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| Schiedsrichter- und Regelbereich & Rechtliches Alles rund um Schiedsrichter, Regeln, rechtliches (Vereinsrecht, Gesetze). Regelfragen, strittige Situationen, zu viele Regeländerungen oder neue Ideen für TT, Erfahrungen als/mit Schiedsrichter(n), Ausbildung, usw. |
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#211
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...
Zitat:
Der böse Osten und der gute Westen. Mit dem Märchen sind wir alle aufgewachsen ![]() Sorry, ich halte dein Beispiel bestenfalls für zynisch. Geschützt wird dadurch kein dopender Sportler, weder ein Naiver, der alles schluckt was man ihm gibt, noch eine Sportler aus einem totalitären Staat der schon von kindesbeinen an ohne zu fragen alles geschluckt hat, was man ihm gab und auch kein rein geldgieriger Sportler aus dem kapitalistischen Westen, der alles schlucken würde um als erster die dickste Kohle abzuziehen. Oder wie sieht der Schutz der dopenden Sportler genau aus? Richtig. Die werden einfach gesperrt und kein Schwein bei der WADA oder hier in D bei der NADA interessiert es was dann aus ihnen wird. Die machen auch keinen Unterschied, ob ein des Doping überführter Sportler evtl. zwangsweise gedopt wurde oder ob da Naivität oder Geldgier hintersteckte. Das einzige was die machen können ist im Vorfeld über evtl Risiken aufklären und beim Erwischen eine Sperre aussprechen. Diese dient dazu die fairen Sportler zu schützen, die ansonsten um ihren Sieg betrogen würden. Gelingt leider auch nicht immer, wenn nicht sogar nur recht selten... Wer ist denn nu der Moralapostel von uns beiden ![]() ![]() ...und der Gesetzgeber verfolgt weiterhin Dopingsünder nur mit Hilfe des Arzneimittellgesetzes und dabei gehen so gut wie keine Sportler ins Netz, da es da um den Besitz und Erwerb nicht geringer Mengen bzw um den Handel mit verbotenen Substanzen gehen muss um belangt werden zu können. |
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#212
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...
@Brett13
Du bist nicht der böse Onkel...Mit Deiner Argumentation auf Seite 1, hast Du meiner Meinung nach einen validen Punkt gemacht und viele stimmen doch mit Dir darin überein, dass die Regeln bzgl. der Materialien Überarbeitungspotential haben. Worüber Uneinigkeit herrscht, ist das wie. Während die einen Regeln für sinnvoll halten, sind andere für die vollständige Abschaffung. Nur ohne Regeln wird es keinen Wettbewerb mehr geben. Warum ein Schläger nur 4mm dick sein darf? Eine Regel/Grenze auf die man sich international halt mal geeinigt hat und allen sinnvoll erschien! Mehr nicht... Genauso wie auf Netzhöhe und Plattengröße. Damit möchte man dafür sorgen, dass in einem bestimmten Rahmen, die Voraussetzungen für alle bekannt (nicht automatisch gleich) sind. Wie eng oder weit der Rahmen gesteckt wird, ist ein Frage der Gemeinsamkeiten, die man bereit ist zu finden. Einzig mit Deinem Dopingvergleich (oder vielmehr dem beharren auf dessen Relevanz für das Thema) vergallopierst Du Dich ein wenig unnötig...Lass es so stehen und zurück zum wirklich guten Start...Warum gelten für Profis "andere" Regeln...? Warum ist "werkstuning" erlaubt und "nachbehandeln" verboten...Um das zu erörtern muss ich keine Wertung abgeben. Es geht doch im Kern um eine Ungleichbehandlung! Ob jetzt für Tuning oder gegen Tuning...Eine Regel (nachprüfbar) für Alle! im Sinne des Sports...Oder? Geändert von vossi39 (23.07.2013 um 14:03 Uhr) |
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#213
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...
Jetzt mal ehrlich ist es so schlimm Tuner die nicht Gesundheitsschädlich sind zu erlauben ????
Ist es nämlich nicht !!!!! Ich werd euch sagen warum es nicht geht, weil es ein Griff in die Geldbörse der gierigen Händler ist mehr nicht. Wenn ein Belag durch Booster/Tuner 8 Monate oder länger hält, statt der üblichen 4-6 verlieren die Geld. Also pressen die Händler uns aus... weil sie zu gierig geworden sind .... früher hatte man viele Beläge zum testen und die Beläge waren billig und hielten lange, aber Heute.... Nur Geldmacherei und mehr nicht... Es ist so einfach Probleme zu lösen, aber sobald manche Leute den Hals nicht voll genug kriegen wird es ewig so weiter gehen... Ich warte nur bis der neue Ball kommt und wieder neue Beläge gekauft werden müssen extra für den Poly-Ball Achja ich meine das ernst mit der Geldmacherei es wird so lange an der TT-Zitrone gepresst bis jede Möglichkeit ausgeschöpft ist um wirklich an den letzten Tropfen zu kommen.
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Holz: Butterfly Timo Boll Spirit; Vorhand: Donic Baracuda; Rückhand: Donic Baracuda |
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#214
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...
Zitat:
Ich habe hier schon manchen Unsinn gelesen, aber dein Beitrag ist grenzwertig. Zur Haltbarkeit : Durch tunen und boosten verkürzt sich die Lebensdauer merklich, also genau das Gegenteil deiner Aussage. Früher hatte der gierige Händler je 3 oder 4 Butterfly,Yasaka, Donic, Taico, Joola, Hanno und Imperial Beläge. am Lager. Jetzt gibt es (schlag mich tot)je 19 Tibhar, Donic, Andro,Gewo, Joola und und und Beläge zu bevorraten. aber die möchtest du vorher testen ! Und das Auspressen der TT-Zitrone : Weißt du was früher die Beläge gekostet haben im Vergleich zu Zitronen ? Und jetzt kommt der neue Ball ! Der ach so gierige Händler wirft dann die alten Bälle in die Tonne ( wie vor 10 Jahren ) und legt sich dann für einige tausend Euro die neuen Bälle aufs Lager. Und dann wirft der gierige Händler seine veralteten Beläge mit Verlust unters Volk und kauft die speziell für den neuen Ball entwickelten neuen Beläge, die dann auch noch zum testen zur Verfügung stehen sollen. Und dann kommt der November und der gierige Händler wird beim Kauf eines Kartons Trainingsbälle auf die bevorstehende Weihnachtsfeier des Vereins aufmerksam gemacht. |
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#215
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...
Zitat:
Das mag vielleicht regelkonform sein, aber so hat jeder seine unterschiedlichen Auffassungen. Antreten, gewinnen oder verlieren, und dem Gegner anschließend die Hand schütteln sind für MICH absolute Mindestanforderungen. Du würdest definitiv nicht mit mir in einer Mannschaft spielen....und da gibt es keine Verhandlungen....du oder ich...einer müsste gehen. Und einen Jugendlichen der sich derart verhält würde ich sofort nach Hause schicken. Sorry für OT, aber das musste auch raus.... |
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#216
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...
Zitat:
Ich bin angetreten (Einspielen inklusive Händeschütteln) Gewinnen oder verlieren... -> in dem Fall nach dem Einspielen halt verlieren Gegner die Handschütteln... -> Ist auch selbstverständlich Wie ich beschrieben habe, kommt es für mich auch auf die Einstellung an, nicht darauf ob jemand Material spielt oder nicht. Mit Leuten die "gewinnen wollen um jeden Preis" kann ich nichts anfangen... Ist mir aber ganz ehrlich bisher auch nur ein einziges Mal auf einem Tunier passiert...Die Situation war wirklich schon surreal... Aber ist auch off topic... Hat mit Unsportlichkeit, die Du mir vorwirfst, meine ich nichts zu tun...Aber das ist Ansichtssache, da geb ich Dir recht. Geändert von vossi39 (23.07.2013 um 16:25 Uhr) |
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#217
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...
Unterschied zwischen Doping und Tuning:
- Doping: Im Sport allgemein verbotene, da durch i.d.R. gesundheitsgefährdende Methoden erreichte Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Sportlers selbst. - Tuning: Erhöhung der Leistungsfähigkeit von Teilen des Materials, die zwar nicht die Gesundheit des Sportlers gefährdet, aber im Falle von Tischtennis verboten ist. Problematik "Werkstuning"* bzw. Verbot des Nachbehandelns: Wenn die Beimischung der relevanten Substanzen vor Abschluss der Produktion erfolgt, ist dieser regelkonform, sofern dieser Belag so zugelassen wird und später genauso zu erwerben ist. Die ITTF schreibt hinsichtlich der Inhaltsstoffe eines Belags nur einen Grenzwert für VOC vor. Bei ESN werden Obergummi und Schwamm seit einiger Zeit VOC-frei verklebt. Der sinnlose Aspekt am Verbot des Nachbehandelns: Wenn ein Spieler, Betreuer oder wer auch immer genau diesen Belag mit dem identischen Tuner behandelt, der auch bei der Produktion des genehmigten Musters verwendet wurde und so zugelassen wurde, dann ist dies gemäß den Regeln unzulässig, da der Belag nach Verständnis der ITTF nicht identisch mit dem zugelassenen Belag sein kann. Allerdings ist dies mit keiner Belagkontrolle nachzuweisen - selbst im Chemielabor nur sehr schwer, da der Belag genau die gleichen Inhaltsstoffe hat, wie das genehmigte Muster (es sei denn, beim Nachbehandeln wurde eine völlig übertriebene Menge Tuner benutzt). Zudem wird der nachbehandelte Belag keine anderen (über das Maß der Produktionsschwankungen hinaus gehenden) Spieleigenschaften aufweisen, als das genehmigte Muster (es sei denn, beim Nachbehandeln wurde eine völlig übertriebene Menge Tuner benutzt). * Der Begriff "Werkstuning" ist ungenau. Man muss unterscheiden zwischen zwei Vorgehensweisen: a) Das Beimischen einer relevanten Substanz während der Produktion b) Das Auftragen einer relevanten Substanz auf den Belag nach Abschluss der Produktion (d.h. nach Verklebung von Obergummi und Schwamm) Während a) regelkonform ist (sofern der Belag so zugelassen wird und in dieser Form vertrieben wird), stellt b) eine Grauzone dar, da einerseits der Belag genau so zugelassen werden kann, andererseits allerdings eine Veränderung nach Abschluss der Herstellung vorliegt. Im Zweifel kann behauptet werden, dass die relevante Substanz innerhalb des Herstellungsprozesses verwendet wurde, da ein Unterschied zwischen a) und b) später nicht nachgewiesen werden kann. Genau dieses Argument machen sich verständlicherweise auch nachbehandelnde Spieler zu nutze. |
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#218
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...
Korrekt. Die Welt ist aber groß genug für uns beide:-)
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#219
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...
Zitat:
Und ich bleibe dabei, dass er damit genauso auf dem Holzweg ist, wie mit seiner Meinung, dass Beläge komplett getestet werden (hat er mittlerweile eingestanden), jeder Belag der einen anderen Schwamm hat, auf der LARC auftauchen muss (hat er wohl auch eingestanden), sowie dass FKE Beläge zumindest zu großem Teil ihren FKE aus Mittelchen (Tuner) ziehen, die beim Herstellungsprozess verwendet werden (hat er noch nicht eingestanden). ![]() Wir können uns allerdings gerne darüber unterhalten, ob es moralisch verwerflich ist, seinen Belag von Hand zu tunen, was lächerlicher Weise im Gegensatz zum Werkstuning verboten ist. ![]() P.S.: Sehr treffender Beitrag von Horasier.
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In vino veritas
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#220
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...
Zitat:
Die sogenannten zugelassenen FKE-Beläge, die für jedermann im Handel käuflich zu erwerben sind, fallen selbstverständlich nicht unter verbotenes Werkstuning. Verboten ist Tuning immer dann, wenn es abweichend von einem handelsüblichen zugelassenen Belag mit chemischen Mitteln behandelt wird. Unerheblich ob dieses im Werk (In welchem auch immer) geschieht oder in Eigenregie. Alles andere wäre auch absurd. Du wirst auch keine anders lautende Stellungsnahme eines ITTF-Vertreters dazu finden. Genau so wenig wirst du einen Profi finden, der öffentlich zugibt, dass speziell für ihn oder einen kleinen, exklusiven Kreis Beläge chemisch behandelt werden. ...die soll es aber laut ML geben und genau diese Beläge bezeichne ich als verbotene werksgetunte Beläge. Eine Grauzone ist lediglich die nicht vorhandenen Nachweisbarkeit beim Tuning im allgemeinen. Zumindest bei den Leuten, die sich da einigermaßen professionell mit befassen und über entsprechende Meßgeräte verfügen um immer im erlaubten Grenzbereich zu bleiben. Einen für jedermann zu habenden normalen FKE-Belag als legal weksgetunt zu bezeichnen und mit in die Diskussion einzuschleusen ist da wenig hilfreich. Dass es dir persönlich anscheinend nur darum geht, dass Tunig erlaubt werden soll und das versuchst mit dem angeblich legalen Werkstuning zu begründen, dürfte jedem Mitlesenden klar sein. Du hast halt keinen Bock drauf jede zweite-dritte Woche einen neuen FKE-Belag zu kaufen und möchtest gern nachtunen dürfen um einen FKE-Belag länger ähnlichen Eigenschaften wie im Neuzustand spielen zu können. Mag auch sein, dass es dir im Gegensatz zu manchen Profis gar nicht darum geht noch mehr aus einem Belag herauszukitzel als es der zugelassene Standard hergibt. Aber das es beim Tuning genau darum geht über den zugelassenen Standard hinaus zu tunen und damit dann die Chancengleichheit und Fairness ausgehebelt wird, die der eigentliche Grund für ein Tunigverbot sind, ignorierst du einfach. Wie gesagt, zeig mir bitte einfach einen einzigen ITTF-Offiziellen, der deine These, dass Werkstuning speziell für Profis erlaubt ist und dazu auch einen Profi, der sagt, ja ich kriege von meinem Ausrüster speziell getunte Beläge. Die einzigen, die du finden wirst sind Profis, die dir sagen, dass sie ganz normale, für jedermann erhältliche Belläge spielen, diese allerdings selektieren (lassen). |
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