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Technik - Taktik - Training - Vorsätze und Zielerreichung Hier könnt Ihr Fragen und Tipps rund um die Themen Technik, Taktik und Training loswerden. Spieler und Trainer können hier Erfahrungen austauschen und Trainingswillige von ihren alltäglichen Problemen und Zielen berichten.

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  #51  
Alt 14.09.2008, 16:52
Neubaur Neubaur ist offline
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Neubaur ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
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Versucht doch mal auf einer alten Steinplatte mit eurem Schläger zu spielen. Schnell merkt man das man damit nicht zu recht kommt. Da hilft nur ein gutes Ballgefühl zu haben.

Ein Roboter ist für mich im Prinzip das gleiche wie eine alte Steinplatte. Es bringt nicht viel und passt nicht zusammen.
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  #52  
Alt 14.09.2008, 17:15
Tackiness Tackiness ist offline
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Zitat:
Zitat von Neubaur Beitrag anzeigen
Ein Roboter ist für mich im Prinzip das gleiche wie eine alte Steinplatte. Es bringt nicht viel und passt nicht zusammen.
Dieser Thread ähnelt auch langsam einer alten Steinplatte...

Einen Roboter kann man für vieles einsetzen, z.B. auch als Alternative zum Balleimertraining. Dabei wird dann bei entsprechender Einstellung auch Kondition und Beinarbeit gefördert, vielleicht solltest du das mal ausprobieren und nicht nur einfach Bälle zurücklöffeln.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man gut herumexperimentieren kann, um neue Schlagvarianten usw. zu entwickeln. Natürlich sollte auch dafür die Grundtechnik schon stimmen.

Geändert von Tackiness (14.09.2008 um 17:18 Uhr)
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  #53  
Alt 14.09.2008, 19:21
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Zitat:
Zitat von Neubaur Beitrag anzeigen
wie will man Fehler die man im Spiel macht mit einem Roboter stabilisieren....
So war das nicht gemeint. Ich rede von technischen Fehlern die man automatisiert. Wenn Du denkst, dass ich von einer positiven Eigenschaft gesprochen habe, dann war das wohl ein Missverständnis. Ein Roboter eignet sich hervorragend dazu technische Fehler soweit zu automatisieren, dass man die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten damit einschränkt
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  #54  
Alt 14.09.2008, 20:47
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Chris_tt Chris_tt ist offline
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Chris_tt ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
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Roboter ist vor allem in Kombination mit einem Trainer sinnvoll. Wir benutzen ihn auch öfters bei Anfängern, allerdings nur, wenn ein Trainer direkt dabeisteht und korrigiert. Hat gegenüber dem Balleimerzuspiel einfach den Vorteil, dass ich als Trainer mich voll und ganz auf den Spieler konzentrieren kann und mich auch so hinstellen kann, dass ich die Bewegung komplett sehen kann. Auch erfahrene Spieler inklusive mich selber stelle ich nur ungern daran. Bevorzuge da lieber ein Return-Brett da man da a) realistischere Bälle zurück bekommt und b) auch eine Rückmeldung über seinen Schlag bekommt. Beim Robotor merk ich nicht, ob mein Ball nun wirklich viel Spin hatte und in welche Richtung er ging (damit meine ich, ob mein TS geraden Topspin oder Sidespin hat).

Vllt. sollte man ein Board in Verbindung mit der Maschine einsetzen. Quasi mit ganz langsamer Frequenz US einspielen lassen, dann ein TS aufs Board und auf den OS Ball dann ein schnellen TS auf ein Zielfeld. (Ersetzt dann die Variante mit zwei Köpfen; mit einer realistischeren Flugbahn beim 2. Ball. werde ich diese Woche mal ausprobieren)
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  #55  
Alt 15.09.2008, 10:34
Cheftrainer Cheftrainer ist offline
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Da kommt ein Problem des Returnbretts noch dazu.

Damit der Ball zurückkommt muss man den Topspin immer gleich ziehen. Am Anfang ist das gar nciht so schlecht, da man ja exakt "arbeiten" muss. Ich verlange aber von meinen Spielern bei wettkampfnahen Übungen, dass sie die Topspins in Tempo, Spin anpassen (selbst wenn die Platzierung mal vorgegeben ist). Oder ich verlange, dass der Blockspieler versucht den Angreifenden durch verschiedene Varianten zu einem Fehler zu provozieren.

Es ist auch wichtig, dass man dem Partner des Übenden mal besondere Aufgaben gibt. Nehmen wir mal eine einfach Eröffnungsübung wie kurzer Aufschlag in Mitte, langer Schupf in VH -> VH Eröffnung ... (usw.)

Da kann man dem Rückschläger auch mal sagen, dass er zwar lang in VH schupfen muss, aber dennoch Spin und Tempo variieren soll mit dem Ziel das der Übende einen Eröffnungsfehler macht.

Solche spielnahen Dinge sind mit dem Returnbrett alle genauso ausgeschlossen wie mit einem Roboter.

Wie Chris_TT bereits gesagt hat ist der einzige Vorteil, dass ich mich als Trainer in andere Positionen stellen kann. Aber das erreiche ich auch indem ich jemand anderes einspielen lasse.
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  #56  
Alt 15.09.2008, 15:01
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Chris_tt Chris_tt ist offline
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Zitat:
Zitat von Cheftrainer Beitrag anzeigen

Wie Chris_TT bereits gesagt hat ist der einzige Vorteil, dass ich mich als Trainer in andere Positionen stellen kann. Aber das erreiche ich auch indem ich jemand anderes einspielen lasse.
Was nur funktioniert, wenn ich auch jemand anderen in der Halle habe, der einspielen kann. Selbst wenn wir zu zweit in der Halle sind, mit 15 bis 20 Kindern ist es da besser sich nicht mit zwei Leuten auf ein Kind zu konzentrieren.

Dass sowohl Board, als auch Roboter nur Sinn machen beim Technik Erwerb und nicht mal annähernd spielnahe Situationen trainierbar sind sollte klar sein.
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  #57  
Alt 15.09.2008, 15:29
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Zitat:
Zitat von Chris_tt Beitrag anzeigen
Was nur funktioniert, wenn ich auch jemand anderen in der Halle habe, der einspielen kann. Selbst wenn wir zu zweit in der Halle sind, mit 15 bis 20 Kindern ist es da besser sich nicht mit zwei Leuten auf ein Kind zu konzentrieren.
...
Wenn man die Kids öfters mal Balleimer einspielen lässt, dann kann ich jeden der Gruppe dazu nehmen. Es lohnt sich gleich mehrfach gelegentlich mal Gruppenballeimer einzubauen. Die Spieler lernen auch mal eine neue Rolle kennen. Manchmal kann man Beobachtungsaufgaben verteilen. Es ist für alle Beteiligten von Vorteil, wenn man TT auch aus der Perspektive des Einspielers kennen lernt.

Übrigens geht das schon bei Anfängern. Einen indirekten Ball neben dem Tisch einzuspielen ist viel leichter als mit einem Partner Bälle sinnvoll zu spielen.
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  #58  
Alt 16.09.2008, 05:36
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Zitat:
Zitat von Cheftrainer Beitrag anzeigen
Wenn man die Kids öfters mal Balleimer einspielen lässt, dann kann ich jeden der Gruppe dazu nehmen. Es lohnt sich gleich mehrfach gelegentlich mal Gruppenballeimer einzubauen. Die Spieler lernen auch mal eine neue Rolle kennen. Manchmal kann man Beobachtungsaufgaben verteilen. Es ist für alle Beteiligten von Vorteil, wenn man TT auch aus der Perspektive des Einspielers kennen lernt.

Übrigens geht das schon bei Anfängern. Einen indirekten Ball neben dem Tisch einzuspielen ist viel leichter als mit einem Partner Bälle sinnvoll zu spielen.
Das ist wahr. Man muss sich aber bewusst sein, dass so ca. 2 TE eher ineffektiv verlaufen, da sich die Zuspieler erstmal eine gewisse Qualität aneignen müssen.
Wenn man diese TE überstanden hat, kanns erst wirklich mit dem Gruppen BET losgehen.

Und wenn man sowas macht, muss man immer klare Schwerpunkte definieren, sonst hat man nämlich Robotertraining: Achtet nämlich kein Zuspieler oder Spieler auf den (technischen) Schwerpunkt, schleift man letztendlich nur die Fehler ein.
__________________
cu,
sj
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  #59  
Alt 17.09.2008, 16:25
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bei welchen robotern ist es jetzt möglich den spin einzustellen unabhängig von der balllänge und geschwindigkeit
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  #60  
Alt 18.09.2008, 09:14
Cheftrainer Cheftrainer ist offline
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Ich kenne einige Modelle. Alle haben eines gemeinsam: Balllänge, Spin und Tempo kann man nicht isoliert einstellen.

Das dürfte auch einleuchten wenn man sich überlegt wie so ein Roboter diese verschiedenen Parameter "erzeugt". Es ist und bleibt immer eine "Bastelei" wenn man einigermassen realistische Bälle erzeugen will.
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