Zitat:
Zitat von mithardemb
Es gibt keine allgemein gültigen Moralvorstellung. Sie werden durch Kulturen und Gruppen definiert und manifestieren sich teilweise in den Gesetzen.
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Deshalb ist es hier
normal, Kühe, Schweine, Hühner und ein paar mehr Tiere zu Nahrungszwecken zu töten, Hunde und Katzen nicht, in Asien sieht es diesbezüglich anders aus.
Wer sind jetzt die Barbaren? Wer legt basierend worauf fest, welche Tiere Nutztiere und welche schützenswerte Haustiere sind und warum? Worauf begründet sich die Unterscheidung zwischen Haus- und Nutztieren überhaupt? Moral? Kultur? Wow.
Ich glaube, wir hatten hier das Wort schon lange nicht mehr, ich werfe es mal wieder in den Ring:
Speziesismus.
Zitat:
Zitat von mithardemb
Im Fall von Veganismus ist die Gruppe welche die Moralvorstellung hat, dass man kein Fleisch und keine Tierprodukte konsumiert sehr klein.
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Du kannst es nicht lassen, von der Größe einer Gruppe auf die Korrektheit deren Ansicht zu schließen, oder?
Zitat:
Zitat von mithardemb
Teile dieser Randgruppe möchten ihre Moralvorstellung der Allgemeinheit als die überlegene Moral vorschreiben
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Das ist genau so ein Unsinn wie diese dämliche Bezeichnung Ökodiktatur.
Niemand möchte das vorschreiben und niemand möchte eine überlegene Moral demonstrieren, es geht um eine angemessene Wertschätzung von Leben. Nicht mehr und nicht weniger. Dass Ihr den Veganern daraus wieder einen Zwang unterjubeln wollt, so wie die Klimawandelleugner den FfF eine Ökodiktatur, drauf geschissen.
Zitat:
Zitat von mithardemb
Was ist dir unklar?
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Zum Beispiel die beiden folgenden Zitate:
Zitat:
Zitat von mithardemb
Die Realität seit Menschengedenken widerlegt das.
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Zitat:
Zitat von mithardemb
Wie groß ist der Anteil der Nicht-Veganer auf der Welt?
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Zielt das wie oben wieder auf
die Mehrheit hat automatisch Recht ab?
Zitat:
Zitat von Kyuss
Und wieder sowas unsägliches wie das mit den Frauen schlagen !
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Ja, es ist hart für Dich, ich weiß. Doch es gibt keinen Unterschied, ob man einen Menschen schlägt oder ein Schwein, eine Kuh, ... die fühlen alle Schmerz.
Zitat:
Zitat von mithardemb
Es geht nicht um die "Schönheit" des Wortes. Es geht darum, dass du die Tötung eines Menschen mir der eines Tieres verbal gleich setzt.
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Es gibt keinen Unterschied, ob ich einem Menschen die Knarre auf die Stirn setze und abdrücke oder einer Kuh, beide Lebewesen sind dann unnötigerweise tot. Möchtest Du aufrechnen, wie viele Kühe ein Menschenleben wert ist? Der Barmer wird Dir sagen: 4. Also kann man erst recht drei Kühe töten, sie haben nicht genug Wert? Muss man zwar nicht, aber wenn der Wert kleiner ist als ein Menschenleben, geht das in Ordnung? So ungefähr?
Zitat:
Zitat von mithardemb
Der Typ im Video argumentiert mit dem logischen Fehlschluss: "Da früher X erlaubt war und heute verboten ist, folgt daraus dass wenn heute Y erlaubt ist, das auch in der Zukunft verboten werden muss". Das ist Kindergartenniveau.
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Das bringst erst Du ins Spiel, denn das hat er so weder gesagt noch suggeriert. Die Aussage ist, dass es legitim ist, etwas zu ändern, wenn man merkt, dass etwas falsch ist, egal wie lange das etabliert war. Dass etwas nicht automatisch richtig ist, nur weil man es jahrelang als richtig betrachtet hat.