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  #1  
Alt 22.12.2000, 08:48
Noppengott Noppengott ist offline
Il Capitano
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Noppengott ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Zusammen mit anderen Kurznoppenspielern habe ich mich seit Einführung der großen Bälle gefragt warum Blockball und Konterball mit der Kurznoppe so unkontrollierbar geworden sind.
Das Problem liegt in der Ballqualität bzw Ballhärte:
Da wir mit sehr harten Kurznoppen spielen kommt es beim Ballkontakt zu einer stärkeren Balldeformation als mit weichen Belägen ( hier deformiert sich eher der Belag )
Diese Balldeformation ist natürlich größer wenn der Ball weicher ist ( so wie die minderwertigen ersten 40er ).
Das Problem ist nun, daß diese Deformation nicht konstant ist. Treffe ich einen Ball auf der "Naht" ( Verklebung ), so wird er weniger stark eingedrückt als wenn ich ihn an einem der Pole treffe.
Diese Deformationsdifferenz wird scheinbar größer je schlechter die Bälle sind.
Die Ballkontrolle für Block und Konterbälle verschlechtert
sich mit steigender Differenz.
Diesen Effekt gab es sicherlich auch schon beim kleinen Ball, aber da war der so gering daß man es nicht bemerkte.
Heute gibt es bestimmt auch Spieler die das nicht bemerken und sich nur wundern, oder sie haben weiche dicke Beläge. Dadurch wird der Ball generell nicht so stark deformiert und die Deformationsdifferenz zwischen Poltreffer und Nahttreffer wird so gering das daraus kein Nachteil mehr entsteht.
Könnt Ihr dieser Verformungstheorie von mir glauben ?
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Ballqualität( 40mm ) in Abhängigkeit von der Belaghärte gemacht ?
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  #2  
Alt 22.12.2000, 18:54
Barna Centauri Barna Centauri ist offline
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Beiträge: 1.105
Barna Centauri ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Daß sich die 40er schlimm anhören ist jedem klar. Der Unterschied zwischen Naht und Pol ist - glaub´ ich - nicht so groß. Am Pol steht der Ball mehr unter Spannung, während die Naht ihn stabiler weil dickwandiger macht. Müßte also auf´s gleiche hinauslaufen. Die Theorie mit dem weicheren Belag wäre aber in dem Fall plausibel, wenn da wirklich so ein großer Unterschied zwischen Pol und Naht - oder irgendwelcher Felder dazwischen - wäre.

Meines Erachtens sollte man bei seinen Belägen bleiben - es sei denn, es gibt welche, die sowieso besser sind (auch mit dem 38er) - und nur die Schwammdicke oder die Holzgeschwindigkeit austarieren. Höchstenfalls noch die Schwammsorte, aber sonst...

Weiche Schwämme sollen übrigens wiederum zu Auflösungserscheinungen der Belagverklebung zwischen Obergummi und Schwamm führen - eben gerade mit dem 40er. Der neue Ball beansprucht das Gummi mehr.
Sinngemäßes Zitat aus einer Tageszeitung: Carl Prean muß seinen Rückhandbelag wöchentlich wechseln, weil ihm die Noppen nun immer herausbrechen.
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