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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
@AT und Wfb:
Das sind derart viele Themen, das geht hier normal nicht. Wie war das mit diesem Stadtfest mit Musik in N ?Vielleicht schnacken wir dort mal. Ihr habt glaube ich (andersrum auch) wahrgenommen, dass wir an gar nicht so wenigen Stellen nicht sonderlich weit auseinanderliegen. Die politisch notwendigen Konsequenzen deuten wir zT anders. Schad* ja nix. Ein paar Spiegelstriche dennoch, zu Ende geht nicht. -*der Islam* (den es eben so nicht gibt) kann nach Europa gehören. Es gibt einen solchen. Man findet ihn nicht in Ditib-Moscheen (verbieten) und auf Tiktok. Die Scharia spielt eben nicht unabänderlich eine Rolle. Landesrecht vor Religionsrecht, Imame hier ausbilden, Ende. -aufpassen sollten wir, dass die als Gegenbewegung aus den USA rüberschwappenden christlichen Fundamentalisten (exemplarisch Baller for God) frühzeitig weltanschaulich eingehegt werden. Gar nicht gut, hat hier nichts zu suchen, ganz anders als die demokratischen Stützpfeiler der christlichen Großkirchen kath., luth., ref. Wehret den Anfängen, man sollte lernen können. -die Flüchtlinge sind jetzt hier, all die Männer, Frauen, Kinder. Wir werden die nicht los. Was denn nun? Ich will aber hilft gar nichts. Wir müssen uns um die kümmern und ja, die sollen nicht am Bahnhof rumlungern. -Ich schrieb schon früher mal, das Nichtkümmern über Jahrzehnte und Laissez-Faire des eher links der Mitte verorteten Milieus war m.E. wesentlich mit verantwortlich für das Entstehen von Parallelstrukturen in arbeitsmigrantischen Milieus in den Folgegenerationen seit den Neunzigern. Die Konserven fanden das nett, Geld gespart. Ja, alle machen gefälligst Sportunterricht, Klassenfahrt und was da passiert entscheiden die Lehrer*innen und nicht die Imame. Da ist keine Abstimmung erforderlich oder sinnvoll. Neben arabischen oder kyrillischen hat es in Geschäften auch deutsche Bezeichnungen zu geben uvm. -@Wfb: Ich glaube, Du arbeitest noch an einer Schule, ich habe das lange in verschiedenen Funktionen getan. U.a. auch 1,5 J im Nachmittagsbereich an einer Grundschule. Das war 2016/17. Ich habe mich versetzen lassen, völlig auf. Nahezu nicht betreubar, es hätte mindestens doppelt soviel Personal gebraucht, reine Mängelverwaltung. Migrationsanteil >90%, da kurz nach/noch in der ersten Flüchtlingswelle. In den ersten Klassen >50% der Kinder ohne ausreichende Sprachkenntnisse und Kulturtechniken. Elternarbeit? Ich weiß nicht, wieviel da querbeet gedolmetscht wurde. Das war eine üble Zeit. Riesenrespekt an die, die alleine gelassen wurden und es dennoch durchgezogen haben. Das weiß und kenne ich alles. Ändert aber doch nichts an der Notwendigkeit der Annahme der Herausforderung. -soziale Kontakte und Eingebundensein helfen. Also müsstet Ihr doch z.B. für Familiennachzug sein. Ist das so? Ich verstehe es schließlich so, dass Ihr insbesondere die alleinstehenden Männer als Problem seht, korrekt? -die *Wirtschaftsflüchtlinge* werden wir brauchen, oder wer soll Dir und mir irgendwann das Bettchen machen und den Müll abholen, AT? Warum willst Du andere holen als die, die schon hier sind? -über deiner Darstellung über die glorreichen Jahrzehnte wabert ein bisschen der Bilitisnebel der Achtziger (ich kann ihn hören ). Ich glaube, wir sind ja grob gleich alt, insofern ähnlich sozialisiert.Du hast z.B. *unterschlagen*, dass es hinter dem Weichzeichner in den Achtziger- und Neunzigerjahren extrem hohe Arbeitslosigkeit gab, bereits vor und dann infolge der Einheit, der subventionierte zweite Arbeitsmarkt und ein künstlich geschaffener riesengroßer Niedriglohnsektor (Minijobs, ABM, Osterweiterung*) den Aufschwung der ausgehenden Neunziger und Nullerjahre erst ermöglichte. Vieles zulasten dieser über viele Jahre prekär beschäftigten Leute, die sich zT heute beschimpfen lassen müssen, weil sie auf BG angewiesen sind. Dieser Niedriglohnsektor ist ja zudem immer weiter ausgebaut worden. Der Mindestlohn ist nicht auskömmlich, sobald man nicht in Unterzaunsbach oder bei Salzwedel lebt. -die Probleme der Schlüsselindustrien waren doch schon früh offensichtlich. Der Abgasskandal um 2010(?)nur als Beispiel. Sie konnten es also da schon nicht mehr. Sich immer nur zu erzählen, wie großartig man ist, hilft halt nicht. Den Vorsprung müsste man dann eben auch wirklich haben und halten. Statt mit den 10% an Tesla was strategisch Sinnvolles zu tun, hat Benz sie 2014 verkauft, sich über 600 Mio * (Kauf für 50) gefreut, ein E-Auto gebaut und gedacht , nun ist man mit den alten Strukturen vorne mit dabei, n bisschen E kann man ja jetzt auch. Ja, kann man nicht wissen, aber 2024 wären es 77 Mrd * gewesen und man hätte viel gelernt. Vieles ist ganz ohne politisches Zutun hausgemacht. -Zukunft wurde in Form von Solar- und Wind zugunsten fossiler (vermeintlicher) Billigenergie und den großen Playern am Energiemarkt abgewürgt. -Ich weiß, wie es in Großstädten aussieht. Vor allem OL, häufig HB und noch öfter L. Ich verstehe nicht, was Ihr meint. Gruppen junger Männer mit vermutlich Migrationshintergrund? Die Veränderung der Einkaufsstraßen? Die vielen *Barbershops*? Ich weiß es einfach nicht. Ich gehe durch all diese Städte und fühle mich absolut sicher. Uninteressanter, gleichförmiger überall im Vergleich zu den Achtzigern und Neunzigern, ja. Das liegt aber nun nicht an der Migration. Oder ist das gar nicht gemeint? P.S.: Ich gestehe, dass ich zunächst schreiben wollte, OL und N seien ja von der Einwohnerzahl nicht so sehr weit entfernt . Zum Glück nachgeschaut, 1:3. Ich schleiche gesenkten Hauptes von dannen .
Geändert von User 1878 (06.09.2025 um 20:20 Uhr) |
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Zitat:
Beim Stammtisch tendiere ich dazu mich abzukabeln, die Entwicklung mit immer mehr immer schrilleren Typen, Thesen, Quellen und Verlinkungen tut mir nicht gut. Die Entgleisung Langes in dem stillen KZ-Moment war ein deutlicher Gedankenanstoß. Reguliert wird viel zu wenig, was ich nicht nur bedauere sondern komplett falsch finde. Manchmal und mit manchem macht es eben dennoch auch Spaß. Reicht das? Wie auch immer, noch sind wir alle da .
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Zitat:
Schon schade, dass dies so wenige wollen, gell? DDR war ja auch kein Sozialismus!
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„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ - Hoffmann von Fallersleben! Geändert von Frei statt Bayern (06.09.2025 um 21:19 Uhr) |
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Zitat:
Zitat:
![]() Selten so dämlichen ausländerfeindlichen Dreck gelesen. Der gehört nämlich ausgemistet.
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Habeck wurde für die Wahrheit abgestraft, Merz für die Lüge gewählt. |
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Ohne wie ein Arschkriecher zu klingen, AT's Beiträge sind hier in den Themen die, denen ich am Meisten zustimme.
Sprachrohr der gesunden Mitte ![]() .
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Diese dreckige Lüge wird zwar gern von Rechten, Rechtsextremen, Faschos und Nazis bemüht, ist jedoch fernab von der Realität.
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Habeck wurde für die Wahrheit abgestraft, Merz für die Lüge gewählt. |
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Mit markigen Schlagworten kommt man hier auch nicht weiter, sorry. Das gilt natürlich für beide Seiten ("linksgrün" etc).
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Die Beitragsbemessungsgrenzen sollen laut Frau Bas deutlich erhöht werde.
Ich denke, das wurde hier noch nicht thematisiert: https://www.welt.de/politik/deutschl...terin-bas.html Überschrift : Sozialabgaben *Die Idee ist Bullshit* * Steuerzahlbund kritisiert Plan von Arbeitsministerin Bas Darin heißt es u.a.: Laut einem Entwurf aus dem Arbeitsministerium soll die Einkommensgrenze, bis zu der Sozialbeiträge zu zahlen sind, nächstes Jahr steigen. Der Präsident des Bundes der Steuerzahler warnt vor den Auswirkungen. ... "Die Idee von Bas ist Bullshit", sagte Reiner Holznagel der *Bild*-Zeitung in Anspielung auf ein Zitat der SPD-Politikerin. ... So sieht der Plan von Bas aus: In der allgemeinen Rentenversicherung soll die Beitragsbemessungsgrenze dem Entwurf zufolge von derzeit 8050 Euro im Monat ab dem 1. Januar auf 8450 Euro steigen. In der gesetzlichen Krankenversicherung soll die Beitragsbemessungsgrenze demnach ebenfalls steigen * von monatlich 5512,50 Euro in diesem Jahr auf 5812,50 Euro im kommenden Jahr. Die Versicherungspflichtgrenze, also die Grenze bis zu der Arbeitnehmer in der Regel gesetzlich krankenversichert sein müssen, soll gemäß der Planungen 2026 von aktuell 6150 Euro Bruttomonatseinkommen auf dann 6450 Euro pro Monat angehoben werden. ...... "Die Bundesregierung vollzieht die Lohnentwicklung nach und hat in der Sache wenig Gestaltungsspielraum", stellte er (Anm. von mir : CDU-Sozialpolitiker Dennis Radtke) klar. Problematisch sei jedoch, dass parallel auch die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung weiter steigen dürften, sodass viele Beschäftigte doppelt getroffen würden. Viele Menschen hätten jedoch bereits "die Nase voll, weil sie trotz harter Arbeit kaum noch vom Fleck kommen". |
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