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| Schiedsrichter- und Regelbereich & Rechtliches Alles rund um Schiedsrichter, Regeln, rechtliches (Vereinsrecht, Gesetze). Regelfragen, strittige Situationen, zu viele Regeländerungen oder neue Ideen für TT, Erfahrungen als/mit Schiedsrichter(n), Ausbildung, usw. |
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Themen-Optionen |
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#1411
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Ist das wirklich so?
Sag das mal 80% der Shops... Aber egal, dann sagt der halt: "hab ich im Internet bestellt, Geruch kann nur von den belägen kommen, die sind recht neu...". |
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#1412
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Zitat:
Wir empfehlen unseren OSR, die Entscheidung über die Zulässigkeit des Belages nicht ausschließlich auf einen gefühlten Reibungstest zu stützen. Begründung: Bei allem Verständnis für die Problematik ist die einheitliche Umsetzung gefühlter Reibungstests bei unseren fast 500 Schiedsrichtern kaum zu gewährleisten. Wir haben die Sorge, dass die Ungerechtigkeiten für die Spieler hierdurch vergrößert anstatt verkleinert werden. Wir halten unser Vorgehen, im Hinblick auf unsere Verantwortung für die Spieler, für die Wahl des kleineren Übels. (Und wenn man den Thread hier liest, hat man leider nicht den Eindruck, dass wir mit dieser Befürchtung so falsch liegen.) Wir betonen allerdings auch, dass gemäß der Regel B3.1.2.10 die endgültige Entscheidung beim OSR liegt. Objektivierbare Belagtests (Belagdickemesser etc.) führen wir selbstverständlich durch.
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www.ittf.com/equipment |
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#1413
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Das ist aber schwierig, denn keiner der hier dazu gepostet hat, war vorort.
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In vino veritas
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#1414
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Zitat:
Zitat:
Wurden die neuen Testgeräte Mini-RAE etc. ... genutzt oder auch im Sinne der Spieler vorsorglich auf Tests verzichtet, damit es nicht zu Reibungen kommt? Ein Verband (nicht auf Deinen bezogen), der keine Tests durchführt wird oh Wunder in diesem Topic bestimmt nicht negativ auftauchen.
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In vino veritas
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#1415
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Zitat:
Hinter solch fragwürdigen Entscheidungen können sich dann die wirklichen Trickser verstecken.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild. |
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#1416
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Das an sich ist schon ominös - und ich gehe da mal einfach von dem vorgesehenen Prozedere für offizielle Schlägerkontrollen aus, was ohne Schlägerkontrollzentrum bei einem nomalen Meisterschaftsspiel in der OL sicher nicht zwangsläufig so gehandhabt werden muss. Wenn der erste Schläger beanstandet wird, wird der zweite Schläger nicht mehr vor dem Spiel kontrolliert, sondern erst nach dem Spiel. Wird dann festgestellt, dass der zweite Schläger ebenfalls unzulässig ist, wird das Spiel verloren gewertet.
Ab 2. BL gibt es übrigens nur noch after match Kontrollen plus eine kurze Begutachtung durch den SRaT vor dem Spiel, der nur kurz schaut ob der Schläger keine offensichtlichen Beschädigungen aufweist. So gesehen, war es eigentlich eine nette Geste des OSR, dass er den zweiten und gar den dritten Schläger noch vor dem Spiel auf Zulässigkeit überprüft hat ![]() Zitat:
![]() Zitat:
![]() Wenn das vom DTTB so gewollt werden sollte, lassen sie es halt. Sollen sich dann doch die Gegner wieder mit den dann wieder häufiger anzutreffenden glatten NA-Spielern rumärgern. Ist bestimmt ganz einfach einem Spieler, der wegen einer glatten Noppe des Gegners jammert und sich bei ihm beschwert, freundlich darauf hinzuweisen, dass es laut neuer Richtlinie X nicht mehr zulässig ist NA-Beläge ohne entsprechendes Messgerät - was es nun mal nicht gibt - auf Glätte zu überprüfen ![]() Mein Tipp: Ohne ein einfaches und kostengünstiges Messgerät, wird der DTTB bezüglich des Reibetest die Füße still halten und bei diesbezüglichen Beschwerden auf die ITTF-Regel Teil B verweisen. Reicht doch völlig, dass sich die Schiedsrichter vor Ort mit den paar Glattnoppenspielern rumärgern und ruhig weiter auf Grundlage eines Reibetests ihre Entscheidungen treffen. Ist vielleicht nicht astrein, aber solange von Oben - also von der ITTF - nix kommt, besteht ja kein Handlungsbedarf. Glattnoppenspieler sind ja eh ein Problem was allenfalls auf Verbandsebene vorzufinden ist ![]() Zitat:
Find ich sicher in beiden fällen nicht wirklich prikelnd, aber aus Gründen des umseztbaren Ablaufes von Meisterschaften oder Turnieren, ist es nun mal leider nicht anders möglich. Die Protestlawine wäre ansonsten vorprogrammiert und ein einigermaßen zeitlich berechenbarer Ablauf nicht mehr möglich... Ich persönlich meine, dass ein OSR gut beraten ist, wenn er seinen Geruchssinn nicht dazu nutzt bei Lösemittelgeruch sofort unerlaubtes Kleben zu vermuten, niemanden auffordert die Taschen kontrollieren zu lassen, auf Hörensagen nichts gibt, sondern nur das beurteilt, was er auch mit eigenen Augen sieht. bzw ein betroffener Spieler nach angemessen höflicher Nachfrage auf Grund eines Hinweises unumwunden zugibt. Ein OSR ist ja keine Einmannfahndungsbehörde, die zur Aufgabe hat, jedem Spieler hinterher zu schnüffeln, damit ja nichts evtl. Verbotenes unentdeckt bleibt... |
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#1417
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
naja anscheinend haben die Bayer. Schiris keine Eier ..... und Angst vor Diskussionen
Ein eindeutig Nachbehandelter Noppenbelag ist für jeden zu erkennen, Ball nehmen, drüber streichen, wenn kein Widerstand / Reibung zu spüren ist -> Schläger aus dem Verkehr ziehen. Natürlich gibt es grenzfälle und es kann ein Belag nur ein wenig behandelt sein und es ist noch etwas Restreibung vorhanden, und da gibts einfach keine Möglichkeit, das sehe ich ein. Aber bei völlig glatten Noppenbelägen gibts gar nichts zu diskutieren. Und ich habe einen solchen Fall schon erlebt, aber da wird man vom Spieler nur müde angelächelt, mit der Aussage der steht auf der Liste .... Hier sehe ich dann auch die Pflicht der Schiris nach oben ein Feedback zu geben, entweder es gibt ein Kontrollgerät oder man lässt die Glatten Noppen wieder zu. So ist es jedenfalls kacke.
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Deutschland hat die Beste Regierung der Welt und der FC BAYERN ein TOP TEAM in EUROPA
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#1418
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Am besten wäre es doch das ganze in den REGELN auf Bundesebene festzuhalten.
Dann haben alle feste bezugspunkte. Nur ob sich die Sichtweisen "Bayern" und "NRW" dort vereinigen lassen? Keine Ahnung! Mir fällt bei sowas immer wieder ein Fall ein, den ich mal mit nem Polizisten erlebte: Tempo 30 Zone, die "grün-weiße-trachtengruppe" hinter mir. Zack, das rote Lämpchen leuchtet im Rückspiegel. Ich rechts ran, alles vorgezeigt, auf einmal kam es: "sie waren zu schnell!". Ich: "nein", exakt 30... Der Beamte: "mein Tacho zeigte 50...". Ich: "meiner genau 30, da haben sie sich wohl verguckt!" Er: "warndreick, Verbandskasten bitte und einmal pusten und Drogenwischtest (ihn hatte der Ehrgeiz gepackt)". Nach etwa einer halben Stunde hieß es dann "schöne Weiterfahrt". Ich finde, dieses Beispiel erklärt ganz gut das deutsche Rechtssystem und verhält sich in etwas wie die "bayerische Auslegung" zum reibetest. Analog entspricht das minirae dann einen providafahrzeug, wie in VOX zu sehen. Da ist der Lappen weg... |
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#1419
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
@Hillegosser: Wir testen auf möglichst allen Landesmeisterschaften auf Belagdicke und -ebenheit und haben ja auch zu ENEZ-Zeiten intensiv kontrolliert - aber wir erklären den Spielern halt auch immer genau, was wir da tun, und natürlich mache ich bei einer Jugendmeisterschaft mehr Kontrollen bei den Jungen U18 als bei den B-Schülerinnen ...
Der Erfolg dieser Linie war dann bislang eben, dass es "trotz" Kontrollen einiges positive und wenig negatives Feedback gab. miniRAE hat der BYTTV aus Kostengründen ebensowenig selbst angeschafft wie die Mehrzahl der Verbände, so dass wir uns hier auf sehr wenige Stichproben mit zur Verfügung gestellten Geräten konzentrieren (müssen). Bei Bundesveranstaltungen in Bayern natürlich entsprechend häufiger. Bei Prüfergebnissen in Zahlenform gibt es keine Ermessensprobleme bei der Umsetzung und damit auch keinen Grund, "im Interesse der Spieler" auf die Messungen zu verzichten.
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#1420
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Zitat:
![]() Ich hatte den Fall schon, dass ich zu schnell war und nachdem ich genau wie Du behauptet habe Strich 30 gefahren zu sein, hat der nette Herr in grün-weiß gelacht und mich weiterfahren lassen. Nur käme ich jetzt nie auf den Trichter bei der nächsten Kontrolle darauf zu pochen, dass mich der Kollege letztens doch auch hat weiterfahren lassen. Und da finde ich liegt auch hier sehr häufig der Denkfehler. Nur weil man mit Glück durch eine Schlägerkontrolle kommt, der eine Schiri die nach hinten geworfenen Aufschläge nicht moniert oder es beim letzten Turnier kein Mini-RAE gab, kann man doch nicht über den Schiri schimpfen, der auf die Einhaltung der Regeln pocht, bzw. auf den Verband, der die entsprechenden Testgeräte anschafft.
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