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Schiedsrichter- und Regelbereich & Rechtliches Alles rund um Schiedsrichter, Regeln, rechtliches (Vereinsrecht, Gesetze). Regelfragen, strittige Situationen, zu viele Regeländerungen oder neue Ideen für TT, Erfahrungen als/mit Schiedsrichter(n), Ausbildung, usw.

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  #411  
Alt 13.04.2011, 19:17
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Setz-It Setz-It ist offline
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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht

Zitat:
Zitat von ermsech Beitrag anzeigen
Du meinst also, wenn ein Neunjähriger Aufschlagtraining macht und dabei mit dem Schläger an der Kante hängenbleibt, dann müssen die Eltern bereit sein, sofort neue Beläge zu kaufen? Und ein ansonsten komplett neues Gummi wegwerfen?
Und ich soll Kindern in diesem Alter sagen, dass sie doch bitte mit wenig Risiko Spielen sollen ("versuch bloß nicht, einen Topspin zu ziehen, wenn du nicht ganz sicher bist, dass der Ball nicht lang genug ist!", "am besten immer gleich in die Halbdistanz, damit die Platte dir nicht zu nahe kommt")?
Du hast wahrscheinlich keine Kinder, oder?
Man kann ja auch einen Trainingsschläger und einen identischen Turnierschläger haben, wenn das so ein großes Problem ist. Man muss ja im Training kein regelgerechtes Material spielen. Es ist deine Entscheidung, das wollte ich damit sagen. Wenn es für dich okay ist, dass die Kinder einen hohen Verschleiß haben, musst du entweder für Ersatz sorgen oder sie können mit dem beschädigten Material evtl mal ein Turnier nicht mitspielen oder nicht am Punktspielbetrieb teilnehmen - eine freie Entscheidung. Oder die Kinder müssen auf günstigeres Material umsteigen usw. Oder halt vorsichtiger sein...

@Brett13 Wie wir schon herausgearbeitet haben, ist ein Glättetest aus mehreren Gründen problematisch, mal unabhängig davon, ob der Test zertifiziert ist oder so. Die Mindestreibung ist nur für Noppen ein Zulassungskriterium, das im Spielbetrieb nicht erfüllt sein muss, da es keine Regel dafür gibt, wie schnell sich ein Belag in Bezug auf die Griffigkeit abnutzen darf. Ein Hersteller kann zum Beispiel einen Belag herstellen, der den Reibetest der Zulassung geradeso besteht, sich aber nach kurzem Spiel komplett glatt anfühlt. Es gibt nur wenige Situationen, in denen ein zu glatter Belag unzulässig werden kann - er ist entweder nachbehandelt oder er hat Farbunregelmäßigkeiten oder Beschädigungen, dann darf die Griffigkeit mit einem Belegexemplar verglichen werden und dann kann auch fehlende Grifigkeit eine Rolle spielen. Ein nicht beschädigter, farblich unproblematischer Belag kann nur durch einen Test der Glätte rausgezogen werden, wenn es gleichzeitig gelingt eine illegale Nachbehandlung nachzuweisen, was bei dezenter Nachbehandlung schwer sein dürfte.
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  #412  
Alt 13.04.2011, 22:54
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht

Zitat:
Zitat von Setz-It Beitrag anzeigen
@Brett13 Wie wir schon herausgearbeitet haben, ist ein Glättetest aus mehreren Gründen problematisch, mal unabhängig davon, ob der Test zertifiziert ist oder so. Die Mindestreibung ist nur für Noppen ein Zulassungskriterium, das im Spielbetrieb nicht erfüllt sein muss, da es keine Regel dafür gibt, wie schnell sich ein Belag in Bezug auf die Griffigkeit abnutzen darf. Ein Hersteller kann zum Beispiel einen Belag herstellen, der den Reibetest der Zulassung geradeso besteht, sich aber nach kurzem Spiel komplett glatt anfühlt. Es gibt nur wenige Situationen, in denen ein zu glatter Belag unzulässig werden kann - er ist entweder nachbehandelt oder er hat Farbunregelmäßigkeiten oder Beschädigungen, dann darf die Griffigkeit mit einem Belegexemplar verglichen werden und dann kann auch fehlende Grifigkeit eine Rolle spielen. Ein nicht beschädigter, farblich unproblematischer Belag kann nur durch einen Test der Glätte rausgezogen werden, wenn es gleichzeitig gelingt eine illegale Nachbehandlung nachzuweisen, was bei dezenter Nachbehandlung schwer sein dürfte.
Die Regel dazu lautet:

4.7.1 Geringfügige Abweichungen von der Vollständigkeit des Belags oder der Gleichmäßigkeit seiner Farbe, die auf zufällige Beschädigung, auf Abnutzung oder Verblassen zurückzuführen sind, können zugelassen werden, sofern sie die Eigenschaften der Oberfläche nicht entscheidend verändern.

Ein Noppenbelag, der glatt ist wie ein Kinderpopo, was man ganz einfach mit einem Reibetest feststellen kann, kann selbstverständlich von jedem OSR für unzulässig erklärt werden. Da braucht er sich auch gar nicht auf die Auflagen für die Hersteller von Belägen berufen und in sonstigen Tiefen der ITTF herrumkramen. Ein solcher Belag ist ohne "wenn und aber" in den Eigenschaften der Oberfläche entscheidend verändert. Es ist somit auch völlig unerheblich, ob diese Veränderung durch bloße Abnutzung oder durch "Nachbehandlung" zustande gekommen ist. Wobei Nachbehandlungen jeglicher Art eh unzulässig sind. Somit muss der OSR nur den Mumm haben, einen solchen Schläger nicht zuzulassen. Sobald die Eigenschaft der Oberfläche entscheidend verändert ist, ist es noch nicht mal mehr eine "Kannregel".

Mag sein, dass es so manchem OSR an Willen mangelt derartige Entscheidungen zu treffen.
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  #413  
Alt 14.04.2011, 01:11
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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
Die Regel dazu lautet:

4.7.1 Geringfügige Abweichungen von der Vollständigkeit des Belags oder der Gleichmäßigkeit seiner Farbe, die auf zufällige Beschädigung, auf Abnutzung oder Verblassen zurückzuführen sind, können zugelassen werden, sofern sie die Eigenschaften der Oberfläche nicht entscheidend verändern.

Ein Noppenbelag, der glatt ist wie ein Kinderpopo, was man ganz einfach mit einem Reibetest feststellen kann, kann selbstverständlich von jedem OSR für unzulässig erklärt werden.
Diese Regel, die du zitierst, ist falsch übersetzt.

"Vollständigkeit des Belags" steht hier für "continuity of surface" im Original, das geht doch gar nicht.

Wenn man aber "Slight deviations from continuity of surface" aus dem Original betrachtet, dann sieht man, dass diese Formulierung mit dem Griffigkeitsgrad der Oberfläche nichts zu tun hat.

Man darf höchstens verlangen, dass die ganze Oberfläche des Belages gleich griffig/glatt ist, weil die Regel "continuity of surface" verlangt.

Das ist das Original:

Zitat:
2.04.07.01 Slight deviations from continuity of surface or uniformity of colour due to accidental damage or wear may be allowed provided that they do not significantly change the characteristics of the surface.
Dann gibt es noch eine Möglichkeit, eine andere Regel hinzuzuziehen, nämlich die, wo es um Verwendung des Belages "as authorised" geht. Allerdings gibt es keine Spielregel, die das Zulassungskriterium "25mn" rechtfertigt. Nach den Spielregeln können Beläge beliebig griffig/glatt sein.

Auch darf das Gremium, das dieses Zulassungskriterium eingeführt hat, keine solche Regeländerung verabschieden, deshalb handelt es sich hier nicht um einen Formfehler, sondern um eine Regelverletzung und illegale Einführung eines Zulassungskriteriums.
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  #414  
Alt 14.04.2011, 07:00
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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht

Ich suche verzweifelt nach dem Regeltext, der belegt, dass man sich auf Tausendstel der jeweiligem Maßeinheit (mm, ppm oder was auch immer) nähern muss. Mache ich was falsch, wenn z.B. die Dicke meines Belages nur 3,8 statt 4,000 mm beträgt?

Muss man sich im Sport (und im Leben) unbedingt an jede Grenze heran tasten und dann aufjaulen, wenn man diese "versehentlich" überschreitet (und erwischt wird)?

Der Unfug mit den sau teuren Messgeräten kommt doch nur daher, weil einige Spieler sich durch das Überschreiten von "Kreidestrichen" Vorteile erhoffen. Die haben den Sinn des Sports nicht verstanden.

Den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage macht sicher nicht die dritte Nachkommastelle aus, sondern Technik, Taktik, Training, Schnelligkeit, Antizipation, Konzentrationsfähigkeit usw.

Gib einem Spieler zwei identische Beläge zum Testen und beschrifte einen mit x-0,1mm, den anderen mit x+0,01mm "Factory tuned" und einem teuren Preisschild, er wird sich sicher sein, dass er nur mit dem "dickeren" Belag vernünftig spielen kann.

Mich freut es immer, wenn der Gegner meiner Spieler mit einem getunten Raketenschläger in Überdicke auftaucht. Wenn er ihn fehlerfrei beherrscht, hätte er auch mit jedem anderen gewonnen, aber meistens ...
__________________
Große Leuchten (Sonnen) brennen schnell und sehr hell, aber meist nicht sehr lange (ein paar mio Jahre). Zum Glück bin ich nur ein kleines Licht
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  #415  
Alt 14.04.2011, 07:23
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Zitat:
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Ein Noppenbelag, der glatt ist wie ein Kinderpopo, was man ganz einfach mit einem Reibetest feststellen kann, kann selbstverständlich von jedem OSR für unzulässig erklärt werden. Da braucht er sich auch gar nicht auf die Auflagen für die Hersteller von Belägen berufen und in sonstigen Tiefen der ITTF herrumkramen. Ein solcher Belag ist ohne "wenn und aber" in den Eigenschaften der Oberfläche entscheidend verändert. Es ist somit auch völlig unerheblich, ob diese Veränderung durch bloße Abnutzung oder durch "Nachbehandlung" zustande gekommen ist.
Schön, dass du die entsprechende Regel selbst nochmal gepostet hast. Lies sie dir nochmal durch. Ein Belag wird nicht durch veränderte Oberflächeneigenschaften unzulässig, das steht in keiner Regel, sondern verändete Oberflächeneigenschaften müssen nur dann nicht toleriert werden, wenn es ein Problem mit der Durchgängigkeit/Vollständigkeit oder der Farbe des Belages gibt. Eine Regel, nach der ein nicht behandelter Belag direkt wegen abweichender Oberflächeneigenschaften für nicht zulässig erklärt werden kann, gibt es nicht. Weiterhin ist die Glattheit nur für die Zulassung relevant, nicht für das Antreten damit. Ich folgere daraus, dass man dem Spieler entweder eine Behandlung nachweisen muss oder eine Farbabweichung, Welligkeit oder Unvollständigkeit des Belages vorliegen muss, damit überhaupt die anderen Oberflächeneigenschaften eine Relevanz bekommen könnten, zum Beispiel zuviel Glanz.
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  #416  
Alt 14.04.2011, 07:51
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht

Zitat:
Zitat von Mighty Beitrag anzeigen
Diese Regel
[...]
Ach Mighty, auch das ist salopp gesagt (leider mal wieder) bullshit.

Leider hat es auch nicht den geringsten Zweck im Einzelnen auf deine phänomenalen Einwände einzugehen. Man kann sich nämlich stets sicher sein, dass man auf taube Ohren stößt. Wenn Mighty sich was zurechtgebastelt hat, dann ist das für ihn unumstößlich. Da spielt es keine Rolle, dass außer dir jeder weiß, dass - wie jetzt hier z.B. - glatte Noppen unzulässig sind.

BTW: Meinst du eigentlich immer noch, dass die Reaktoren in Fukushima sicher sind, so das von ihnen keine Gefahren für die Gesundheit und die Umwelt ausgehen kann und das alle diesbezüglichen Berichte reine Propaganda der Medien sind

Das war für mich die traurigste deiner ganz persönlichen Auffassungen. Hier geht es ja zum Glück nur um banale Dinge, bei denen man über deine Auffassungen letztendlich einfach schmunzeln kann.

Was treibt dich eigentlich an
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  #417  
Alt 14.04.2011, 07:57
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TSC TSC ist offline
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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
...
Was treibt dich eigentlich an
Nicht den Troll auch noch füttern! Oberste, weltweit gültige und eindeutige ( ) Forenregel! Auf die Ignorierliste setzen und fertig!
__________________
"Jedes Kind bringt die Botschaft,
dass Gott die Lust am Menschen noch nicht verloren hat."
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  #418  
Alt 14.04.2011, 08:09
Porthos Porthos ist offline
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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht

Ich bin bestimmt kein Freund von Mighty, aber wo er recht hat, hat er recht: Den Terminus "Continuity of surface" mit "Vollständigkeit des Belags" zu übersetzen, ist einfach voll daneben. Aber ich habe das Thema "Übersetzungen aus dem englischen Original-Regel-Text" bereits vor längerer Zeit zum Thema eines eigenen Threads gemacht.
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  #419  
Alt 14.04.2011, 08:15
Petar Petar ist offline
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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht

Zitat:
Zitat von Setz-It Beitrag anzeigen
...damit überhaupt die anderen Oberflächeneigenschaften eine Relevanz bekommen könnten, zum Beispiel zuviel Glanz.
Und zuviel Glanz haben nachbehandelte lange Noppen auch nicht mehr...
Gesichtsbräuner macht es schon.

Man will es hier eines nicht verstehen:
Kein Sportgerät und kein TT-Schläger dieser Welt spielt und gewinnt alleine.
Ein Impuls wird immer vom Spieler gegeben. Ein Basketball fliegt durch die Luft in den Korb nicht alleine! Jemand muss ihn werfen. So im Tischtennis auch.
Es gewinnt nicht Material, sonder der bessere, taktisch klugere und zum Schluß auch manchmal der glücklichere.

Über "schön" oder "weniger schön" brauchen wir uns nicht unterhalten.
Das Spiel ist klar und wie man einen Punkt erziehlt ist auch schon seit Jahrzehnten verständlich beschrieben.

Die Tatsache, dass die ITTF die Problematik auf Material verlagert und durch Verbote, Begrenzungen und persönliche Interesse mancher Mitglieder gerade schwachsinnige Regel geschaffen hat, dann wiederrum zum Teil revidiert, korrigiert, bearbeitet - zeigt nur, dass man nicht gut gearbeitet hat.
Sport und Sportler wurden dadurch zum größten Verlierer.

Kein einziger Spieler hat wegen tollen Regeln mit der Sportart angefangen. Das heißt kein neuer Sportler wurde wegen allen diesen tollen Geräten die genau ppM, Millinewton und andere Werte zaigen, als neue Mitglied in der TT-Familie gewonnen. Viele dafür haben aufgehört oder sind am besten Wege dorthin.
Warum? Weil es imemer weniger Sinn und Spaß macht.

Man hatte es vor Spiel zu verlangsamen und Ballwechseln länge zu machen.
Gleichzeitig kommen neue Tensor-Beläge, Tuner und Spiel sollte noch athletischer werden!? Dadurch echt langsammer?
Was dann?
Eine mögliche Lösung wäre es gewesen die Netzhöhe zu verändern.
Netzte erhöhen und Spiel verliert an der Geschwindigkeit und gewinnt an der Variation, Rotation, Taktik... (wäre möglich gewesen)

Bis jetzt ist noch keiner im Basketball auf die Idee gekommen, dass man "Dreier" nur noch aus der eigene Spielfeldhälfte werfen darf. Denn z.Zt. wird es zu oft getroffen...? Absurd, nicht wahr?

Noch mehr Stoff für die Auseinandersetzungen zw. Spieler und Schiedsrichter, Spieler und Spieler, Betreuer... Und das alles nur weil ITTF zum Teil die Regeln geschaffen hat, die man gar nicht als normaler Sterbliche vor Ort überprüfen und kontrollieren kann. Auch als Schiedsrichter nicht.
Das ist kein Sport mehr, dass sind nur noch Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten.
"Beweis mir, dass mein Noppenbelag unter 25 Millinewton liegt!"
Wie soll es ohne Gerät möglich sein???
Die einen spielen glatte LN-Beläge nicht mehr weil zu ehrlich oder zu dumm, die anderen spielen sie weiter unterstützt durch die dämmlichen nicht überprüfbare Regeln... Das ist keine Zustand und kein Grund zufrieden zu sein.

Hersteller verkaufen Material, dass schon vom ersten Augenblick an nicht regelkonform ist und die EHRLICHEN unter uns sind nicht mal in der Lage fest zu stellen ob sie mit regelkonformen Material spielen? Welcher Absurd!
Wer braucht sowas?

Geändert von Petar (14.04.2011 um 08:20 Uhr)
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  #420  
Alt 14.04.2011, 08:17
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Fozzi Fozzi ist offline
Wir schaffen das!
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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht

Zitat:
Zitat von klugscheisser Beitrag anzeigen
...
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Der Unfug mit den sau teuren Messgeräten kommt doch nur daher, weil einige Spieler sich durch das Überschreiten von "Kreidestrichen" Vorteile erhoffen. Die haben den Sinn des Sports nicht verstanden.
Dann würde ich ja jede Form der Kontrolle verstehen. Leider ist die Wahrscheinlichkeit allerdings deutlich höher, durch die Kontrolle zu fliegen, weil an deinem Schläger ein Nanometer am Rand fehlt denn weil Du manipuliert hast. Das kanns doch nicht sein!
__________________
Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.
Bertrand Russell
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