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| Stammtisch Hier könnt Ihr über "Gott und die Welt", Politik, Fernsehen, Bücher, Musik und alles was Euch sonst interessiert diskutieren. Plaudern in lockerer Atmosphäre ;-) |
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Themen-Optionen |
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#41
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AW: Finanzmärkte
Schon geschehen.
US-Notenbank und EZB senken Zinsen. Der Zins in der Eurozone liegt jetzt bei 3,75 Prozent und in den USA bei 1,5 Prozent. http://www.welt.de/politik/article25...en-Zinsen.html
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http://www.100schalkerjahre.de/index.php |
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#42
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AW: Finanzmärkte
Zitat:
Und falsch gedacht, genau die Bonität ist das Problem! Im Fall HRE vielleicht nicht, aber grundlegend schon. Das aus Bonitätsproblemen konsequenterweise Liquiditätsprobleme entstehen ist auch irgendwo logisch. Konsum, der mit Geld getätigt wurde, welches (noch) nicht da ist, aber schon irgendwie irgendwann vielleicht mal kommt oder auch nicht, ist das Problem. Eine strukturelle negative Sparquote ist eben ein Bonitätsproblem. Und in Deutschland ist die historisch bedingte hohe Sparquote auch nicht mehr so übermäßig hoch. Und durch die immer größere Umverteilung fallen die ganzen Kaufhauskreditnehmer, die es auch in unserem Land gibt und zu einem großen Teil hoffnungslos überschuldet sind, nicht ins Gewicht. Und auch mit Panikmache hat das nicht unbedingt viel zu tun. Wer das ganze vom Ausmaß her mit dem Crash des neuen Marktes vergleich sollte sich vllt. mal einen Moment mit der Materie beschäftigen oder sich aus Diskussionen raushalten. edit: fast ganz vergessen: burn it all down and build it back up again! Geändert von Chris_tt (08.10.2008 um 22:24 Uhr) |
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#43
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AW: Finanzmärkte
Der Dax weiter auf Talfahrt; er ist heute zwischenzeitlich um mehr als zehn Prozent eingebrochen.
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http://www.100schalkerjahre.de/index.php |
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#44
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AW: Finanzmärkte
Zitat:
"Warum setzt man den Wertpapierhandel nicht einfach mal um zwei Wochen aus?" Werkzeuge zum Aussetzen des Marktes bei extremen Verlusten gibt es ja schon.
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Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel. Bertrand Russell |
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#45
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AW: Finanzmärkte
Die Russen wissen, wie es geht...ist nicht das erste Mal.
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"Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen." George Orwell (1903-50), eigtl. Eric Arthur Blair, engl. Schriftsteller. |
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#46
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AW: Finanzmärkte
Zitat:
Jetzt gehen die Banken nach und nach pleite, was passiert? Sie fordern ihre Kredite zurück, was sich die Unternehmen allerdings nicht leisten können, da so ihre Kosten in die Höhe treiben. Die Produkte werden zu teuer, die Leute kaufen sich nichts mehr, die Unternehmen gehen Bankrott. Da bei den meisten deutschen Unternehmen die Finanzierung wie von mir - salop - geschildert aussieht, würde die gesamte deutsche Wirtschaft zusammenbrechen. Auch der Export, unsere größte Einnahmequelle kommt zum Erliegen. Folge: Arbeitslosigkeit. Zitat:
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#47
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AW: Finanzmärkte
Zitat:
Rettungsaktionen, das zeigt die Geschichte, bringt in den meisten fällen nix... aber ich bin auch kein fachmann ...
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Die Lilien - Fan der eigenen Nachwuchsarbeit |
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#48
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AW: Finanzmärkte
Zitat:
Aber: Durch eine finanzielle Unterstützung seitens des Staates beginnen die Banken vielleicht, sich gegenseitig wieder zu vertrauen. Wenn sie das tun, beginnen sie vielleicht wieder sich Geld gegenseitig zu verleihen und stellen damit sicher, dass der Geldfluss nicht gestoppt wird. Und es wird mit der Finanzspritze sichgestellt, dass zumindest ein Teil der Bevölkerung bzw. der Unternehmen ihre Kredite nicht sofort zurückzahlen müssen, sondern in gewohnter Regelmäßigkeit nur einen Teil. Zitat:
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#49
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AW: Finanzmärkte
Betrifft zwar hauptsächlich die USA, kann man aber denke ich teilweise auch auf Deutschland übertragen:
http://www.zeit.de/2008/42/Finanzen-...lschaft?page=1 Klasse Artikel wie ich finde. |
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#50
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AW: Finanzmärkte
Zitat:
Jetzt im Moment sind wir aber leider nicht in der Position der langfristigen Planung, sondern der kurzfristigen Löscharbeiten der Feuerwehr. Die Frage ob man staatlichen Garantieren geben soll oder nicht, stellt sich nicht wirklich. Es wäre fatal das Vertrauen in die Kreditwirtschaft den Bach runtergehen zu lassen. Mir stellt sich eher die Frage was kommt danach. Können wir es uns leisten Banken weltweit den Spielraum zuzugestehen, den sie bisher nutzen können? Was passiert, wenn die Sache gut ausgeht mit den in Anspruch genommenen Bürgschaften? Werden die zurückgezahlt? Gibt es einen Risikoausgleich für das bereitgestellte Geld? Sollten wir einen Zwangssicherungsnetz aller Kreditinstitute in Zukunft einführen? ... Fragen über Fragen und ich fürchte wir ( d.h. die Politik ) werden uns niemals damit beschäftigen. Ich hoffe nur man weiß in Zukunft wie man Ackermann und Co antworten muss, wenn er fordert die Politik solle sich nicht einmischen.
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