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#11
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AW: Luftfeuchtigkeit
Je härter und je griffiger der Belag und je mehr man auf Spin spielt (tangentialer Treffpunkt), desto mehr wirkt sich Luftfeuchtigkeit aus.
Gegen Schweiß hilft nur regelmäßig reingen. Gegen Luftfeuchtigkeit eigentlich nichts. |
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#12
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AW: Luftfeuchtigkeit
...einfach deine Kombi weiterspielen! Deine Testeritis hast oder hattest du ja schon oder schon fast "besiegt"!? Feuchtigkeit wird es immer geben, egal mit welchem Belag du unterwegs sein wirst.
Im Sommer bei schwülem Wetter mit 40 Teilnehmern einen Lehrgang zu absolvieren ist spätestens in der Nachmittagseinheit deutliche Feuchtigkeit zu spüren, aber bis auf ein paar echt "abgerutschende" Bälle ist das auch kein Problem - zumindest nicht für mich! Es muss einfach egal sein.... und weiter geht's!
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...signiert! |
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#13
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AW: Luftfeuchtigkeit
Ich kenne dieses Problem leider auch sehr gut
. Ich schwitze schnell und viel, habe einen eher tangentialen Balltreffpunkt, in unserer Halle ist die Luftfeuchtigkeit oft sehr hoch und was das schlimmste ist: wenn der Ball einmal durchgerutscht ist, verliere ich das Vertrauen in den Belag und in meine Technik ...meine Lösungen: 1. Antitranspirant aus der Apotheke mit 20% Aluminium Hydrxychlorid. Das ist so ein Roller den ich für die Hände nutze, besonders für die Hand mit der ich den Ball hochwerfe, da da oft ein nasser Fleck an den Ball kommt. 2. Microfasertuch nur für den Schläger und konsequent alle 6 Punkte erst mit dem Handtuch die Hände und dann mit dem Tuch den Schläger abwischen. 3. T-Shirts wechseln. Gerade beim Vorhandaufschlag kommt mein Schläger oft an meinen Bauch und wird nass. 4. WD-40 ist natürlich nicht legal und daher nicht beim Punktspiel anzuwenden, aber ohne könnte ich sonst im Sommer nach 20 min Training direkt wieder nach Hause fahren. WD-40 ohne Silikon(!) verdrängt die Feuchtigkeit, zieht in den Belag ein und wirkt auch als Weichmacher. Es darf nur hauchdünn aufgetragen werden, so dass der Gummi es aufnehmen kann ohne das ein Schmierfilm ensteht. Quasi ein Booster für das Obergummi, der natürlich die Lebensdauer verkürzt, aber ältere Beläge kurzfristig auffrischen kann und tatsächlich das Wasser unterkriecht. Ich hoffe die Tipps können helfen, auch wenn das Problem gerade auf Grund der Temperaturen nicht so groß ist. Aber der Sommer kommt bestimmt
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#14
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AW: Luftfeuchtigkeit
Vorweg: Öl (WD40) auf dem Obergummi, welches den Belag noch weiter wasserabweisend macht, ist denke ich eher kontraproduktiv.
Hier meine Tricks, die ich im Laufe der Zeit gefunden habe (halbwegs nach Wichtigkeit sortiert): Lüften So oft es geht Stoß-Lüften. Kann man prophylaktisch machen, oder anhand Feuchte Messgerät was heute nichts mehr kostet, oder wenn alles etwas feucht wird (glänzen auf den Tischen, klamme Bälle), oder etwas zu spät, wenn die Bälle anfangen durchzurutschen. Heizen in den kalten Monaten ordentlich warm machen. Luftfeuchte hängt ja direkt mit der Raumtemperatur zusammen. Nasses Trikot wechseln Danke für den Hinweis, war mir irgendwie immer intuitiv klar, hatte ich mir aber bisher nich so bewusst gemacht, bis ich es hier las. Neue Bälle nehmen weil glatt gespielte Bälle leichter beschlagen. Belag öfter reinigen Fettfrei machen, denn an einer Fettschicht beschlägt die Luftfeuchtigkeit mehr. Kann man auch zwischen jedem Match erfolgreich anwenden. Technik anpassen Versuchen Technik dynamisch anzupassen, z.B. wenn die Topspins anfangen durchzurutschen umstellen auf voll treffen, mehr auf Geschwindigkeit/Platzierung als Spin ziehen. Das ist extrem schwer gebe ich zu. Aber höhere Klassen können das (ich noch nicht so). Belag wechseln Wenn sonst nichts mehr hilft, nach weniger empfindlichen Belägen Ausschau halten. Crazy BONUS: Beläge mal richtig dreckig werden lassen! Anders als häufiges Putzen kann man auch mal eine Staub/Dreckschicht entstehen lassen. Nicht mit der Hand abwischen. Diese Schicht nimmt wiederum etwas die Feuchte weg, die sich sonst auf dem Belag bildet. So die Theorie. Geändert von -crea- (23.01.2026 um 04:43 Uhr) Grund: typos |
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#15
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AW: Luftfeuchtigkeit
Was weiß man wirklich?
Wenn ein Gegenstand kälter als die Umgebungsluft ist, kann die relative Luftfeuchtigkeit dort lokal ihr Maximum erreichen und Wasserdampf auskondensieren. Feine Strukturen begünstigen die Kondensation (quasi als Kondensationskeime). Also: * Schläger in der Halle auf größer/gleich Raumtemperatur halten. * Keine Beläge mit rauher/strukturierter Oberfläche benutzen, sondern z.B. Glatter Anti-Topspin. Allerdings hat man dann genau das Durchrutschen, wofür man sonst die angebliche Luftfeuchtigkeit verantwortlich macht ;-) * Sollte man tatsächlich kondensiertes Wasser auf dem Schläger haben, Dicke der Wasserschicht durch gelegentliches Abstreifen zumindest verringern. Gar nicht lustig finde ich jedenfalls die Vorschläge, zweifelhaft mit Kriechölen zu hantieren und damit auch noch die teuren Beläge und Bälle der Mitspieler zu ruinieren. Oder auch die Halle in Zeiten der Klimakatastrophe mehr als notwendig zu heizen. PS: Wer unter Kondenswasser auf dem Schläger leidet, kann der Ursache ja mal konkret nachgehen: Aus der Pandemie existieren bestimmt noch Infrarot-Thermometer, die sich auf Objektmessung umstellen lassen. Damit mal aus der Nähe die Temperatur des Belages messen und als Gegenprobe die Raumtemperatur der Halle, indem man das IR-Thermometer auf den leeren Raum richtet. |
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#16
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AW: Luftfeuchtigkeit
Heizkissen und Fönen sind nicht zugelassen. https://www.tischtennis.de/fileadmin...026_Januar.pdf
Was passiert wenn man den Schläger wie meist beim Spielen notwendig ziemlich schnell bewegt? Zitat:
Zitat:
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#17
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AW: Luftfeuchtigkeit
Bitte nicht Religion mit ins Spiel bringen, dafür sind die Off-Topic Unterforen da
![]() Spaß beiseite, es darf halt nicht kälter werden, denn dadurch kondensiert ja die in der Luft gespeicherte Feuchtigkeit vermehrt. Zur Belag Temperatur, ein paar Minuten Schläger auf der Heizung aufwärmen das geht doch. Und danach ist der Schläger auf Temperatur und es passt für den Abend. Nur heißer machen als die Umgebung, das wäre dann nachbehandeln und soll durch die Regel verhindert werden. Zustimmung? |
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#18
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AW: Luftfeuchtigkeit
Der entscheidende Punkt ist hier der Taupunkt
.Ist die Oberflächentemperatur meines Belages unter dem Taupunkt kondensiert Wasser daran. Allerdings ist das in der Realität natürliche keine feste Grenze, sondern eher ein fließender (pun intended ) Übergang. Auch wenn die Temperatur meines Belages leicht über dem Taupunkt liegt, bildet sich Feuchtigkeit und es ensteht der gefürchtete Schmierfilm. Ich würde Kraft meiner Wassersuppe und rein intuitiv schätzen: 5° über dem Taupunkt ist safe.Hier mal die Abhängikeit des Taupunkts von Temperatur und relativer Luftfeuchte von Wikepedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Taupunkt#/media/Datei ewpoint-RH-de.svgLogischerweise ist bei 100% relativer Luftfeuchte der Taupunkt gleich der Raumtemperatur. Je geringer die relative Luftfeuchte, desto größer ist der Abstand von Raumtemperatur zum Taupunkt. Wie auf dem Diagramm zu sehen, ist man ab ca. 70% relativer Luftfeuchte mit dem Taupunkt 5° unter der Raumtemperatur. D.h. ab 70% relativer Luftfeuchte besteht Schmierfilmgefahr unabhängig (naja fast ) von der Raumtemperatur. Wenn man kalte trockende Luft erwärmt sinkt natürlich die relative Luftfeuchtigkeit, weswegen das Problem ja hauptsächlich an schwülen Sommertage auftritt. Bei höheren Temperaturen, schlechter Lüftung und voller Halle sorgt aber vorallem das Schwitzen der Leute für relative Luftfeuchten von gerne 80% und mehr. Ab da funktioniert nur noch der Fön, da ich meinen Belag über die Raumtemperatur bekommen muss, um den 5° Abstand zum Taupunkt zu haben. Leider hält das nicht lange (meine Erfahrung max 10-15 min).
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#19
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AW: Luftfeuchtigkeit
Das ist ein schwerwiegender Vorwurf, dass wenn ich meinen Belag behandele, ich die Beläge und Bälle meiner Mitspieler ruiniere. Gibt es dafür konkret Beispiele oder Indizien dafür, dass so etwas schonmal vorgekommen ist? Wenn ja, wäre die Verwendung von Ölen natürlich ein absolutes no-go (regelkonform ist es ja sowieso nicht).
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#20
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AW: Luftfeuchtigkeit
Ich finde diesen Thread ja fast mit am "amüsantesten" unter vielen, weil man soviel philosophieren kann wie man möchte... Es gibt eh keine wirkliche Lösung für das Problem, bzw. für diejenigen Spieler, die durch Luftfeuchtigkeit meinen Probleme haben! Einfach spielen und nicht darüber nachdenken, kann hier (selbstverständlich nur MEINE Meinung!!) Wunder wirken!
Das ist genauso unwichtig, wie über Tischoberflächen, Hallenböden oder alles zusammen fachzusimpeln. Spielen, versuchen mit allen Gegebenheiten zurecht zu kommen und alles wird gut/ist gut. Soooo feucht kann es gar nicht sein, nicht mal im Hochsommer in einer knallvollen Halle nach einem Gewitter, dass dieses "Feuchtigkeitsthema" Einfluss auf das Spiel haben könnte!?? Manche Vorschläge sind aber schon echt grenzwertig und fast schon lächerlich zu lesen, sorry! ![]() ![]()
__________________
...signiert! |
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. Ich schwitze schnell und viel, habe einen eher tangentialen Balltreffpunkt, in unserer Halle ist die Luftfeuchtigkeit oft sehr hoch und was das schlimmste ist: wenn der Ball einmal durchgerutscht ist, verliere ich das Vertrauen in den Belag und in meine Technik ...


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) von der Raumtemperatur. Wenn man kalte trockende Luft erwärmt sinkt natürlich die relative Luftfeuchtigkeit, weswegen das Problem ja hauptsächlich an schwülen Sommertage auftritt. Bei höheren Temperaturen, schlechter Lüftung und voller Halle sorgt aber vorallem das Schwitzen der Leute für relative Luftfeuchten von gerne 80% und mehr. Ab da funktioniert nur noch der Fön, da ich meinen Belag über die Raumtemperatur bekommen muss, um den 5° Abstand zum Taupunkt zu haben. Leider hält das nicht lange (meine Erfahrung max 10-15 min).



