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#71
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AW: Terroranschlag in Berlin
Der hätte es völlig unabhängig von der Größe der Flüchtlingswelle nach Deutschland geschafft und dort getan, wozu er ausgebildet wurde.
Aber das hängt doch zusammen oder lieg ich da falsch? |
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#72
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AW: Terroranschlag in Berlin
Zitat:
Der Flüchtling, dem es angehängt wurde, war es wohl nicht. Der wurde wieder freigelassen. Nun ist aktuell ein Tunesier ins Visir geraten, da nun bekannt wurde, dass unter dem Fahrersitz des LKW eine Duldungsbescheinigung gefunden wurde. Kann wohl noch dauern bis alle Spuren im LKW erfasst und ausgewertet wurden. 1,5 Tage um ein solches Dokument unterm Fahrersitz als gesicherte Erkenntnis preiszugeben zu können, lässt auf äußerste Gründlichkeit schließen. Eine solche Tat zu begehen, ist für mich genau so unvollstellbar, wie anschleißend abzuhauen und ein solches Dokument zurückzulassen. Zitat:
Zitat:
Probleme hatte die leider großteils unkontrollierte Einreise der Flüchtlinge gemacht. Für mich waren die Meisten davon leider hausgemacht. Für mich immer noch unbegreiflich, dass es in unserem Land nicht möglich war allen Flüchtlingen bei ihrer Einreise zumindest mit mobilen Fingerabdruckscannern ihre Fingerabdrücke abzunehmen und in einer Datenbank aufzunehmen, von ihnen biometrische, digitale Fotos zu machen und evtl. vorhandene Ausweispapiere einzuscannen. In solchen Ausnahmesituationen mag auch eine DNA-Probe gerechtfertigt sein. Wir haben das "Rote Kreuz", das THW und die BW, die in die halbe Welt verschickt wird um dort humane Aufgaben zu übernehmen. Größere, provisorische Aufnahmelager zu errichten, in denen dann erst mal erkennungsdiestliche Maßnahmen durchgeführt werden und eine nötige Erstversorgung vorgenommen wird, bevor Flüchtliche dann verteilt werden, traue ich diesen Institutionen durchaus zu. Real war es aber ein Chaos. Leider. Dass Asylsuchende eben nicht automatisch Zuwanderer sind, hätte auch deutlich kommuniziert werden müssen. Ebenso, dass selbstverständlich auch Vermögensverhältnisse von Flüchtlingen überprüft werden und in dem Zusammenhang auch Flüchtlinge für entstehende Kosten, sofern Vermögen vorhanden, aufkommen müssen. Selbst wenn's wahrscheinlich nur marginale Bedeutung hat. Ich fände auch nichts verwerflich daran, wenn Flüchtlinge, die hier eine dauerhaften Aufenthalt anstreben für evtl. entstehende Ausbildungskosten mittels zinsloser Darlehen aufkommen müssen. Das müssen Studenten hier teilweise ja durchaus genau so. Die humanitäre Hilfe finde ich nachwievor richtig und wichtig. Der Verlauf dieser richtigen und wichtigen Hilfe war auf politischer und behördlicher Seite für mich einen einzige Katastrophe mit vielen bekannten Stilblüten, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Das was du mit dem eingeschleppten Virus beschreibst, sehe ich nicht so. Dieser Virus steckt leider in vielen Menschen. Insofern gebe ich dir durchaus recht. Nur ist er für mich unabhängig davon, ob hier jemand als Flüchtling oder Zuwanderer einreist oder hier mit welchem familiären Hintergrund auch immer aufgewachsen ist. Er ist auch nicht von der Religionszugehörigkeit abhängig und auch nicht von der politischen Gesinnung. Gegen Irre ist leider noch kein Kraut gewachsen. Zitat:
Für mich machst du diesbezüglich immer den selben Fehler. Es geht und ging nie darum was Multikulturelles anzustreben - quasi als die bestmögliche Form des Zusammenlebens. Es geht und ging schlicht und ergreifend stets immer darum, die aus diversen, nachvollziehbaren Gründen sich langsam entwickelt habende multikulturelle Gesellschaft bestmöglich unter einen Hut zu bringen. Ohne Stress der unterschiedlichen, Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht und sexueller Orientierung. Alle anderen Optionen sind halt doch irgendwie düster... Zitat:
Zitat:
![]() Verstrahlte verschonen stets niemanden. Egal ob es Muslime oder sonst wer oder was sind. In der Realität sind friedliche Muslime in der jüngeren Geschichte kriegerischen Auseinandersetzungen mit westlicher Beteiligung als sogenannter Kollateralschaden in leider erschreckend hoher Anzahl zum Opfer gefallen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass z.B. aktuell in Syrien die Friedliebenden Quartett spielen und dabei diejenigen gewinnen, die auf ihrer Karte stehen haben, dass ihre Angehörigen, nicht von Assad mit Giftgas gekillt, oder von russischen Bobern pulverisiert, oder von irgendeiner dieser undurchsichtigen Rebellengruppen beim Kreuzfeuer erschossen, sondern von sauberen, westlichen Drohnen als Kollateralschaden in die ewigen Jagdgründe geschickt wurden. Na ja, ich sehe es so, dass wenn hier nicht ein Riesenmeteor einschlägt oder die Sonne explopiert, wir es selbst in der Hand haben. Die überweltigend große Mehrheit der friedliebenden Muslime macht mir jedenfalls keine Angst. Der aufkeimende Hass auf Muslime hingegen macht mir durchaus Kopfschmerzen. Macht dir z.B. uns "No_Name_Surfer" (Sorry, weiß jetzt gerade nicht wie er sich schreibt) Angst? Meinst du, dass von ihm eine Gefahr ausgeht? Er ist ja bekennender Muslime und nimmt seine Religion auch so ernst, dass er sich in seiner Gemeinde auch engagiert, wenn ich es noch richtig auf dem Schirm habe. Ich kenne persönlich einige Muslime aus unterschiedlichen Ländern. Die machen mir keine Angst, ich schätze sie gar sehr. Selbst die nicht wenigen mir nicht persönlichen bekannten Muslime, die hier im Ruhrgebiet friedlich mit mir zusammenleben machen mir nicht die geringste Angst. Gut, die verdammte Huperei, wenn sie Hochzeiten feiern, geht mir persönlich auf die Nerven, aber was soll's... Mag nun sein, dass dir wieder der Hut hochgeht, weil ich angeblich linker, namenstanzender Spinner, mich erdreistet habe, hier eine in Teilen andere Meinugung als zu zu äußern. Da werd' ich wohl mit leben müssen ![]() ...und weil es absehbar ist, dass ich jetzt wieder z.B. auf das Frauenbild von vielen muslimischen Männern hingewiesen werde, nehme ich es gleich mal vorweg. Dem kann ich auch rein gar nichts abgewinnen. Für mich muss das Zusammenleben immer auf unserer Verfassung fußen. Wird dagegen verstoßen, soll und muss mit rechtsstaatlichen Mitteln dagegen vorgegangen werden. Ansonsten haben für mich Frauen das Recht selbst zu entscheiden, welchem Ideal sie frönen wollen. Geht mir dann am A**** vorbei, ob sie sich verschleiern wollen oder lieber die Brüste liften und die Lippen aufspritzen lassen wollen um den Männern oder auch nur sich selbst zu gefallen. |
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#73
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AW: Terroranschlag in Berlin
Das ist die zentrale Frage. Allzu viele Menschen glauben, die Antwort zu kennen. Ich kenne sie nicht.
Ich wünsche mir, dass der Mensch, der diese Frage richtig beantworten kann UND anschl. weiß, welche von den 1.712 Schrauben angezogen werden müssen (wird wohl nicht nur eine sein), damit sich alles wieder dreht, politische Verantwortung übernimmt. Wäre es doch so "leicht" wie damals. Ich vermisse den Helmut. In diesen Tagen so sehr wie fast noch nie. Ich weiß nicht, wo es einen neuen Helmut gibt. Ich weiß nur, in welcher Partei es ihn nicht gibt... |
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#74
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AW: Terroranschlag in Berlin
Hat die Polizei doch tatsächlich einen Ausweis gefunden. Ja ist denn schon wieder Weihnachten?
Damit hätte wohl niemand gerechnet. Zufälle gibt's ...
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#75
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AW: Terroranschlag in Berlin
Zitat:
Nicht um schnödes Geld....das sind nur Zahlen. Und das wissen diese Leute auch. Übrigens sind das immer noch die gleichen Herren bzw. deren Nachkommen (Familien/Clans), die schon zwei Weltkriege (mit) angezettelt haben. Und mittlerweile brennt es durch diese netten Herren lichterloh im nahen Osten....und von uns eher unbemerkt auch im südchinesischen Meer. Aber wir sind ja zum Glück auf der Seite der Guten....auserwählt Demokratie und Menschenrechte in die Hirne der Barbaren hineinzubomben. |
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#76
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AW: Terroranschlag in Berlin
Zitat:
Dass Deutschland so viele Flüchtlinge aufnimmt, war ja eine Entscheidung, die völlig losgelöst von dem getroffen wurde, was gerade in Syrien passiert. Wären wir die ansonsten unbeteiligte Schweiz, wäre der Anschlag nicht passiert. Der passiert, weil wir im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus (gerade heißt er IS, vorher mal Taliban) beteiligt sind.
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SL Tiger 1.8 / Andro TemperTech ALL+ / Armstrong Hikari SR7 55° 2.1 "If you open your mind too much, your brain will fall out" (Tim Minchin) |
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#77
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AW: Terroranschlag in Berlin
Naja der Flüchtlingsstrom und die Anschläge.
Zumindest heißt es jetzt dass der mutmaßliche Täter schon als Gefährder bekannt war seit er letztes Jahr hier angekommen ist. Da treten doch Fragen auf oder nicht? |
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#78
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AW: Terroranschlag in Berlin
Weil wir Flüchtlinge - noch schlimmer = Migranten - aufnehmen, kam es zum Attentat.
Das ist das, was gedacht wird. Aus keinem anderen Grund wurden von der AfD die Toten als Merkels Tote bezeichnet. Eben wegen ihrer Flüchtlingspolitik. Wer das weiß, versteht das, worum es in unserem Land geht. Habe gerade das Gefühl, dass das mal klar benannt werden muss. |
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#79
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AW: Terroranschlag in Berlin
@cycromer:
Natürlich hängt das in der Wurzel mit der Einwanderungspolitik der letzten Jahre und Jahrzehnte zusammen. So ein Terrorakt ist dann der Auswurf nach ganz oben. Den Anfang nimmt es aber immer im Abkapseln einer Gruppe. Dieses Phänomen gibt es EUROPAWEIT bei einem Teil der Muslime. Die Attentäter von Frankreich waren hier in Europa aufgewachsen! Hörst du jemals von großartigen Problemen mit Griechen, Polen, Russen, Spaniern, Italienern oder Niederländern? Und dann hast du das nächste Problem, dass Polizei und Geheimdienst durch die Parallelgesellschaft gar nicht in die Strukturen reinkommen. Hier handelt es sich um eine Kultur und Moral, die völlig konträr zu unseren Werten ist. Dass es da dann mal knallt ist die logische Folge. Das war ganz sicher auch nicht die letzte Aktion in der Richtung. |
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#80
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AW: Terroranschlag in Berlin
Zitat:
Ich hab' mal versucht, nähere seriöse Informationen zu Deinen Ausführungen zu erhalten. Hab' nix gefunden. Ich denke da folgendermaßen drüber: Solange der IS Anschläge vornehmen möchte, wird er das machen. Komplett egal, was wir für Flüchtlingspolitik betreiben. Man muss ihn bekämpfen. Nur wie? In dem man die wegschickt, die ebenfalls bedroht werden? Das ist so, als wenn man dem Berlin-Attentäter auf der Flucht den roten Teppich ausgelegt hätte, damit er nur verschwindet. Hauptsache hier passiert nix mehr. Man müsste die Stirn bieten. Aber wo? Und wem? Flüchtlinge wegschicken hätte was von "Schwanz einziehen", oder? Wer glaubt zu wissen, was zu machen wäre, damit das Problem gelöst werden kann? Sorry für die sicherlich banal klingende Frage, aber es sind ja manchmal die einfachen Fragen... |
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Damit hätte wohl niemand gerechnet. Zufälle gibt's ...

