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Schiedsrichter- und Regelbereich & Rechtliches Alles rund um Schiedsrichter, Regeln, rechtliches (Vereinsrecht, Gesetze). Regelfragen, strittige Situationen, zu viele Regeländerungen oder neue Ideen für TT, Erfahrungen als/mit Schiedsrichter(n), Ausbildung, usw.

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  #311  
Alt 16.12.2010, 16:45
Hdd Hdd ist offline
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Hdd trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)Hdd trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)
AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB

Zitat:
Zitat von Rudi Endres Beitrag anzeigen
Elke Schall wurde bei den Polish Open disqualifiziert. Ursache soll laut "tischtennis" eine 3 mm-Unebenheit des Holzes gewesen sein.
Eine 3 mm - Unebenheit hätte man sicher auch mit der früher üblichen Methode (Lineal oder Netzlehre) erkannt. Bei mir waren es bei den BM 0,3 mm. Der Schläger ist etwa bei den DM in Berlin nicht beanstandet worden (nach Prüfung mit der Netzlehre).
Nach meiner Meinung besteht das grosse Problem darin, dass niemand, der sich derzeit einen neuen zugelassenen Schläger kauft, sicher sein kann, dass er auch nur einen Test (Schädliche Dämpfe, Noppenhöhe, Belagebenheit, ...) übersteht. Also müssen die Firmen die entsprechenden Messgeräte besitzen und welcher kleine Shop kann sich das leisten?
Mein Vorschlag: Schlägerkontrolle nur, wenn der Gegner das verlangt.
Gruss Hdd
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  #312  
Alt 16.12.2010, 17:10
Hdd Hdd ist offline
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Hdd trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)Hdd trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)
AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB

Zitat:
Zitat von Setz-It Beitrag anzeigen
hdd z.B. hat ja schon im Oktober gesehen, was passiert, wenn der Belagname abgeschnitten ist. Kein Problem für ihn, es nicht ein paar Wochen später nochmal mit einem Belag mit fehlenden Buchstaben im Namen zu versuchen.
Nach meinem Verständnis der Regeln reicht es, wenn man einen Belag eindeutig identifizieren kann. Das war bei mir jeweils der Fall.
Vor zwei oder drei Jahren wurde bei den WDM mein roter Belag kritisiert, weil auf der Rückhandseite drei Buchstaben durch Abnutzung mit dem Finger nicht zu lesen waren; er wurde aber schließlich zugelassen. Obwohl er noch fast neu war (höchstens 10 Jahre benutzt), habe ich mir einen neuen roten Belag gekauft. Bei ihm war jeder Buchstabe außer dem letzten (Schlägerblatt unten zu schmal) zu lesen. Nach Diskussionen auf den BM im Oktober wurde auch das zugelassen, aber dann war dennoch Ende, weil der Schläger uneben war. Für das Doppelendspiel habe ich mir ein Holz geliehen und meine Beläge daraufgeklebt. Sie waren viel zu groß, also musste ich sie zurechtschneiden und konnte sie anschließend wegwerfen, weil sie für das Barnaholz nun zu klein waren. Ich habe dann versucht, in Deutschland "Joola Amigo" Beläge zu erhalten. Einen schwarzen habe ich erhalten; einen roten gibt es offensichtlich nicht mehr (sie werden auch nicht mehr hergestellt). Also habe ich nun wieder meinen alten Belag mit den drei nicht lesbaren Buchstaben genommen und bin mir weiterhin keiner Schuld bewusst.
PS. Ich spiele seit 1958 mit nahezu identischem Material (Barna-Holz, kurze Noppen). Die Barnahölzer sind uneben; die Beläge (zunächst Barna, dann Joola ortodox, dann Nittaku minical, nun Joola Amigo) gibt es nicht mehr. Bevor ich mich umstelle, werde ich lieber aufhören, zu spielen.
Gruss Hdd

Geändert von Hdd (16.12.2010 um 17:12 Uhr)
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  #313  
Alt 16.12.2010, 17:17
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB

Zitat:
Zitat von Setz-It Beitrag anzeigen
Die von dir zitierte Regel lässt sich unabhängig davon durch die Auswahl eines geeigneten Klebers sehr leicht einhalten, deshalb weiß ich jetzt nicht, was daran makaber sein soll.
Vielleicht solltest du dir mal die Mühe machen und den Zusammenhang mit der am 1.9.2010 in Kraft getretenen DTTB Richtlinien zur Schlägerkontrolle herstellen

Dort wird das Testverfahren und die Konsequenzen der Messergebnisse beschrieben.

Kurzversion: Wenn das Minirae lite mehr als 3 ppm anzeigt darf der "Schläger" nicht benutzt werden. Ab 1.9.2011 sogar schon bei mehr als 2 ppm. Da sind dann leider deine sicherlich richtigen Einwände, dass sich das in den ITTF-Regeln nur auf den Kleber bezieht, ausgehebelt worden.

Wenn es wirklich so ist, dass ITTF zugelassene Beläge und angeblich ITTF-konforme Kleber zu Messwerten oberhalb von 3 ppm führen, halte ich die oben genannte Regel halt für makaber
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  #314  
Alt 16.12.2010, 17:28
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Torsten von Bayern Torsten von Bayern ist offline
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB

Zitat:
Zitat von bas Beitrag anzeigen
... dann geh ich mal von schweigender Anerkennung aus.
Dann nehme an Brett13's Stelle ich dazu Stellung. Du hattest ja für einen zeitweisen Rückzug der Schiedsrichter plädiert.

In der -verständlicher Weise- hitzigen Diskussion hier gerät außer Acht, dass Schlägerkontrolle ja nur ein kleiner Teil des Aufgabenbereichs der Schiedsrichter ist. Deren Job ist es doch, als Dienstleister der Spieler sich um alle Belange eines fairen und geordneten Spielablaufs zu kümmern. Und zwar mit ihrem gesunden Menschenverstand und im Dialog mit den Spielern.

Diese Linie bringen wir jedenfalls in Bayern unseren SR bei, und ich hoffe die anderen Verbände ebenso. Deswegen denke ich auch nicht, dass bundesweit gesehen nur ein Bruchteil der SR so verfährt.

Die eigene Meinung hinter die offiziellen Vorgaben zu stellen, das muss manchmal eben sein und ist doch im Berufsleben nicht anders. Man muss diese Vorgaben dann halt nur mit Augenmaß umsetzen, und da kann man immer dazulernen. Insofern macht es keinen Sinn, als SR sein Amt niederzulegen, bloß weil's mal an einer Ecke schwierig wird. Dialog ist besser, und dazu gehört, einen durchgefallenen Schläger nicht einfach als "Betrug" zu bezeichnen und im Gegenzug den Kontrolleur nicht als "Spitzel". Klappt in Bayern bisher ganz gut.
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  #315  
Alt 16.12.2010, 19:15
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bas bas ist offline
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB

Zitat:
Zitat von Torsten von Bayern Beitrag anzeigen

Die eigene Meinung hinter die offiziellen Vorgaben zu stellen, das muss manchmal eben sein und ist doch im Berufsleben nicht anders. Man muss diese Vorgaben dann halt nur mit Augenmaß umsetzen, und da kann man immer dazulernen. Insofern macht es keinen Sinn, als SR sein Amt niederzulegen, bloß weil's mal an einer Ecke schwierig wird. Dialog ist besser, und dazu gehört, einen durchgefallenen Schläger nicht einfach als "Betrug" zu bezeichnen und im Gegenzug den Kontrolleur nicht als "Spitzel". Klappt in Bayern bisher ganz gut.
Naja, Beruf und Ehrenamt ... das hinkt doch gewaltig. Wieso sollte ich mich freiwillig verleugnen!? Aber egal, da existieren einfach verschiedene Ansichten, und das ist ja auch ok.
Dass man sich nicht, wenns schwierig wird, immer gleich zurückziehen sollte, da stimme ich dir zu, aber das grade von dir besagte Umsetzen mit Augenmaß ist doch nach aktuellen Regeln gar nicht mit Fingerspitzengefühl umzusetzen. Fällt ein Schläger beim Test durch, ist Feierabend. Und natürlich ist ein Schläger, der mit nichtausgelüfteten Belägen voc-frei beklebt wurde nicht zulässig laut Wert, aber ist das sinngemäß???

Zur generellen Amtsniederlage: Normalerweise is das Quatsch, aber besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Ich hab nur wenige Ideen, wie man "die da oben" zur Besinnung bringen kann. Das war nur ein Vorschlag.
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  #316  
Alt 16.12.2010, 20:03
Rudi Endres Rudi Endres ist offline
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
Wenn es wirklich so ist, dass ITTF zugelassene Beläge und angeblich ITTF-konforme Kleber zu Messwerten oberhalb von 3 ppm führen, halte ich die oben genannte Regel halt für makaber
Die Hersteller verwenden aus technologischen Gründen weiterhin VOC´s. Daher müssen neue Beläge ausgelüftet werden. Es gab Forderungen, die Beläge im Werk auszulüften. Man konnte sich nicht durchsetzen.

Es liegt in der Verantwortung der Hersteller, Werkstuner zu verwenden, die die Grenze von 3 ppm nicht überschreiten. Bei 2 ppm (ab Herbst 2011) wird es schwierig werden geeignete Tuner zu finden. Oder solche, die das Messgerät (vorerst) nicht nachweisen kann.

Eine ITTF-konforme Kleberliste gibt es nicht mehr.
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  #317  
Alt 16.12.2010, 21:50
pingpongwizard pingpongwizard ist offline
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB

Zitat:
Zitat von Hdd Beitrag anzeigen
Mein Vorschlag: Schlägerkontrolle nur, wenn der Gegner das verlangt.
Und wenn der Gegner einverstanden ist spielen wir eben wieder bis 21

sorry meine Damen und Herren - ich habe kein Verständnis dafür dass hier einige wenige (nochmal sorry) ältere Tischtennisspieler ihr Unvermögen sich an neue Regeln zu gewöhnen anderen in die Schuhe schieben und abenteuerliche Vorschläge (Verweis von Schiedsrichtern aus der Halle oder Boykotte) unterbreiten.
Dann boykottiert doch - es werden andere spielen und die werden sich an die jeweils gültigen Regeln halten. Und ihr werdet weiter in der Schmollecke sitzen und Euch über Euch selbst ärgern. So einfach ist das.

Frage : wo hat ein OSR, SR oder sonstiger Kontrolleur nachweislich eine vorsätzliche Regelverletzung begangen ? Wo sind die Proteste dazu ?
Es gibt sie nicht. Es gibt nur gekränkte Eitelkeiten und Schuldzuweisungen an diejenigen die ihre Freizeit für 15 Euro plus Fahrtgeld, 3 Kaffee und zwei Würstchen opfern.
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  #318  
Alt 16.12.2010, 23:39
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Im Rundschreiben 12 vom 15.12. des Bez.Arnsberg wird darauf hingewiesen,dass bei mehrmaligen,nachgewiesenen Verstößen eine Sperre bis zu einem Jahr verhängt werden kann.
Na dann gut Nacht.

@HDD
Schläger krumm, Belag uneben, Name des Belags nicht einwandfrei erkennbar>>>>??

Geändert von TT-Prof (17.12.2010 um 00:20 Uhr)
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  #319  
Alt 17.12.2010, 00:23
User 17544 User 17544 ist offline
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Zitat:
Zitat von Rudi Endres Beitrag anzeigen
Die Hersteller verwenden aus technologischen Gründen weiterhin VOC´s. Daher müssen neue Beläge ausgelüftet werden. Es gab Forderungen, die Beläge im Werk auszulüften. Man konnte sich nicht durchsetzen.

Es liegt in der Verantwortung der Hersteller, Werkstuner zu verwenden, die die Grenze von 3 ppm nicht überschreiten. Bei 2 ppm (ab Herbst 2011) wird es schwierig werden geeignete Tuner zu finden. Oder solche, die das Messgerät (vorerst) nicht nachweisen kann.

Eine ITTF-konforme Kleberliste gibt es nicht mehr.
Angesichts dieser Tatsachen braucht es nicht wirklich viel Verstand um zu erkennen, dass das gewaltig stinkt.

Wenn es momentan nicht möglich ist alle zugelassenen Beläge im VOC-freiem Zustand zu liefern und es auch scheinbar gar keinen unbedenklichen Kleber gibt, werden Kollateralschäden offensichtlich billigend in Kauf genommen.

Der Fairness halber sollten die Hersteller dann wenigstens dazu "verdonnert" werden den tasächlichen VOC-Wert eines jeden einzelnen Belages im "frischverpackten" Zustand in ppm anzugeben und ebenfalls auf der LARC veröffentlicht werden. Ebenso bei den angeblich VOC-freien Klebern. Der sich daraus ergebende Wert muss dann halt bei jeder offiziellen Schlägerkontrolle zu Gunsten der Sportler als "Nullwert" angenommen werden.

Das schafft zwar Schlupflöcher, aber stellt sicher, dass keine Unschuldiger zum Opfer wird.

Auch wenn Vergleiche bekanntlich immer hinken, wage ich das mit dem Fall Ovtcharov zu vergleichen, der einen nationalen Freispruch erlangt hat, weil man ihm zugestanden hat, dass das Clenbuterol ohne sein Wissen durch kontaminiertes Fleisch in seinen Körper gelangt ist. Da sollte man es doch auch jedem Spieler zugestehen, dass er davon ausgehen kann, dass ein ITTF-zugelassener Belag der auf der LARC zu finden ist, den er mit einem Kleber (Auf dem zu lesen steht, dass er VOC-frei und ITTF-konform ist) aufs Holz aufbringt, in jedem Fall den Regeln entspricht.

Was ich allerdings nicht weiß, ist, wie die Schlägerkontrolleure in der Praxis mit dem vorgegebenen Richtwert von 3 ppm tatsächlich umgehen und ob sie aus den genannten Gründen bis zu einem Wert von X ppm nicht doch ein Auge zudrücken, dies dann aber nicht an die große Glocke - sprich hier ins Forum - hängen, weil man schließlich nicht unnötig die "bösen Buben" zum gezielten Tunen animieren will
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  #320  
Alt 17.12.2010, 00:35
Hillegosser Hillegosser ist offline
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Zitat von TT-Prof Beitrag anzeigen
Im Rundschreiben 12 vom 15.12. des Bez.Arnsberg wird darauf hingewiesen,dass bei mehrmaligen,nachgewiesenen Verstößen eine Sperre bis zu einem Jahr verhängt werden kann.
Na dann gut Nacht.
Da bin ich aber gespannt, wenn das auf Hobbyebene durchgezogen wird, während es in der DTTL eher totgeschwiegen wird.
Ganz davon ab, dass sich der DTTB ja auch noch ganz offiziell das Hintertürchen offen gelassen hat, nach besagten Verstößen nicht verfolgen zu müssen.
In meinen Augen ist das immernoch die größte Frechheit - neben der Tatsache, dass das Kontrollgerät für die DTTL scheinbar zu teuer ist.
__________________
In vino veritas
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