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#171
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AW: (Übertriebene?) Materialkontrollen bei Deutschen Meisterschaften für Verbandsklas
Zitat:
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Die ITTR Teil B hat folgenden Wortlaut: Zitat:
Das Problem bei der Sache ist, dass sich so was nicht so einfach nachweisen lässt. Mit der VOC-Messung lässt sich nur der ppm-Wert ermitteln. So lange der im zulässigen Bereich liegt, der Belag insgesamt die zulässige Stärke nicht überschreitet und eben aufgebracht wurde, ist das was mit den augenblicklichen Schlägerkontrollen machbar ist erschöpft. Regelwidrig ist es trotzdem. Die Diskussionen um die angebliche Legalität von Werktstuning gibt es zwar z.B. hier öfter mal, aber offiziell wirste da von Seiten der ITTF nix zu finden. Zum Glück ist der TT-Sport für die breite Öffentlichkeit nicht so von Interesse, dass sich für dererlei Details jemand interessieren würde. Zitat:
Insgesamt finde ich es schon irgendwie traurig, dass du davon ausgehst, dass getunte Beläge zumindest ab einer gewissen Spielklasse der Normalfall ist ![]() Für unrealistische halte ich deine EInschätzung leider nicht... |
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#172
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AW: (Übertriebene?) Materialkontrollen bei Deutschen Meisterschaften für Verbandsklas
Ist das überhaupt verboten? Zugelassen werden ja nur die Gummis, während das Tuning vom Werk aus, in welcher Form auch immer, doch nur den Schwamm betrifft, oder nicht?
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#173
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AW: (Übertriebene?) Materialkontrollen bei Deutschen Meisterschaften für Verbandsklas
Ja das ist eben genau die Grauzone.
Das Werk tunt den Schwamm und klebt dann das Gummi Drauf-ok erlaubt Der Spieler tunt den fertigen Belag-verboten weil das Gummi ja mit gedehnt wird usw..also verboten. Der Spieler kauft Schwamm und Belag extra und tunt den Schwamm und klebt dann das Gummi drauf-erlaubt??? Und die Frage zum Schluss. Wie soll der OSR/Materialkontrolleur später feststellen welcher Fall hier vorliegt????
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Zitat Kriegela: Zu Tode geänderte Sportart - Rest in Peace - Tischtennis Me too ... TT Classic rules TT mit P-Ball ist wie S... mit einer Gummipuppe. |
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#174
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AW: (Übertriebene?) Materialkontrollen bei Deutschen Meisterschaften für Verbandsklas
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Ein Statement eines ITTF-Offiziellen, das das sogenannte Werkstuning als regekonform bestätigt, wird niemand vorweisen können. Dass es auch bei den getesteten und zugelassenen Belägen zulässige Toleranzen geben würde - wenn man denn überhaupt auf die zugelassenen Spieleigenschaften testen könnte, was ja nun leider nicht der Fall ist - ist anzunehmen. Dass selbstverständlich Beläge nach Spieleigenschaft innerhalb des Toleranzbereiches selektiert werden dürfen - nach welchen Kriterien auch immer - und dieses Selektion dann auch Werkstuning oder beliebig anders genannt werden darf, braucht nicht erwähnt werden. Nur diese Grauzone, dass getunte Schwämme mit einem zugelassenen Obergummi zulässig sind, gehört ins Reich der Märchen. Wäre es tatsächlich so, könnte sich ein jeder drauf verlassen, dass solche Versionen ganz schnell für viel Geld jedermann zugängig gemacht würden. Ein Tenergy kost' zwar jetzt schon eine Unsumme, aber es würde genügend Leute geben, die für einen zugelassenen werksgetunten Tenergy im Timo Boll oder wenn auch immer Style, gern auch 20 Euro (oder gar mehr) mehr zahlen würden. Welcher Hersteller würde sich dieses lukrative Geschäft entgehen lasssen? Insgesamt, um auf den Threadtitel zurückzukommen, wird nicht übertrieben kontrolliert, sondern leider, weil's nicht besser geht, unzureichend. Mehr als auf den zulässigen VOC-Gehalt (Wobei VOC ein dermaßen weites Feld ist, dass auch das nicht erschöpfend getestet werden kann), die Belagdicke und die Ebenheit zu testen, ist augenblicklich nicht drin. |
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#175
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AW: (Übertriebene?) Materialkontrollen bei Deutschen Meisterschaften für Verbandsklas
Zitat:
Du wirst mir leider auch keine präsentieren können, die darauf abzielt, dass Werkstuning verboten ist. Man wird sich also das Zulassungsprozedere angucken müssen, wie Du es ja auch getan hast, nur wenn man deiner Argumentation folgt, gibt es eigentlich nur noch regelkonforme Beläge mit max. Schwämmen. Wir sind uns doch hoffentlich einig, dass ein dünnerer Schwamm sich physikalisch unterscheiden und auch zu anderen Spieleigenschaften führen würde, oder?
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In vino veritas
Geändert von Hillegosser (24.09.2015 um 09:44 Uhr) |
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#176
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AW: (Übertriebene?) Materialkontrollen bei Deutschen Meisterschaften für Verbandsklas
Zitat:
Bitte aber bei der ganzen Diskussion um Zulassung und Tuning nicht vergessen, dass auf Auktionsplattformen auch "spezielle" Versionen von eigentlich zulässigen Noppen für viel Geld gehandelt werden, damit sich dieser oder jener von der vierten in die zweite Kreisklasse würgen kann. Da gibt es eigentlich gar keine vernünftigen Kontrollen, während auf der Hexenjagd nach flüssigen Lösungsmitteln mittlerweile ganze Chemie-Labore in den Hallen stehen. Und ich meine, dass die Hexenjagd erst das genaue, digitale Hinschauen auf andere Eigenschaften wie die Ebenheit mit sich gebracht hat - deswegen die vielen Senioren, die mit uralten Hölzern plötzlich nicht mehr spielen dürfen und die Welt nicht mehr verstehen, obwohl es die Regeln an sich schon ewig gibt. |
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#177
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AW: (Übertriebene?) Materialkontrollen bei Deutschen Meisterschaften für Verbandsklas
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Soll dir die Regeln jetzt der Präsident höchstpersönlich vorlesen ![]() Dass das Schmarrn ist mit dem nicht verbotenem Werkstuning weißte sicherlich selbst. Dass das für die ITTF selbst ein höchst unangenehmes Thema ist, wird dir sicherlich auch klar sein. Die Hauptaufgabe der ITTF ist es den TT-Sport so gut wie möglich in der Welt zu präsentieren und jeden Schaden von ihm zu halten. Dass da niemand freiwillig über nicht nachzuweisendes Tuning plaudert, sollte jedem einleuchten. Man stelle sich mal vor, dass bei der nächsten Olympiade Schlägertest unabhängig von der ITTF vom IOC durchgeführt werden würden. Mal so richtig halt. Mit einem Referenzbelag von der Stange von jedem dort gespielten Typ und dann kommt immer der Vergleich mit dem was die Spieler dort einsetzen. Gut, dann könnte tatsächlich dabei rauskommen, dass die ITTF dann versucht zu sagen, dass der erhebliche Unterschied durch einen unabsichtlichen Fehler bei der Produktion gleich im Werk gekommen sein muss. Da hat dann sicher ein Arbeiter bei Butterfly aus Ahnungslosikkeit oder aus Schlampigkeit die völlig falschen Mittelchen beigemischt ![]() ...nur wäre a) das IOC nicht so dämlich sich den Schmarrn erzählen zu lassen und b) ist TT nicht gerade der Quotenbringer einer Olympiade, sodass sich das IOC einen solchen Stress nicht antun würde. ...ach ja ![]() Erklär mal wie man Werkstuning von Eigentuning unterscheiden können soll? Ginge gar nicht - völlig richtig und gut erkannt ![]() Oder meinste, dass es dan reichen würde, wenn Hersteller für Boll und Co bei einem Tuningnachweis Persilscheine ausstellen? So nach dem Motto: Hey, der Timo oder wer auch immer hat nicht selbst getunt, dass haben wir ab Werk gemacht und dann ist das ja erlaubt ![]() Deine Märchen kannste hier gern weiter verbreiten. Juckt mich nicht. Nur jeder der auch nur noch eine windschiefe Latte am Zaun hat, wird selbst erkennen können, dass das völliger bullshit sein muss, was du mir da versuchst zu verklickern
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#178
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AW: (Übertriebene?) Materialkontrollen bei Deutschen Meisterschaften für Verbandsklas
Zitat:
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#179
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AW: (Übertriebene?) Materialkontrollen bei Deutschen Meisterschaften für Verbandsklas
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Würde es Dir helfen, wenn er Dir erzählt, dass Werkstuning in einer Grauzone liegt? Zitat:
Zitat:
Kann man nicht. Der Unterschied ist, dass das eine verboten ist und das andere in einer Grauzone liegt. Aber wie wir alle wissen, gibt es massenhaft Regelungen im TT, die NICHT nachgewiesen/unterschieden werden können. Ist also auch überhaupt kein Argument. Willst Du jetzt ernsthaft argumentieren, dass weil man den Unterschied nicht "messen" kann, beides verboten oder beides erlaubt ist? Dann behalt Du doch bitte auch DEINE weltfremde Auslegung der Regeln für Dich.
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In vino veritas
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#180
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AW: (Übertriebene?) Materialkontrollen bei Deutschen Meisterschaften für Verbandsklas
Schön, dass jetzt alle wissen, wie es geht. Morgen werden die Geschäfte gestürmt und es wird nachgerüstet. Der Antitop war ja schon längst keine Alternative mehr, aber mit neuer Gummimischung können viele Rückhandschwächen ausgeglichen werden. Dem Testgerät hält der Belag dicke stand. Glatte behandelte Noppen sind offiziell, das wurde durch Testkäufe von Verantwortlichen Spielleitern überprüft, nicht im Fachhandel zu bekommen. Aber die gleiche Marke gibt es auch behandelt auf dem grauen Markt. Der Ball hat nachweisbar keinen Kontakt. Nur ein Schiedsrichter kann den Belag anzweifeln. Das Testgerät schweigt, oder ist ungeeignet.
Zum Glück sind diese Beläge in höheren Spielklassen, ab Oberliga kaum anzutreffen. Also darunter muß mit allem gerechnet werden. Ich habe genug davon bei Meisterschaften kennengelernt. Gute schnelle Aufschläge und durch, kein herumgeeiere am Tisch. |
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