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Themen-Optionen |
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#51
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AW: Drogen-Sperre fuer Piacentini
Zitat:
![]() 1. Einzelfall 2. nicht unbedingt 3. o.k., hast recht 4. hab' ich nie in Abrede gestellt, und vor allem hab' ich keine Argumente dafür oder dagegen gebracht. Ich hab' nur mal so behauptet, dass 1.1. dieser italienische Mittelklassespieler das aller Wahrscheinlichkeit nach nicht aus Gründen der Leistungssteigerung gemacht hat, sondern es wie viele andere auch (ich übrigens nicht!) zum persönlichen Lustgewinn genommen hatund 1.2. hab' ich vorsichtig andeuten wollen, dass Doping im TT evtl. doch nicht so ganz unbekannt ist, dies aber ansichtlich fehlender Kontrollen und anderer Mechanismen, die aus anderen Sportarten hinlänglich bekannt sind, nicht unbedingt, sagen wir mal: 'mit aller Härte', zu klären versucht wird. Mit 'gesundem Menschenverstand' meinte ich nur, dass es in meinen Augen ein Unterschied ist, ob jemand sich mit Eigen- oder gar Fremdblut durchspülen lässt oder ganze medizinsche Abteilungen nur darauf ausgerichtet sind herauszufiltern , welchen Scheiß irgendwer nehmen kann ohne erwischt zu werden, oder ob jemand gesoffen oder gekokst hat. Das sind nämlich auch so Dinger auf mancher Dopingliste: da wird bspw. desöfteren, gerade in 'Konzentrationssportarten' Alkohol als leistungssteigernd geführt, aber Autofahren geht nach zwei Glas Rotwein angeblich nicht mehr. Was denn nun? Außerdem, um auf deine Frage zu kommen, 'warum Drogen wohl illegal seien': Langes Thema, aber ganz sicher nicht allein aufgrund der 'Schädlichkeit der Substanz allein. Soziokulturelle etc. Gründe spielen hier eine ganz große Rolle; über Sinn und Unsinn bspw. des Cannabisverbots ist ja genung gestritten worden. Aber zum Schluss sagtest du noch: 'nun ist erstmal Schluss mit Tischtennis'. Dieses halte ich schlicht für falsch, da ich wirklich nicht annehme, dass der Spieler sich einen Vorteil verschafft hat. Gesetzliche 'Bestrafung' ist obligatorisch - entweder Rasenmähen, Altersheim oder auch Knast - aber ein Berufsverbot? Man stelle sich vor, das würde man auf Politiker, Manager etc. anwenden... Strenggenommen verschafft sich doch JEDER, der sie konsumiert, einen Vorteil durch diese Mittel. Apropos: in 'Konzentrationssportarten' müsste ich eigentlich ganz gut sein... Leider darf ich nicht teilnehmen... |
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#52
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AW: Drogen-Sperre fuer Piacentini
Zitat:
Hier ein aufklärender Text. |
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#53
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AW: Drogen-Sperre fuer Piacentini
Zitat:
![]() 1.1 Natürlich sollte man der Drogenkonsum nicht legaliesieren, geschweige den bei Sportlern durchgehen lassen, aber jetzt daherzugehen und behaupten das ein italienischer Mittelklassespieler versucht haben soll sich fürs TT Vorteile dadurch zu verschaffen, daran glaube ich einfach nicht. Ich sage mal der Großteil der Drogenkosumenten wissen gar nicht wie Sport buchstabiert wird, geschweige den haben die Absicht bessere Sportliche Leistungen zu erbringen. Ich habe noch nie gehört das irgend ein Promi aus dem Showbuisness mal einfach so Ephedrin, EPO oder Anabolika zu sich genommen hat........ |
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#54
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AW: Drogen-Sperre fuer Piacentini
Zitat:
Wenn jemand Profi ist, dann stimmt er diesen Regeln mit der Unterschrift beim Verein zu - ähnlich wie den AGB beim Kauf. Wenn er dann dagegen verstößt, muss er mit den dort festgeschriebenen Sanktionen leben - und die sind nun einmal Sperre. Theoretisch ist es schon so, dass jeder Kreisklassespieler wegen Doping gesperrt werden kann. Würdest du jetzt anfangen zu kiffen, die NADA auf die Idee kommen bei den Kreismeisterschaften zu kontrollieren und dich erwischen, würdest du genauso eine Sperre bekommen wie jeder Bundesligaspieler. Wer nähere Details zu den Kontrollen kennt, der weiß auch, dass die nationalen Antidopingagenturen das Thema seeeeehr genau nehmen. Die Intensivität der Kontrolle eines jeden Sportlers nimmt teilweise Ausmaße an, auf die selbst die Stasi neidisch gewesen wäre. Ständig müssen Termine und Aufenthaltsorte mitgeteilt werden und es muss sichergestellt sein, dass man - falls man sich nicht schriftlich abgemeldet hat - binnen 60 Minuten zu eventuellen Kontrollen zuhause antanzen muss - sonst gibts massive Geldstrafen - und das sind jetzt nur zwei Beispiele. Geändert von Frank Schmidt (07.02.2008 um 15:29 Uhr) |
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#55
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AW: Drogen-Sperre fuer Piacentini
2 Aussagen dazu:
1. Ein Grund mehr, nicht in die absolute Spitze zu wollen! 2. Würden Dopingkontrollen auf Kreisebene durchgeführt, gäbe es wahrscheinlich sehr viele Sperren, da diese Spieler bei der Verwendung von Medikamenten nicht auf deren Zusammensetzung achten. Und Alkohol steht ja auch auf der Dopingliste. |
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#56
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AW: Drogen-Sperre fuer Piacentini
Zitat:
Ist schon klar, das mit den Regeln. Hab' ich doch aber auch nicht anders behauptet, sondern nur zur Disposition gestellt, dass ein Alkotest inne Kreisklasse eventuell schwachsinnig wäre und mit Doping und seiner Bekämpfung nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Klar ist aber auch, dass kein Tischtennisspieler auch nur annähernd gemaßregelt wird wie ein guter Leichtathletik-Junior. |
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#57
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AW: Drogen-Sperre fuer Piacentini
Zitat:
Aber generell ist die Thematik viel zu kompliziert als dass man sie durch eine so oberflächliche Diskussion abhandeln kann. Zunächst einmal müsste man definieren, was eine Droge ist. Ab einer gewissen Konzentration werden viele Stoffe zur Droge bzw. für den Körper gefährlich. Dann wäre zu klären welche Drogen erlaubt sind bzw. ab welcher Konzentration nicht mehr erlaubt. Klassisches Beispiel hierzu ist das Koffein. Wieso ist Rauchen erlaubt, obwohl es aktiv wie passiv zugenommen wesentlich gefählicher als Haschisch ist?! Der schweizer Meisterin von vor 2 Jahren wurde übrigens der Titel nachträglich aberkannt, da bei ihr Cannabis nachgewiesen wurde. Bei dieser Spielerin und auch dem italienische Spieler kann man zu 99.9% davon ausgehen, dass sie das Zeugs nicht zur Leistungssteigerung zu sich genommen haben. Nichtsdestotrotz müssen sie sich dafür natürlich trotzdem verantworten. |
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#58
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AW: Drogen-Sperre fuer Piacentini
Interessant, ich wusste nicht, dass Alkohol überhaupt auf der Dopingliste steht - allerdings laut NADA nur in folgenden Sportarten:
Ballonfahren, Bogenschießen, Automobilsport, Boules, Karate, bei Schussdisziplinen im Fünfkampf, Motorradfahren und Powerboating Gut, bei den meisten kann ich das verstehen, da man damit neben sich auch andere gefährden würde, aber bei Boules!?! Haben sie Angst, dass man unter Alkoholeinfluss jemandem eine Kugel an den Kopf wirft oder was?
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dieser italienische Mittelklassespieler das aller Wahrscheinlichkeit nach nicht aus Gründen der Leistungssteigerung gemacht hat, sondern es wie viele andere auch (ich übrigens nicht!) zum persönlichen Lustgewinn genommen hat


