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| Stammtisch Hier könnt Ihr über "Gott und die Welt", Politik, Fernsehen, Bücher, Musik und alles was Euch sonst interessiert diskutieren. Plaudern in lockerer Atmosphäre ;-) |
| Umfrageergebnis anzeigen: Ernährst Du dich vegan? | |||
| Ja, weil ich nicht möchte, dass Tiere leiden. |
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9 | 18,37% |
| Ja, weil ich möchte auch nicht gegessen werden. |
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5 | 10,20% |
| Nein, weil Tiere sind unter anderem dazu da, gegessen zu werden. |
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16 | 32,65% |
| Nein, es ist ganz normal, Tiere zu essen. |
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25 | 51,02% |
| Nein, weil ich habe mir darüber noch keine großen Gedanken gemacht. |
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2 | 4,08% |
| Ich habe den Inhat des threads/der Umfrage nicht verstanden. |
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1 | 2,04% |
| Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 49. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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Themen-Optionen |
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#3771
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AW: Der Veganer-Thread
Was wäre, wenn die Bauern keine Agrar-Subventionen mehr bekommen?
Wahrscheinlich ist: Der Wegfall der Agrarsubventionen wäre ein Brandbeschleuniger für das Höfesterben und den Strukturwandel. Knapp die Hälfte des Einkommens beziehen die landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebe in Deutschland nämlich aus Direktzahlungen und anderen Zuschüssen. Bei den Nebenerwerbslandwirten – immerhin die Hälfte aller Höfe – kommen sogar über 90 Prozent des Einkommens aus Subventionen. Und auch die ostdeutschen Großbetriebe beziehen mehr als die Hälfte ihres Einkommens aus Brüssel oder aus anderen Fördertöpfen. ----------------------------------- Au weia. Verstehe ich das jetzt richtig? Man muss den Landwirten so viel Geld zukommen lassen, weil sich die Leute, also die Allgemeinheit, sonst die Lebensmittel gar nicht mehr leisten könnten? Die Einkommen der Landwirte bestehen jetzt schon faktisch zu insgesamt weit über 50% aus Subventionen, und die Tiere müssen trotzdem immer fetter und effizienter werden? Scheint mir irgendwie unumkehrbar. Geht ja um Milliarden ![]() Oder hat das mit der Massentierhaltung nix zu tun, und ich vermische da etwas? Wenn dem so ist bitte ich um Korrektur
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#3772
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AW: Der Veganer-Thread
Aktuell einziger Weg, dem Großkapital den Spaß verderben, indem man weniger von dem Supermarktscheiß isst, und seine Sachen von den Bauernhöfen direkt holt. Leider wird das für viele zu teuer, zudem ist ein ziemlicher Aufwand bis man alles hat was man sich wünscht, da ist die Masse viel zu faul. Die meisten kennen sich auch nicht aus, und können gute Ware kaum/nicht von schlechter Ware unterscheiden. Auch weil man sich mit Ernährung nicht befasst, meine Rede seit Jahren, das Thema gehört an die Schulen, den Kindern muss man wieder lernen wozu ihre Eltern zu blöd sind. DAS nenne ich mal einen Lehrauftrag! Das beginnt damit das Kühe nicht lila sind.
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lustige Zeiten für Despoten
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#3773
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AW: Der Veganer-Thread
Zitat:
Ein Kalb kommt mit einem Gewicht zwischen 30 - 35 kg zur Welt. Nach einer Woche schlachtet kein Bauer der Welt seine Kälber, das bringt keine Kohle. Das wäre nur Aufwand. Nochmal bei etwa 150 - 180 kg wird Kalbfleisch erzeugt das dauert etwa 8 - 10 Monate. Was z.B. auf WIKI steht mit ca. 4 Monaten und soviel Gewicht das erreicht man nur mit brutaler Mast. Sowas muss aufhören, überhaupt sollte man (mache ich z.B.) Kalbfleisch einfach nicht essen. Ich weiß Schnitzel Wiener Art und Wiener Schnitzel ist ein Unterschied! Ich mag Wiener Schnitzel, aber ich vermeide es bewusst. Dann eben Wiener Art!
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lustige Zeiten für Despoten
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#3774
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AW: Der Veganer-Thread
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Krankes System, Tiere nur zu züchten, damit Menschen Tierprodukte konsumieren können und Geld damit verdient wird. Alles nicht nötig, Geld kann man auch anders verdienen und Nahrung bekommt man ebenfalls ohne Tiere. |
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#3775
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AW: Der Veganer-Thread
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Aber man rettet keinen Delphin in Japan, wenn man beim letzten Binnenfischer auf der Müritz keinen Backfisch mehr kauft. Man unterstützt nachhaltige Projekte, indem man bei denen kauft, die nachhaltig wirtschaften. Man hat auch nicht mehr Wasser in der Sahara, wenn ich nur 1x die Woche dusche. Es wird viel gemacht, was eigentlich nichts bringt, jedenfalls nicht das, was man eigentlich möchte, nur um was zu tun. Ein gutes Beispiel hat der Film ja gebracht: die Fixierung auf Strohhalme (und dann noch in den reichen Ländern) löst nicht das Problem des Plastiks in den Weltmeeren. Zitat:
Ich prügel nicht auf kleine Fehler ein, wüßte ich jedenfalls nicht. Ich sehe aber schon die Möglichkeit von Fortschritten wie https://www.deutschlandfunk.de/tierh...icle_id=455762 und ich verstehe die feindselige Haltung nicht, die diesen alternativen und tierleidfreien Haltungsformen (nicht von dir) entgegengebracht wird. Gestern hat Fernsehkoch Tarik Rose auf nem Biohof gekocht (bzw. war die Sendung), die halten seltene Rassen in Mutterkuhhaltung. Das sind doch nicht die Feinde. Leider wird ja hier jedes Gespräch über tierleidfreie naturnahe Haltung torpediert. |
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#3776
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AW: Der Veganer-Thread
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Prinzipiell im Sinne des Veganismus der angemessene Einwand: Wer auf Strohhalme verzichtet, um Fische zu retten, sollte sich vielleicht bewusst darüber werden, dass man deutlich mehr Fische rettet, wenn man sie nicht isst. Auf Strohhalme zu verzichten und weiter Fisch zu essen ist jedenfalls an Schizophrenie kaum zu toppen. Stimmt. Es sind ja keine Fehler, sondern es geht nur um die Punkte, die Dich beim Veganismus stören. Vor allem, dass man Tiere leben lässt. Welch infame Forderung! ![]() Das traurige dabei: Es kostet nichts, keine Tierprodukte zu konsumieren. Trotzdem halten so viele unter faulen Vorwänden und Ausreden daran fest. Menschliche Abgründe. ![]() Zitat:
Zitat:
![]() Warum das nicht in Ordnung ist, s.o. So lange die Tiere frühzeitig und ohne Not getötet werden, kannst Du nur Tierkonsumenten mit dieser naturnahen Haltung (und Tötung!) überzeugen, aber niemanden, der Tieren ein Recht auf ein eigenes, freies Leben wünscht. |
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#3777
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AW: Der Veganer-Thread
Solange jedes Tier in freier Natur frühzeitig und ohne Not, aber mit viel mehr Leid stirbt, sehe ich, wie schon öfter erwähnt, den Punkt nicht, auch die Haltungen zu verdammen, in denen es zu weniger Leid als in freier Natur kommt.
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#3778
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AW: Der Veganer-Thread
Einen Auszug aus Tier im Fokus aus der Schweiz -
--------------------- "Der Ausdruck „Veganismus“ bezeichnet aber nicht bloss eine alternative Ernährungsform. Gemäss Definition der Vegan Society besteht die vegane Lebensweise darin, „soweit wie möglich und praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung und andere Zwecke zu vermeiden und darüber hinaus die Entwicklung tierfreier Alternativen zu fördern, was dem Nutzen der Tiere, Menschen und der Umwelt dienen soll.“" --------------------- So weit so gut, das kenn wir ja. Weiter heisst es: --------------------- "Mit anderen Worten steht „Veganismus“ für den Verzicht auf sämtliche tierliche Produkte oder, je nach Einstellung, für deren Boykott. Wer vegan lebt, konsumiert keine tierlichen Lebensmittel, trägt keine Kleider aus Leder, Pelz, Wolle oder Seide, bettet sich nicht in Daunen, benutzt keine Produkte, die an Tierversuchen getestet wurden, beteiligt sich nicht an der Jagd oder Anglerei und meidet Orte und Veranstaltungen, an denen Tiere ausgestellt, vorgeführt oder auf andere Tiere gehetzt werden." --------------------- Mir stellt sich die Frage warum man darüber diskutiert, wie Tiere gehalten werden, wie sie geschlachtet werden, und ob das alles frei von Leid ist oder nicht. Meiner Meinung nach geht es im Veganismus darum, dass es erst gar nicht dazu kommt, dass Tiere "gehalten" werden müssen, weil man sie ja gar nicht konsumieren braucht. Also kein Konsum von jeglichen Tierprodukten --> keine Haltung notwendig Oder habe ich da was falsch verstanden? ![]() Zudem wird darauf hingewiesen: --------------------- "Dabei ist auch VeganerInnen bewusst, dass menschliches Leben ohne Beeinträchtigung anderer Lebewesen praktisch unmöglich ist. Entsprechend wird häufig hervorgehoben, die vegane Lebensweise bestehe in der „Vermeidung des Vermeidbaren“. Was im jeweiligen Fall als „vermeidbar“ gilt, wird allerdings heftig diskutiert und hängt im Wesentlichen davon ab, aus welchen Gründen man sich für die vegane Lebensweise entscheidet (s.u.). Vergleichsweise unbestritten ist der Verzicht auf tierliche Nahrungsmittel, weshalb die Ernährung häufig als kleinster gemeinsamer Nenner unter vegan lebenden Menschen betrachtet wird." --------------------- Von den Streitpunkten unter den Veganern habe ich keine Ahnung. Vermutlich könnten das Themen wie wie das Jagen, oder das Ausbilden von Blindenhunden o.Ä. sein. Ich vermute Bauernhöfe, egal in welcher Form, werden in der Veganen Welt nicht willkommen sein. Zumindest fällt mir keine Form ein
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#3779
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AW: Der Veganer-Thread
@ Stangi: Qed.
Von einer Veganerin. Falls das was ausmacht. Kritikwürdig sind Veganer, die Nicht-Veganer spielen, und die eigene 'Bekehrung' inszenieren. Zitat:
weiterlesen. Ebenfalls überzeugend fand ich https://quillette.com/2018/04/05/case-sustainable-meat/ Zitat:
Definitiv nicht für ein Weiter so. Aber die, die das umsetzen, brauchen Kundschaft, und das sind Veganer eben nicht. PS: Das Linolenproblem betrifft m.W. ausschließlich Mais, ich gehe davon aus, dass man bei Maisfütterung eine schlechtere Fleischqualität bemerkt hat und das dann untersuchte. Was ich aus diesem Blickwinkel jetzt weder überraschend noch perfide finde. |
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#3780
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AW: Der Veganer-Thread
Zitat:
Allerdings geht die Diskussion auf ca 3650 Beiträgen in diesem Thread darüber, dass es für Snuru nur absolutes Weiß oder absolutes Schwarz gibt, und jegliche Form der Tierhaltung das absolute Böse darstellt und andere (genauer gesagt hauptsächlich einer) gebetsmühlenartig wiederholen, dass es doch vielleicht auch etwas Grau geben könnte... Die Frage, die im Endeffekt dahintersteht, ist halt, bei welcher Sichtweise man absolut am meisten Tierleid verhindert - wenn du relativ wenige Leute von 100% überzeugst oder einen größeren Anteil von 70% und darauf hoffst, dass sich davon dann halt noch einige über die Beschäftigung mit dem Thema Richtung 100% entwickeln. |
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