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Themen-Optionen |
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#21
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AW: Loki Rxton 5/5 Pro
Ich denke, das spiegelt wider, was ich auch die letzten Jahre mit chinesischen Belägen erfahren habe. Nach kurzer Zeit ist die Klebrigkeit weg und dann ist es ein durchschnittlich griffiger Belag mit belanglosen Spieleigenschaften. Deshalb bin ich davon weg und werde trotz bzw. auch wegen Loki nicht zurückkehren.
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#22
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AW: Loki Rxton 5/5 Pro
So ganz kann das aber auch nicht sein, denn sonst würden ja die Top-Chinesen nicht alle Hurricane et. al. spielen. Diese klebrigen Beläge haben mehr Spin-Potenzial, aber in den Händen eines gurkigen Amateurknaubers wie mir kommt da natürlich weniger raus wie mit einem Tensor, der selber schon kräftig mithilft.
Aber sobald man einen athletischen Armzug entwickelt, kann man eben mehr rausholen, weil man kräftiger drangehen kann. Für einen Freizeitspieler kann der chinesische Belag aber trotzdem Sinn ergeben, weil er eben soviel mehr Kontrolle bietet, auch wenn man das volle Spin-Potenzial vielleicht nicht ausschöpfen kann. |
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#23
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Zitat:
Das mit dem Freizeitspieler mag stimmen, manche mögen es selber gar nicht spinnig, weil sie nicht damit umgehen können. Und das mit dem athletischen Armzug: Jetzt verstehe ich auch, warum ab Ebene Verbandsliga fast alle chinesische Beläge spielen: weil sie so einen athletischen Armzug haben. |
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#24
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AW: Loki Rxton 5/5 Pro
Zitat:
Die ersten H3s nach meinem Wiedereinstieg waren zwar klebriger als die jetzigen, aber auch die jetzigen sind nicht nach kurzer Zeit unklebrig. Aktueller Satz, zwei H3NBS, sind seit Oktober 2025 im Einsatz, nicht so viel wie früher, aber 3 bis 4 Stunden pro Woche sind's immer noch. Mit Pausen/Ferien sollten das grob so 30 Stunden pro H3 gewesen sein und bislang zeigt keiner Anzeichen, dass die Klebrigkeit weg wäre. Die werden auch locker nochmal solange halten bis ich die aussortiere. Selbst ein komplett matter H3 hat noch genügend Grip für ordentlich Suppe beim Balleimer-Einspielen. Reinigung: Nur Wasser und wenn wirklich zu viel Staub etc. drauf ist mit etwas Spüli. Wenn nicht im Einsatz, dann sind die allerdings immer unter Folie. Zitat:
Gibt auch ein sehr aufschlussreiches Interview mit Damien Éloi von Andro zum Thema, ob die Beläge der Topspieler anders sind. Oder man schaut sich an was DHS selbst dazu schreibt: https://drive.google.com/drive/folde...3y2tzR3AC6zGlT da gibt's das "Handbook of DHS T.T. Products(in Chinese language).pdf" "In addition, in different periods, top-notch players such as Ma Long will have different requirements for the viscosity of the rubber or the hardness of the sponge, which requires fine-tuning. Therefore, there are slight differences in the national sets of different stars, and there are also differences in the same star player in different technical cycles or event cycle..." Seite 86 (97 im PDF). Wer immer noch nicht überzeugt ist: Die personalisierten H3s von Fan Zhendong, Ma Long etc. kann man auch von seriöser Quelle kaufen und selber testen. |
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#25
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AW: Loki Rxton 5/5 Pro
Mit "chinesische Top-Spieler" meinte ich nicht nur Ma Long & Co., dahinter gibt es ja eine ganze Armada von Top-Spielern, viele hierzulande gar nicht bekannt, und die spielen fast alle chinesisches Material. Klar, da wird es auch ein gewisses Sponsoring geben oder zumindest sehr günstige Preise.
Aber ich denke wer in China auf einem Niveau von vergleichsweise TTR 2300+ spielt, der wird sich nicht selber sabotieren durch suboptimale Beläge. Und vermutlich würde der auch Tensoren gesponsort bekommen, Butterfly et. al. haben ja auch Interesse den chinesischen Markt zu bespielen. Aber zugegeben: ich habe gestern gegen einen gespielt, der Tenergy hatte und seinen Top Spin konnte ich kaum blocken. Habe nachher mit ihm gesprochen und er meinte er hätte zwei Jahre trainiert dafür. Your Mileage may vary
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#26
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AW: Loki Rxton 5/5 Pro
Also beim 5 pro kann ich jetzt nach 20 h keinen Abbau der Spieleigenschaften sehen und optisch wie neu außer dort, wo ich beim Rückhandspielen meinen Daumen habe. Die Klebrigkeit ist zu einer leichten Klebrigkeit übergegangen. Also man merkt der Ball haftet, aber nicht mehr genug um den Ball mehr als vllt 1 cm anzuheben.
Über das Spinlevel lasse ich mir keine Aussage zu. Wir messen als Spieler den Spin des Materials meistens anhand der Fehlerquote des Gegners auf Spinbälle. Das kann aber sehr täuschen, weil solche Fehler von mehr Faktoren als dem Spin alleine abhängen. Was ich feststellen konnte. Auf meine Aufschläge werden weniger direkte Fehler gemacht, aber im Gegenzug werden sie viel passiver gespielt. Könnte aber auch daran liegen, dass ich anders aufschlage seit ich den Loki habe. Blockfehler beim Gegner produziere ich bei Übungen weniger. Allerdings machen die Gegner viel mehr Fehler, wenn sie versuchen aktiv zu spielen. Da gehen ihnen die Bälle tendenziell viel öfter hinten raus. Habe ich also weniger Spin im Ball, weil ich weniger Blockfehler produziere? Ich glaube nicht. Mit dem Loki ist einfach die Flugkurve angenehmer für den Blockspieler. Seitdem ich den Loki drauf habe, hat sich aufgrund der oben genannten Faktoren mein Spielstil ein bisschen geändert. Ich kontrolliere die Ballwechsel viel mehr, muss aber oftmals 2 Bälle mehr für den Punkt machen. Das erfordert dann eben auch entsprechende Bewegung. Was mir im Moment mit dem Loki gefällt ist neben dem Preis und der bisherigen Haltbarkeit, dass der Ball exakt das macht, was ich ihm auftrage. Wenn ich mich gut bewege und aktiv spiele, ist mir sehr egal, was der Gegner gemacht hatte. Ich hab das Gefühl der Belag greift den Ball und ich kann ihm aufzwingen, was ich will. Ich kann insoweit durch Training und Anpassung mein Spielniveau sehr gut halten mit den Lokis. |
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#27
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AW: Loki Rxton 5/5 Pro
Ich habe mich mal an dem Rxton 3 MAX (nicht Pro!) und dem Rxton 7 mit dem 39° Schwamm versucht. Beide Beläge habe ich Haifu geboostert, insbesondere aus Neugier, was hinter dem "Hype" hinter getunten Chinaböllern und speziell dem Lokimaterial steckt. Normalerweise spiele ich ESN-Beläge (natürlich ohne Booster).
Das Ergebnis ist insofern "ernüchternd", als dass die Beläge sich nicht sonderlich auffällig verhalten. Das haben beide gemeinsam: * Spielen sich sehr langsam Kurz-Kurz, sodass man selbst sehr stark Tempo und Platzierung bestimmen kann * Gesamthärte ist ähnlich * Trotz der eher höheren Gesamthärte (nach Booster würde ich etwa 48-50 Grad sagen), fühlen sich beide recht "fluffig" bzw. deutlich weniger straff als ESN-Beläge an Kurzer Einschub an dieser Stelle: Das Gesamtpaket, also wie sich die Beläge spielen, fühlt sich komplett anders an. Um es mal etwas blumig zu formulieren: Bei den Loki Belägen dringt der Ball punktuell stärker in den Belag ein, während er bei ESN Belägen eine größere Fläche einzudrücken scheint. Die Unterschiede zwischen den getesteten Belägen: * Der 3er hat scheinbar ein weicheres Obergummi (noch weniger straff) * Der 3er erreicht sehr schnell ein Plateau in seiner Endgeschwindigkeit. Dadurch wirkt es vergleichsweise simpel, den Ball wiederholt mit Spin auf den Tisch zu spielen. Für die meisten Spieler dürfte der 7er deshalb interessanter sein. Der geht schneller nach vorne, insbesondere sobald man anfängt, ordentlich zu kurbeln. Topspins über dem Tisch kann man stark reinspielen durch die lange Ballführung, was es gefährlich für den Gegner macht, wenn er halbhohe Bälle einspielt. Gut, das ist nie der beste Ball, aber der 7er machte für mich den Eindruck, dass man alles über dem Tisch easy durchziehen kann. Spin entwickelt der 7er mehr als genug, allerdings nicht mehr als ich bspw. mit einem V15 Sticky oder Vega Pro Hybrid erzeuge. Der gravierende Unterschied besteht für mich darin, dass der 7er weniger (nicht wenig) Katapult hat als ESN - trotz Booster - und dass man gegnerischen Spin leichter "überschreiben" kann. Wäre der 7er damit etwas für die Zukunft? Ehrlich gesagt sehe ich das noch nicht so. Erstens: Ungeboostert wäre mir der Belag vermutlich zu wenig lebendig. Zweitens: Boostern ist nicht nur mit Zeitaufwand verbunden, sondern halt auch nicht erlaubt. Mich persönlich interessiert es nicht, ob jemand boostert, aber das Regelwerk ist ja eindeutig. Drittens: Für einen marginal höheren Preis könnte ich mir einen Vega Pro/Asia/Euro hybrid holen. Rechnet man Verschleiß von ESN (bleibt abzuwarten, was der Rxton macht) dagegen und häufigere Kosten für Kleber+Booster beim Rxton, müssten mich die Spieleigenschaften entsprechend überzeugen. Da ich den Rxton nur als anders wahrnehme, erübrigt sich das Ganze für mich. Sollte das nun negativ klingen, dann zur Klarstellung: Nein, ist es nicht, sondern nur eine nüchterne Beobachtung. Der 7er macht Spaß zu spielen, erlaubt mir alle Schläge so auszuführen, wie es mir passt, ohne mich groß verstellen zu müssen (trotz des ganz anderen Gefühls). Insofern kann ich anderen durchaus ans Herz legen, den Rxton 7 mal auszuprobieren. Preis-Leistung geht absolut in Ordnung, wenn der Belag 2-3 Monate hält. Hält er länge, wäre er eine nette Alternative für dne Geldbeutel. |
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#28
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AW: Loki Rxton 5/5 Pro
Das klang gar nicht negativ, sondern völlig normal: nicht jeder Belag liegt jedem Spieler, ob nun Loki oder eine andere Marke. Einen Wunderbelag, der jeden besser macht, gibt es auch im Hochpreissegment nicht.
Mein 5 Pro hält gut durch, wenn ich zur Satzpause meinen Schläger auf den Ball lege und danach den Schläger wieder hochnehme, dann bin ich immer wieder selber überrascht, dass der Ball ein wenig mit hochkommt. Da sind jetzt vielleicht 40 Spielstunden drauf. |
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#29
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AW: Loki Rxton 5/5 Pro
Ich wundere mich darauf, dass ihr euch so auf die Rxton Reihe versteift, da meiner Erfahrung nach aus nicht-booster der Loki Arthur China in der orangenen Verpackung nochmal leistungsfähiger ist als der Rxton 7. Klar, den LAC gibt es afaik nur mit 40° auf der DHS Skala, aber wem das gefällt der bekommt einen sehr guten Belag zu günstigem Preis den man ohne Boosten spielen kann. Würde Yasaka den Rakza Z Extra Hard aus dem Sortiment nehmen wäre das kein go to Belag.
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#30
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AW: Loki Rxton 5/5 Pro
Zitat:
Der Arthur China ist außerdem (nach Rabatt bei meinem Stammhändler) sogar teurer als der Vega Hybrid, den ich ebenfalls spiele. Der Rxton 7 nur marginal günstiger. |
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