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| Technik - Taktik - Training - Vorsätze und Zielerreichung Hier könnt Ihr Fragen und Tipps rund um die Themen Technik, Taktik und Training loswerden. Spieler und Trainer können hier Erfahrungen austauschen und Trainingswillige von ihren alltäglichen Problemen und Zielen berichten. |
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Themen-Optionen |
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#51
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AW: Spielstärke des Trainers
Wie gesagt ich denke auch das es einfacher ist was zu lehrnen wen der trainer das aktiv zeigen kann wie es gehen soll, besonders da man dan auch sieht das es so klappt und man nicht einfach nur reines vertrauen haben muss.
Zitat:
Ich sag ja nie das ich ein guter trainer bin, ich bin ja nichtmal einer. Ich bin ein Spieler und will einem jungen bei uns was beibringen weil unser trainer wirklich nicht gut ist (beim letzten spiel der schüler war die die am anbrüllen das die ja kein topspin versuchen sollen). Ich zeig und erkläre dem wie der bestimmte sachen machen sollte lassen den gegen andere und aber auch gegen mich spielen. Und der hat halt gesehen das ich trotz das ich das anders mache als ich es ihm sage die bälle treffe und gegen ihn gewinne deshalb macht der dummerweise einige sachen sehr schlecht nach und lässt sich da nix sagen mit der begründung "du machst das doch auch so" Und ich mein man muss ja nicht jeden topspin blocken können auch nicht von 3. kreisklasse spielern, nen bekannter der 2. kreisklasse spielt hat topspins drauf die sind besser als alles was ich bislang in der kreisliga gesehen habe. Aber man sollte schon grad wen man ankommt und sagt man blockt die damit man trainieren kann schon was zurück bringen, besonders bei mir weil die sehr langsam kommen is halt dafür nur einiges was drin. das versteh ich nun nicht ganz also du sagst das punkt 2 jetzt nur aus der sicht von trabbo und vllt mir noch stimmt aber aus deiner nicht oder wie jetzt ? Geändert von Youkai (31.12.2007 um 18:47 Uhr) |
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#52
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AW: Spielstärke des Trainers
Ich will ja keine Wahl gewinnen sondern wollte nur deutlich werden ^^
Und davon mal abgesehen bin ich manchmal zu deutlich, aber (ich beurteile als Prüfer angehende Trainer) wenn ein Prüfling einem Kind erklärt, was es unterlassen soll (nicht das machen usw. bei der Fehlerkorrektur) dann sammelt er kräftig Minuspunkte. Man arbeitet nicht mit diesen "Nicht-Anweisungen" sondern immer mit dem Ziel. So jemand wird es schwer haben eine Praxisprüfung zu bestehen. Klar sind das noch zu wenige Infos um einen "Trainer" zu beurteilen, aber ich interpoliere auch gerne ![]() @Youkai: Ich meinte damit, dass ich (im Gegensatz zu Euch) aufgrund der Tatsache, dass Du kein guter Trainer bist (wie Du ja selbst einräumst) und der weiteren Tatsache, dass Du 3. Kreisklasse spielst eben nicht schliesse, dass man dies auf andere Trainer verallgemeinern kann die nur Kreisklasse spielen. Geändert von Cheftrainer (31.12.2007 um 18:52 Uhr) |
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#53
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AW: Spielstärke des Trainers
joa du hast ja recht man muss net die ganze zeit da hinter stehen und den anschreiehen "mach dies nicht" "mach das nicht" ....
aber wen man nem schüler das mehrfach erklärt wie der seinen topspin zu ziehen hat damit der sicherer wird und so und der dan trotzdem immer und immer wieder anfängt selbst gegen ballonabwehr zu schupfen oder dan bei nem vh ball so leuft das der den mit der rh spielen kann/muss da wüsst ich nicht was ich auser zu sagen "mach das nicht" sonst noch machen kann. wen ich dem aber nun direkt selbst auch zeigen kann das man da einfach draufziehen kann und so einfacher den punkt bekommt ist das sicher besser als wen man halt selbst son scheiss fabriziert ... |
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#54
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AW: Spielstärke des Trainers
Man sollte richtiges Verhalten belohnen statt unerwünschtes zu bestrafen.
Beispielsweise eine Eröffnungsübung mit bestimmter Vorgabe (2 Punkte bei Punkt durch Topspin als Ball nach dem Rückschlag oder so). Wettkämpfe bei denen der Rückschläger automatisch den Punkt bekommt wenn er nach dem Rückschlag noch einen Ball af den Tisch bekommt usw. Oder er darf nach dem Aufschlag nur VH nutzen, oder er kann nur mit VH punkten usw. Wege gibt es da genug! Wenn jemand zu viel Ballonabwehr spielt steht bei mir ne Bande hinter dem Spieler. Soll er doch drüberspringen wenn ers immer noch braucht ^^ Geändert von Cheftrainer (31.12.2007 um 18:57 Uhr) |
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#55
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AW: Spielstärke des Trainers
Auch wenn ich jetzt bei Martin´s Prüfung durchfallen würde: ich verbiete kleinen KIndern, auf die heisse Herdplatte zu fassen und erkläre auch, warum. Wenn ein Spieler auch nach ausgiebigem Topspintraining immer wieder kurze US-Bälle erfolglos blockt, sage ich ihm, dass er er das nicht tun soll und erkläre ihm auch, warum. Wenn er damit im Wettkampfstress im 5, Satz bei 8 beide anfängt, erkläre ich nicht viel, sondern verbiete ihm den Scheiss. Erklärungen gibts dann im nächsten Training.
Aber prinzipiell ist positive Verstärlung immer besser, als Verbote oder gar Strafen
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Große Leuchten (Sonnen) brennen schnell und sehr hell, aber meist nicht sehr lange (ein paar mio Jahre). Zum Glück bin ich nur ein kleines Licht |
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#56
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AW: Spielstärke des Trainers
Interessant wäre mal zu wissen, wie man zu der Einschätzung kommt, dass gute Spieler gute Trainer sind und schlechte Spieler schlechte Trainer.
(Allerdings behaupte ich, dass diejenigen die das sagen noch nie mit einem schlechten Spieler, aber guten Trainer gearbeitet haben). Ich kann mir da folgende Erklärung vorstellen: Als schlechter Spieler hat man in der Regel in seiner eigenen "Ausbildungszeit" eher schlechtes Training genossen. Wenn man sich dann in die Halle stellt und das so macht wie man es selber mitbekommen hat ist das Training sicherlich nicht gut. Ich denke auch, dass es viele Leute mit Trainerscheinen gibt, die keine guten Trainer sind (je höher die Lizenz desto seltener sollte das sein). Als guter Spieler hat man meistens ein eher gutes Training genossen und kennt alle Übungen und wie ein Training aufgebaut sein sollte etc. aus eigenem Jahrelangen Training. Die Wahrscheinlich einen guten Spieler zu finden, der auch Training macht und das noch überdurchschnittlich gut ist wahrscheinlich höher als einen schlechten Spieler mit überdurchschnittlichem Training. Wenn ich mich nicht täusche, dann sind in den meisten Vereinen die Jugendtrainer eher Leute mit nicht so hoher Spielklasse. Die Chance auf einen schlechten Trainer zu treffen der gut spielt ist wesentlich geringer als auf einen schlechten Trainer der schlecht spielt. Einfach deshalb, da es mehr Leute gibt die schlecht spielen als gut spielen (je nachdem wo man die Grenze setzen will - Ich nehme mal 1. oder 2. Bundesliga an). Bei den Leuten die dann später irgendwann mal wirklich gutes Training machen und auch eine A-Lizenz machen wollen ist die Spielstärke dann -vor allem auch was die Trainingsqualität angeht- ein völlig uninteressantes Kriterium. |
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#57
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AW: Spielstärke des Trainers
Zitat:
Man sollte seine Stärken und Schwächen am Besten aber kennen...Und bei der Prüfung sehe ich 60min Praxis, davon 20 min Balleimer. Bleiben also noch ca. 40 min wo ich 3 Prüflinge gleichzeitig beobachte. Wenn einer dann bei der Fehlerkorrektur dem Spieler ständig vorhält was er falsch macht, hat er ein Problem. Viel Zeit um das auszmerzen bleibt nicht. Es gibt ein paar Dinge die ich bei sowas gerne sehe: 1. Methodisches Vorgehen (Bewegungsvorstellung schaffen, Vorübungen usw) 2. Korrektur und Lob falls es geklappt hat (nicht sofort zum nächsten Tisch...) 3. Korrekte Technik beschreiben und vormachen 4. Einsatz von Hilfsmittel falls sinnvoll (Frisbees bei Einführung RH Top z.B.) 5. taktile Korrektur (Hand führen) Also noch genug Möglichkeiten wieder "Punkte" zu sammeln... Davon mal abgesehen sind Theorie und Praxis nicht immer so nah wie sie sein sollten. Ich selbst "erwische" mich manchmal beim Coaching wie ich jemanden sage was er nicht machen soll. Meist merke ich das im Satz und sage ihm danach was er sinnvollerweise machen soll. Besser ist es aber wenn ich nur das 2. erwähne. Bei der Fehlerkorrektur gilt eben das gleiche. Aber wie erwähnt, ist nur ein Detail von vielen... Aber jetzt muss ich ma los das Jahr "sinnvoll" zu beenden ^^ @Peter: Wenn bei mir einer auf kurze US Bälle anfängt zu blocken schicke ich ihn zum Fussball (leider nur ein "Wunschtraum") oder gebe die Lizenz ab ^^... Aber das ist auch nicht vergleichbar. Ich mache ja nix mit Anfängern und arbeite immer mit Leuten die schon eine das Grundlagentraining hinter sich haben. Ich glaube man nennt das "Outsourcing" ^^ Böse Zungen sagten mal was von "Abwerben" ![]() Apropos: Durchfallen würdest Du vielleicht wenn Du in Deiner "Sportstrolche"-Gruppe heisse Herdplatten einsetzen würdest (selbst wenn Du das "Drauffassen" dann verboten hättest) ^^ Geändert von Cheftrainer (31.12.2007 um 21:14 Uhr) |
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#58
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AW: Spielstärke des Trainers
Von einer Mutter von Zwillingen glaubhaft berichtet: Einer der beiden wollte auf die Herdplatte greifen. Sie hat es ihm natürlich verboten :"Nein, heiß!". Daraufhin nahm der Knirps die Hand seines Zwillingsbruders und prüfte dieses Aussage
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Große Leuchten (Sonnen) brennen schnell und sehr hell, aber meist nicht sehr lange (ein paar mio Jahre). Zum Glück bin ich nur ein kleines Licht Geändert von klugscheisser (31.12.2007 um 22:15 Uhr) |
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#59
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AW: Spielstärke des Trainers
Hola muchachos:
Kommt es nicht auch ein bißchen darauf an wen der Trainer trainiert (Spielstärke) ? Ein Trainer sollte sicherlich theroretisch und praktisch alle Grundschläge beherrschen und ggf. auch demonstrieren können denke ich. Darüberhinaus erscheint mir noch wichtiger das er die vom "Schüler" gemachten Fehler erkennt und in der Lage ist diese - ggf. mit sehr "invividuellen" Mitteln - zu beseitigen und vorhandene Stärken noch stärker zu machen. Hierzu gehören mentale uns psychologische Fähigkeiten seitens des Trainers. Spielstärke des Trainers ist nur von zweitrangiger Bedeutung; Beispiel: Cheftrainer von Borussia Düsseldorf ist ein Supertrainer (trainiert z.B. Boll und Süß) und ist als Spieler selbst nie über Regionalliga hinausgekommen. Auch charakterliche und soziale Kompetenz sind m.E. wichter für einen "guten Trainer" als sein eigenes Spiel-Niveau. Natürlich ist es keinesfalls ein Fehler wenn der Trainer selbst spielerisch in der Lage ist auch seine besten "Schüler" an der Platte so richtig zu fordern. Das ist dann das I-Tüpfelchen (aber nicht zwingend erforderlich). Soweit meine Einschätzung zu diesem interessanten Thema. feliz ano nuevo para todos (glückliches neues Jahr) sagt El Bandolero. |
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#60
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AW: Spielstärke des Trainers
Ich habe als Trainer in zwei Sportarten Jugendliche trainiert, in denen ich selbst gut war. Mit Tischtennis habe ich spät in meinem Leben angefangen, hatte selbst nie richtiges Training (wird bei uns nirgends für Erwachsene angeboten) und habe eine sehr geringe Spielstärke. Ich habe mir allerdings sehr viel über Technik und Taktik angelesen.
Meine Erfahrung: Mit guten eigenen Wettkampfleistungen und -erfahrungen fällt es sehr viel leichter, ein qualifiziertes Training durchzuführen und die Akzeptanz bei Anfängern (die wissen ja, wie hoch und gut man selbst aktiv spielt) ist deutlich besser. Bei mir hat es dazu geführt, das ich selbst im Tischtennis nur einen kurzen Versuch als Trainer gemacht habe und dies dann aufgegeben habe. Mit theoretischem Wissen alein ist man kein all zu guter Trainer. Da ich halbwegs erfolgreich in einer anderen Sportart als A-Trainer Bundesligaspielerinnen und Landeskader trainiert habe, kann man meinen Misserfolg als Tischtennistrainer wohl eindeutig auf meine Inkompetenz als Spieler zurückführen. Allerdings habe ich nie eine Trainerausbildung im Tischtennis mitgemacht, sondern war damals nur eingesprungen, als der Jugendtrainer aus persönlichen Gründen das Training nicht weiter durchführen konnte und kurzfristig kein ausgebildeter Trainer gefunden werden konnte. |
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