spiele spannender gestaltet und die Aufschlagregel das Spiel transparenter.
Dass Abwehrspieler unter diesen Regeländerungen zu leider hätten, halte ich übrigens für ein Gerücht. 2003 war ein Abwehrer im WM-Finale, derzeit gibt es mit Chen Weixing und Joo Sae Hyuk zwei hochklassige Abwehrer. Einer davon sogar unter den Top10 der Welt. Ich glaube 2004 wurde Evgeni Shetinin Europameister im Doppel (mit Chen Weixing) und Europameister mit der Mannschaft (Weißrussland). Jahrelang spielte ein gewisser Ding Song geniale Bilanzen in der Bundesliga und nun ist er immer noch in der Superliga aktiv. Aber mal zur Jugendarbeit eine Frage: Wird bei den Statistiken um die sinkenden Mitgliederzahlen im Jugendbereich eigentlich die demographische Entwicklung mit eingerechnet? |
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#54
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Zitat:
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#55
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Ich muß sagen, daß die texte von Marc Waldner teilweise richtig gut sind. ich bin aber auch ehrlich, denn ich habe die Stellungnahmen anderer user nicht alle vollständig gelesen. ich finde, daß dieses Thema eigentlich richtig spannend ist.
Man könnte erwägen die Netze zu erhöhen. Dies wäre ein Ansatz. Die Geschwindigkeit durch einen noch größeren Ball zu verringern finde ich nicht so richtig. Obwohl man dadurch auch die Rotation begrenzen könnte. Eigentlich geht es doch darum die Rotation zu verringern und somit die Fehlerquoten einzudämmen. Dem Zuschauer muß mitgeteilt werden, daß die rotation eine wesentliche Rolle spielt. Nimmt man mal an Timo zieht seinen bekannten Eröffnungsball mit relativ normaler Geschwindigkeit und ein anderer Topspieler schafft es nicht den Ball mit einem Gegenspin zu beantworten. der Zuschauer denkt doch immer: wie geht denn das? Der trainiert doch schon seit 15 Jahren und kann einen so einfachen Ball nicht auf den Tisch spielen. Die Leute wissen einfach nicht wie schwer es ist bei der kleinen Plattengröße einen Rotationsball auf den Tisch zurück zu spielen. So ist es auch bei den Aufschlägen. Dort kann man ansetzen. Vereinfachung der Regel. keine gefährlichen Aufschläge mehr etc. Aber mal ehrlich: ist es dann noch Tischtennis? Wollen wir ständig etwas verändern? Kein Mensch blickt doch mehr dadurch. Wenn es die Topspieler schon nicht blicken-wie sollen es die Zuschauer denn schaffen? Überall gibt es verschiedene Mannschaftssystme. In der Bundesliga wird mit 4er Mannschaften, in der 2. Bl mit 6er Mannschaften, in Frankreich mit 3er Mannschaften gespielt. Und bei Olympia kommt wieder ein neues System zum Zuge. In anderen Sportarten weiß man genau was einen erwartet. bei uns halt nicht. generell sollte man auch etwas an der Außendarstellung ändern. ich schreibe es gerne zum 10. Male: Eventcharakter. Der Unterhaltungswert muß gesteigert werden. Rahmenprogramme, professionelle Hallensprecher... Aber ich werde dies wahrscheinlich nicht mehr erleben,daß wir eine einheitliche Linie finden werden-leider... |
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#56
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
In dem letzten Punkt von Torben stimme ich 100% überein. Selbst ich als aktiver Spieler brauchte meine Zeit, durch die unterschiedlichen Spielsysteme durchzufinden.
Eine Vereinheitlichung in diesem Sinne würde meiner Meinung nach den Sport für den Zuschauer beliebter machen, und das nicht auf Kosten der Spieler (zumindest nicht in so großem Maße..). |
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#57
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Das TT, das wir heute haben hat sich erst im Laufe der letzten 10 - 15 Jahre entwickelt. Man hat Effet und Speed auf die Spitze getrieben, so dass keine Laie die kurzen Ballwechsel mehr begreifen kann. Was man nicht begreift, kauft man nicht. Die schon oft angeprangerte uneinheitliche Außendarstellung trägt zu allgemeinen Verwirrung bei.
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#58
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Ich glaube wir sprechen in diesem Thread von sehr vielen unterschiedlichen Themen gleichzeitig.
- Thema Medien: Wie bekommt man Spitzensport-Tischtennis wieder auf den Bildschirm - Thema Außendarstellung: Wie macht man ein Tischtennis -Bundesliga /- Europaliga Spiel zu einem Event zu dem die Leute auch kommen. - Thema Attraktivität: Wie kann man das Spiel attraktiver machen. Welche Regeländerungen sind dabei sinnvoll und welche nicht. - Thema Mitgliederschwund / Jugendarbeit: Wie bekommt man die Kinder an die Platten und wie hält man sie dort. Wie vermindert man den Aderlaß der Mitgliederzahl in der Pupertät und beim Berufseinstieg. Natürlich überschneiden sich diese Themen, aber ich stelle immer wieder fest, daß man Argumente für das eine Thema sammelt und dann damit begründet, daß man damit das andere Thema lösen kann. Beispiel: Wenn ich den TT-Sport durch Regeländerungen interessanter mache, dann bedeutet das nicht automatisch, daß TT mehr Medienpräsenz bekommt. |
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#59
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Zitat:
Tischtennis hat bei unserem potentiellen Nachwuchs jedenfalls keine Chance gegenüber Playstation & Co. Da braucht man auch nicht damit zu argumentieren, dass Auflösung und Bildwiederholrate viel höher sind und alles auch noch in echtem 3D. Die Steinplatten auf den Schulhöfen erodieren vereinsamt vor sich hin und dienen allenfalls als unbequeme Sitzgelegenheit für den einen oder anderen übergewichtigen Teenie, der gekrümmt mit starrem Blick auf sein allerneuestes 500€-Handy irgendeinen Instant-Star-Klingelton im Super-“Spar“-Abo herunterlädt. Jetzt werden die Vorschläge laut, nach denen man die Rekrutierung von Nachwuchs an die veränderten Anforderungen doch anzupassen hätte. Blöderweise kommt das meist von Leuten, die schon mindestens 40 Jahre in höheren Gefilden schweben, um sich selbst die Hände dabei schmutzig zu machen. Klar, der Abteilungsleiter könnte sich doch als lustiges Handy verkleiden und auf Schulhöfen herumrennen, um die in den letzten Atemzügen liegende Jugendabteilung mit frischem Blut zu versorgen. Der Jugendleiter verkleidet sich als Bandleader von Tokyo-Hotel und grast mit Schläger in der Hand die Spielkonsolen-Ecken in den Kaufhäusern ab. „Was hast´n da?“ „Tja mein Junge, das ist ein Tischtennisschläger“ „Wie issen da die Akkulaufzeit bei eingeschaltetem WLAN?“ Aus meiner Sicht gibt es kein geeignetes Entertainment, um die Zulaufzahlen zum Tischtennis in einem gesunden Verhältnis dazu zu erhöhen. So sehr man auch Tischtennis bei den Jugendlichen zu „teasen“ vermag, am Ende sollen sie aus eigener Motivation an der Platte stehen und spätestens da ist der Knackpunkt. Gegenüber ihrer Welt da draußen ist Tischtennis an sich einfach nicht schillernd genug. Wenn Tischtennis nicht so wie es ist, für die jugendlichen interessant genug ist, dann ist jeder Versuch, etwas daran zu ändern, pure Zeitverschwendung. Man kann diesen Umstand bedauern. Kritik daran ist jedoch so müßig wie darüber, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Das ganze klingt für manchen vielleicht etwas schwarzmalerisch und wenig optimistisch. Es birgt die Gefahr, dass man die Flinte gleich ins Korn wirft und darüber vielleicht die eine oder andere Chance, die sich bieten könnte, dem Tischtennis zu mehr Zulauf zu verhelfen, resigniert verstreichen lässt. Und es gibt diese Chance aus meiner Sicht: Vergleicht man die aktuelle Jugend mit der von 20 Jahren so fällt nämlich auf, dass sie uniform ist. Die Interessen sind weniger vielschichtig geworden, alle machen tendenziell(!) das, was alle anderen eben auch so tun. Nun gibt es aber in jedem Menschen das Bedürfnis, eine persönliche Stärke zu haben, irgendworin besser zu sein als der Durchschnitt usw. Diesen Aspekt bedient die veränderte Gesellschaft immer weniger. Ich behaupte, dass der Punkt kommen wird, an dem es uninteressant wird, ob das eigene Handy wirklich auf dem neuesten Stand ist und die Grafik der Spielkonsolen sich nicht mehr grundlegend von Version zu Version verbessern wird. Die einstigen „Quantensprünge“ mit der die elektronische Welt voranschritt werden zusehend kleiner bis sie irgendwann unerheblich sind und damit auch der ganze Kult darum langweilig wird. Besser zu sein wird dann wieder eine Frage der Person und nicht der MHz-Zahlen der Technik um diese Person herum. Genau an diesem Punkt passt Sport wieder wie die Faust aufs Auge. Und da müssen wir dann zuschlagen. |
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#60
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Zitat:
Und wer sind dann die fünf anderen Deppen, die da immer unverschämterweise bei meinen Spielen auch in der Halle rumturnen? Und wer ist der Typ, der immer im Weg rumstehen muss und ungefragt dazwischen funkt, wenn ich grad mein Doppel spielen will? Kann der nicht warten, bis er selbst an der Reihe ist?! Sauerei!(Sorry, musste sein! TT ist und bleibt ein Mannschaftssport! )Ansonsten stimme ich dem Initiator der Diskussion voll zu! Bin aber eigentlich ganz froh, dass TT nicht wie Fussball ist!
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Tachi 4010; Schwarz: Vega Europe 1,8;Rot: Badman Reloaded ox. |
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