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Umfrageergebnis anzeigen: Ernährst Du dich vegan?
Ja, weil ich nicht möchte, dass Tiere leiden. 9 18,37%
Ja, weil ich möchte auch nicht gegessen werden. 5 10,20%
Nein, weil Tiere sind unter anderem dazu da, gegessen zu werden. 16 32,65%
Nein, es ist ganz normal, Tiere zu essen. 25 51,02%
Nein, weil ich habe mir darüber noch keine großen Gedanken gemacht. 2 4,08%
Ich habe den Inhat des threads/der Umfrage nicht verstanden. 1 2,04%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 49. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #3771  
Alt 11.04.2021, 15:03
Stanglnator Stanglnator ist offline
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AW: Der Veganer-Thread

Was wäre, wenn die Bauern keine Agrar-Subventionen mehr bekommen?

Wahrscheinlich ist: Der Wegfall der Agrarsubventionen wäre ein Brandbeschleuniger für das Höfesterben und den Strukturwandel.

Knapp die Hälfte des Einkommens beziehen die landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebe in Deutschland nämlich aus Direktzahlungen und anderen Zuschüssen. Bei den Nebenerwerbslandwirten – immerhin die Hälfte aller Höfe – kommen sogar über 90 Prozent des Einkommens aus Subventionen. Und auch die ostdeutschen Großbetriebe beziehen mehr als die Hälfte ihres Einkommens aus Brüssel oder aus anderen Fördertöpfen.

-----------------------------------

Au weia.

Verstehe ich das jetzt richtig? Man muss den Landwirten so viel Geld zukommen lassen, weil sich die Leute, also die Allgemeinheit, sonst die Lebensmittel gar nicht mehr leisten könnten?

Die Einkommen der Landwirte bestehen jetzt schon faktisch zu insgesamt weit über 50% aus Subventionen, und die Tiere müssen trotzdem immer fetter und effizienter werden?

Scheint mir irgendwie unumkehrbar. Geht ja um Milliarden

Oder hat das mit der Massentierhaltung nix zu tun, und ich vermische da etwas? Wenn dem so ist bitte ich um Korrektur
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  #3772  
Alt 11.04.2021, 16:53
Abwehrtitan Abwehrtitan ist offline
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AW: Der Veganer-Thread

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
...

Aktuell einziger Weg, dem Großkapital den Spaß verderben, indem man weniger von dem Supermarktscheiß isst, und seine Sachen von den Bauernhöfen direkt holt. Leider wird das für viele zu teuer, zudem ist ein ziemlicher Aufwand bis man alles hat was man sich wünscht, da ist die Masse viel zu faul. Die meisten kennen sich auch nicht aus, und können gute Ware kaum/nicht von schlechter Ware unterscheiden. Auch weil man sich mit Ernährung nicht befasst, meine Rede seit Jahren, das Thema gehört an die Schulen, den Kindern muss man wieder lernen wozu ihre Eltern zu blöd sind. DAS nenne ich mal einen Lehrauftrag!


Das beginnt damit das Kühe nicht lila sind.
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  #3773  
Alt 11.04.2021, 17:00
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AW: Der Veganer-Thread

Zitat:
Zitat von Snape Beitrag anzeigen
Die männlichen Kälber werden soweit ich weiß im Durchschnitt nach einer Woche, allerspätestens nach einem Monat als Abfallprodukt getötet. Legen die in der kurzen Zeit dermaßen an Gewicht zu oder stimmt das Ausgangsgewicht nicht?

Ein Kalb kommt mit einem Gewicht zwischen 30 - 35 kg zur Welt.

Nach einer Woche schlachtet kein Bauer der Welt seine Kälber, das bringt keine Kohle. Das wäre nur Aufwand. Nochmal bei etwa 150 - 180 kg wird Kalbfleisch erzeugt das dauert etwa 8 - 10 Monate.

Was z.B. auf WIKI steht mit ca. 4 Monaten und soviel Gewicht das erreicht man nur mit brutaler Mast. Sowas muss aufhören, überhaupt sollte man (mache ich z.B.) Kalbfleisch einfach nicht essen. Ich weiß Schnitzel Wiener Art und Wiener Schnitzel ist ein Unterschied! Ich mag Wiener Schnitzel, aber ich vermeide es bewusst. Dann eben Wiener Art!
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  #3774  
Alt 12.04.2021, 00:03
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AW: Der Veganer-Thread

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Ist mir durchaus bewusst, aber, für mich, und ich spreche nur für mich, ist Milch ein Genussmittel erster Klasse, das hat damit zu tun das ich jeden Tag Kaba trinke (0,5), da ist mehr Kaba drin als als Milch, eiskalt aus dem Kühlschrank, es gibt., wie gesagt nur für mich, kaum ein besseres Getränk.
Sehr bedauerlich, dass Du für ein artfremdes Aufzuchtmittel Tiere sterben lässt.

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Wobei ich die Hauptzufuhr an Flüssigkeit, etwa weitere 2 Liter (mehr ist übrigens auch nicht gesund!!
Zu viel ist ungesund, aber wieviel ist zu viel? Ich lache immer, wenn ich die übliche 2 Liter Wasser pro Tag Empfehlung höre. Soll die 1,50m/50kg Frau ebenso 2 Liter Wasser trinken wie der 1,90m/90kg Mann oder der 1,85m/150kg Übergewichtige? Klingt nicht gerade logisch und plausibel, oder? Deshalb gibt es bessere Empfehlungen.

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Vegetarisch könnte ich ohne Probleme, vegan wegen Milch/Käse/Joghurt nicht. Käse ist schon ein Geschenk der Götter!
Du weißt genau so gut wie ich, dass das Unsinn ist. Kann nicht heißt Du willst nicht. Ich habe früher sicher mindestens genau so viel Milch und Käse gegessen wie Du und dachte aus dem gleichen Grund, dass ich vegan deshalb nicht schaffen würde. Tatsächlich ist es mir sehr leicht gefallen, Milch und Käse weg zu lassen. Hin und wieder Aufschnitt von SimplyV oder bedda und beim Camembert den von Happy Cheeze.

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Das einhzige Produkt, ich weiß nicht m ehgr wie es heißt ist Ersatz für Ziegenkäse den ich mitunter gerne mal esse, das war erstaunlich gut, würde ich jederzeit wieder essen.
bedda müsste das sein.

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Und in Naturjoghurt mit Erdbeeren aus dem eigenen Feld, ich bitte dich, was oll es da besseres geben?
So lange der Naturjoghurt pflanzlich ist, handelt es sich um eine gute Kombination.

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Ich bin wieder raus, weil Veganer bin ich nicht, werde ich auch nicht mehr, bei aller Rücksicht sonst.
Wie gesagt, sehr bedauerlich, vor allem für die Tiere, die für Deine Sturheit sterben müssen. Es bewahrheitet sich leider immer wieder, dass die Menschen mit steigendem Alter immer verbohrter werden. Nicht alle, aber zu viele.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Das die Tiere so groß und Produktiv wie möglich sein sollen, war mir schon klar. Aber die Tiere dann anschliessend "bissfester" hinzubekommen war mir neu, und ist schon etwas krank.
Das ganze Tierausbeutungssystem ist krank. Hochgradig. Und es macht krank. Die Menschen, die Tiere und die Umwelt.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Mir scheint es so, dass sich immer mehr Leute sich bewusst darüber werden was denn so in der Massentierhaltung abgeht. Es gibt immer mehr (gute) Alternativen, und Tierprodukte werden immer öfter gemieden.
So ist es, vor allem in den jüngeren Generationen.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Ist man nicht auch hier davon abhängig, in wie weit sich die großen Unternehmen dazu "bereit erklären" das alles umzumodeln, um das ganze in eine andere Richtung zu lenken? Scheint ja schrittweise zu passieren, sonst gäbe es diese Veganen-Ersatzprodukte nicht.
Ohne sie wird es nicht gehen, nur sie haben die Reichweite durch die Supermarktketten.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Wollte man sich eigentlich nicht auch ums Kükentöten kümmern? Hab' ich schon wieder vergessen.
Den aktuellen Stand kenne ich auch nicht. Meine letzte Info ist, dass das tatsächlich unterbunden werden soll. Aber da es wie gesagt um Millionen geht, erwarte ich, dass es entweder nur Lippenbekenntnisse sind, die Gesetze nicht umgesetzt oder sonstige Schlupflöcher geschaffen werden, um die unbrauchbaren männlichen Küken doch noch frühzeitig und profitabel verarbeiten zu können. Dass die männlichen Küken an Altersschwäche sterben werden, ist kein realistisches Szenario.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
So ein Stück Fleisch, oder ein Hähnchenflügel, Milch, Fischstäbchen, oder was auch immer sehe ich doch dann schon etwas anders. Mittlerweile habe ich dann immer die Herkunft im Hinterkopf.

Schön ist das für mich leider nicht, wenn ich dann allerdings überlege, für die die jetzt im Kühlregal "hausen" war es wohl weniger toll.
Gut, dass Du nun Bilder dazu im Kopf hast. Durch die Verarbeitung und Stückelung sorgt die Industrie dafür, dass man die Verknüpfung der Tierprodukte nicht mehr mit den Tieren aufbaut, man nicht ein Stück eines niedlichen Tiers auf dem Teller hat, sondern einfach nur ein Stück irgendwas. Das vereinfacht den Konsum massiv.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Aber da geht es dann wieder um die philosophische Komponente, ... musste das Tier leiden wenn es doch glücklich aufgezogen wurde und (im Idealfall) schmerzlos (und frühzeitig) getötet wurde?

Diese kontroverse Diskussion habe ich ja mitbekommen.
Daran gibt es nichts kontroverses zu diskutieren. Das gesunde Tier wird frühzeitig aus Profitgründen getötet. Dass das kein Leid sein soll, kann niemand ernsthaft behaupten.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Wenn ich vor der Fleischtheke stehe und da so ein seziertes Tier rumliegen sehe, dann kommt der Gedanke "armes Schwein". Also habe ich für mich wohl entschieden, dass es insgesamt nicht so toll ist.
Das ist auch gut so!

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Aber der vegane Joghurt ist 3x so teuer.

Aber ausprobieren schadet ja nicht
Eben. Außerdem sind nicht alle veganen Joghurts so teuer, zweitens kann man den selbst machen und drittens hast Du schon selbst erkannt, warum die tierischen Produkte so günstig sind. Deshalb sind Preisvergleiche zwischen tierischen und pflanzlichen Produkten fast immer unlauter, weil Subventionen und MWSt unterschiedlich sind.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Verstehe ich das jetzt richtig? Man muss den Landwirten so viel Geld zukommen lassen, weil sich die Leute, also die Allgemeinheit, sonst die Lebensmittel gar nicht mehr leisten könnten?
Das wird oft versucht den Tierkonsumenten einzureden, stimmt aber nicht. Deutsche geben sehr wenig für ihre Ernährung aus, nur 10% ihres Einkommens (2017).

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Die Einkommen der Landwirte bestehen jetzt schon faktisch zu insgesamt weit über 50% aus Subventionen, und die Tiere müssen trotzdem immer fetter und effizienter werden?

Scheint mir irgendwie unumkehrbar. Geht ja um Milliarden
Perverses System auf Kosten aller. Es wird ausgebeutet und ausgequetscht ohne Ende. Tiere, Schlachthofmitarbeiter, auch die Bauern, die für ein Kalb 8,49 Euro bekommen. Wie viele Kälber muss der Bauer dann wohl ziehen, damit er existieren kann?

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Aktuell einziger Weg, dem Großkapital den Spaß verderben, indem man weniger von dem Supermarktscheiß isst, und seine Sachen von den Bauernhöfen direkt holt. Leider wird das für viele zu teuer, zudem ist ein ziemlicher Aufwand bis man alles hat was man sich wünscht, da ist die Masse viel zu faul. Die meisten kennen sich auch nicht aus, und können gute Ware kaum/nicht von schlechter Ware unterscheiden. Auch weil man sich mit Ernährung nicht befasst, meine Rede seit Jahren, das Thema gehört an die Schulen, den Kindern muss man wieder lernen wozu ihre Eltern zu blöd sind. DAS nenne ich mal einen Lehrauftrag!

Das beginnt damit das Kühe nicht lila sind.
So ist es leider.

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Ein Kalb kommt mit einem Gewicht zwischen 30 - 35 kg zur Welt.

Nach einer Woche schlachtet kein Bauer der Welt seine Kälber, das bringt keine Kohle. Das wäre nur Aufwand. Nochmal bei etwa 150 - 180 kg wird Kalbfleisch erzeugt das dauert etwa 8 - 10 Monate.

Was z.B. auf WIKI steht mit ca. 4 Monaten und soviel Gewicht das erreicht man nur mit brutaler Mast. Sowas muss aufhören, überhaupt sollte man (mache ich z.B.) Kalbfleisch einfach nicht essen.
Ah ok, ich las vorhin etwas von 4-6 Monaten. Natürlich werden auch die turbomäßig schnell gemästet, denn Zeit ist Geld und die männlichen Kälber aus der Milchindustrie sind nur Abfallprodukte, weil sie eben keine Milch produzieren und für die richtige Fleischmast nicht (schnell) genug Masse aufbauen.

Krankes System, Tiere nur zu züchten, damit Menschen Tierprodukte konsumieren können und Geld damit verdient wird. Alles nicht nötig, Geld kann man auch anders verdienen und Nahrung bekommt man ebenfalls ohne Tiere.
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  #3775  
Alt 12.04.2021, 09:54
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AW: Der Veganer-Thread

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Über das was zutrifft sagst Du zusammengefasst höchstens: "Das Problem ist ja auch real."

Du gibst den Dingen deutlich mehr Aufmerksamkeit, welche (möglicherweise) nicht zutreffen, und kommunizierst das auch sehr offensiv.

Über das was nicht zutrifft schreibst Du vergleichsweise das x-fache an Text. Dieser Stil ist auf einigen Seiten in diesem Thread, zumindest von meiner Seite aus, zu beobachten.
Bei Dingen, wo man sich einig ist, muss man ja auch nicht so viel zu schreiben.
Aber man rettet keinen Delphin in Japan, wenn man beim letzten Binnenfischer auf der Müritz keinen Backfisch mehr kauft.
Man unterstützt nachhaltige Projekte, indem man bei denen kauft, die nachhaltig wirtschaften.
Man hat auch nicht mehr Wasser in der Sahara, wenn ich nur 1x die Woche dusche.
Es wird viel gemacht, was eigentlich nichts bringt, jedenfalls nicht das, was man eigentlich möchte, nur um was zu tun.
Ein gutes Beispiel hat der Film ja gebracht: die Fixierung auf Strohhalme (und dann noch in den reichen Ländern) löst nicht das Problem des Plastiks in den Weltmeeren.

Zitat:
Zu den Erfolgen kommt fast nix, aber auf die kleinen Fehler prügelt man komplett ein, und verliert den meisten Text dazu. Ähnliche Priorisierung
Zur Lobhudelei mal nichts außer danke, aber hierzu:
Ich prügel nicht auf kleine Fehler ein, wüßte ich jedenfalls nicht.
Ich sehe aber schon die Möglichkeit von Fortschritten wie
https://www.deutschlandfunk.de/tierh...icle_id=455762
und ich verstehe die feindselige Haltung nicht, die diesen alternativen und tierleidfreien Haltungsformen (nicht von dir) entgegengebracht wird.

Gestern hat Fernsehkoch Tarik Rose auf nem Biohof gekocht (bzw. war die Sendung), die halten seltene Rassen in Mutterkuhhaltung.
Das sind doch nicht die Feinde.
Leider wird ja hier jedes Gespräch über tierleidfreie naturnahe Haltung torpediert.
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  #3776  
Alt 12.04.2021, 11:16
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AW: Der Veganer-Thread

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Bei Dingen, wo man sich einig ist, muss man ja auch nicht so viel zu schreiben.
Warum nicht?

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Aber man rettet keinen Delphin in Japan, wenn man beim letzten Binnenfischer auf der Müritz keinen Backfisch mehr kauft.
...
Man hat auch nicht mehr Wasser in der Sahara, wenn ich nur 1x die Woche dusche.
Wie kommt man nur auf sowas? Stehst Du auf Strohmänner?

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Es wird viel gemacht, was eigentlich nichts bringt, jedenfalls nicht das, was man eigentlich möchte, nur um was zu tun.
Verschwurbelter geht es nicht.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Ein gutes Beispiel hat der Film ja gebracht: die Fixierung auf Strohhalme (und dann noch in den reichen Ländern) löst nicht das Problem des Plastiks in den Weltmeeren.
Nein, aber es ist ein Mosaikstein und wahrlich besser, als nichts zu tun.
Prinzipiell im Sinne des Veganismus der angemessene Einwand:
Wer auf Strohhalme verzichtet, um Fische zu retten, sollte sich vielleicht bewusst darüber werden, dass man deutlich mehr Fische rettet, wenn man sie nicht isst. Auf Strohhalme zu verzichten und weiter Fisch zu essen ist jedenfalls an Schizophrenie kaum zu toppen.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Ich prügel nicht auf kleine Fehler ein, wüßte ich jedenfalls nicht.
Stimmt. Es sind ja keine Fehler, sondern es geht nur um die Punkte, die Dich beim Veganismus stören.
Vor allem, dass man Tiere leben lässt. Welch infame Forderung!
Das traurige dabei: Es kostet nichts, keine Tierprodukte zu konsumieren.
Trotzdem halten so viele unter faulen Vorwänden und Ausreden daran fest. Menschliche Abgründe.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Ich sehe aber schon die Möglichkeit von Fortschritten wie
https://www.deutschlandfunk.de/tierh...icle_id=455762
und ich verstehe die feindselige Haltung nicht, die diesen alternativen und tierleidfreien Haltungsformen (nicht von dir) entgegengebracht wird.
Hatten wir schon tausendmal und wirst Du so lange nicht verstehen, bis bei Dir ankommt, dass nichts Gutes dabei ist, Tiere auszubeuten, mit ihnen Geld zu verdienen und gesunde Tiere ohne Notwendigkeit zu töten.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Gestern hat Fernsehkoch Tarik Rose auf nem Biohof gekocht (bzw. war die Sendung), die halten seltene Rassen in Mutterkuhhaltung.
Das sind doch nicht die Feinde.
Schon allein die Wortwahl Feind, oh je.
Warum das nicht in Ordnung ist, s.o.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Leider wird ja hier jedes Gespräch über tierleidfreie naturnahe Haltung torpediert.
So lange die Tiere frühzeitig und ohne Not getötet werden, kannst Du nur Tierkonsumenten mit dieser naturnahen Haltung (und Tötung!) überzeugen, aber niemanden, der Tieren ein Recht auf ein eigenes, freies Leben wünscht.
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  #3777  
Alt 12.04.2021, 11:41
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AW: Der Veganer-Thread

Zitat:
Zitat von Snape Beitrag anzeigen
So lange die Tiere frühzeitig und ohne Not getötet werden, kannst Du nur Tierkonsumenten mit dieser naturnahen Haltung (und Tötung!) überzeugen, aber niemanden, der Tieren ein Recht auf ein eigenes, freies Leben wünscht.
Solange jedes Tier in freier Natur frühzeitig und ohne Not, aber mit viel mehr Leid stirbt, sehe ich, wie schon öfter erwähnt, den Punkt nicht, auch die Haltungen zu verdammen, in denen es zu weniger Leid als in freier Natur kommt.
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  #3778  
Alt 12.04.2021, 12:33
Stanglnator Stanglnator ist offline
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AW: Der Veganer-Thread

Einen Auszug aus Tier im Fokus aus der Schweiz -
---------------------
"Der Ausdruck „Veganismus“ bezeichnet aber nicht bloss eine alternative Ernährungsform. Gemäss Definition der Vegan Society besteht die vegane Lebensweise darin,

„soweit wie möglich und praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung und andere Zwecke zu vermeiden und darüber hinaus die Entwicklung tierfreier Alternativen zu fördern, was dem Nutzen der Tiere, Menschen und der Umwelt dienen soll.“"
---------------------

So weit so gut, das kenn wir ja. Weiter heisst es:

---------------------
"Mit anderen Worten steht „Veganismus“ für den Verzicht auf sämtliche tierliche Produkte oder, je nach Einstellung, für deren Boykott.

Wer vegan lebt, konsumiert keine tierlichen Lebensmittel, trägt keine Kleider aus Leder, Pelz, Wolle oder Seide, bettet sich nicht in Daunen, benutzt keine Produkte, die an Tierversuchen getestet wurden, beteiligt sich nicht an der Jagd oder Anglerei und meidet Orte und Veranstaltungen, an denen Tiere ausgestellt, vorgeführt oder auf andere Tiere gehetzt werden."
---------------------

Mir stellt sich die Frage warum man darüber diskutiert, wie Tiere gehalten werden, wie sie geschlachtet werden, und ob das alles frei von Leid ist oder nicht. Meiner Meinung nach geht es im Veganismus darum, dass es erst gar nicht dazu kommt, dass Tiere "gehalten" werden müssen, weil man sie ja gar nicht konsumieren braucht.

Also kein Konsum von jeglichen Tierprodukten --> keine Haltung notwendig

Oder habe ich da was falsch verstanden?

Zudem wird darauf hingewiesen:

---------------------
"Dabei ist auch VeganerInnen bewusst, dass menschliches Leben ohne Beeinträchtigung anderer Lebewesen praktisch unmöglich ist. Entsprechend wird häufig hervorgehoben, die vegane Lebensweise bestehe in der „Vermeidung des Vermeidbaren“. Was im jeweiligen Fall als „vermeidbar“ gilt, wird allerdings heftig diskutiert und hängt im Wesentlichen davon ab, aus welchen Gründen man sich für die vegane Lebensweise entscheidet (s.u.). Vergleichsweise unbestritten ist der Verzicht auf tierliche Nahrungsmittel, weshalb die Ernährung häufig als kleinster gemeinsamer Nenner unter vegan lebenden Menschen betrachtet wird."
---------------------

Von den Streitpunkten unter den Veganern habe ich keine Ahnung. Vermutlich könnten das Themen wie wie das Jagen, oder das Ausbilden von Blindenhunden o.Ä. sein.

Ich vermute Bauernhöfe, egal in welcher Form, werden in der Veganen Welt nicht willkommen sein. Zumindest fällt mir keine Form ein
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  #3779  
Alt 12.04.2021, 12:43
BlinderBarmer BlinderBarmer ist offline
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@ Stangi: Qed.

Von einer Veganerin. Falls das was ausmacht.

Kritikwürdig sind Veganer, die Nicht-Veganer spielen, und die eigene 'Bekehrung' inszenieren.


Zitat:
Will the vegan community ever stop cherry-picking studies, obsessing over industry funding, and demonizing fat intake?
Ein großer Teil der veganen Fakten sind einfach Pseudowissenschaft, einfach mal 'vegan pseudoscience' googeln, oder bei https://veganbiologist.com/
weiterlesen.
Ebenfalls überzeugend fand ich https://quillette.com/2018/04/05/case-sustainable-meat/

Zitat:
The iniquity of the situation led George Monbiot to declare in 2002 that “Veganism is the only ethical response to what is arguably the world’s most urgent social justice issue.” Monbiot later recanted but, since then, we are told with increasing regularity that to save the planet we must radically reduce our consumption of meat.
Wie gesagt, ich werbe für extensive Haltung, Bestandserhaltung (auch der dadurch geschaffenen und zu erhaltenden Landschaft) und dem 'Abschöpfen' der Überschüsse als Alternative zur Intensivhaltung.
Definitiv nicht für ein Weiter so.
Aber die, die das umsetzen, brauchen Kundschaft, und das sind Veganer eben nicht.

PS: Das Linolenproblem betrifft m.W. ausschließlich Mais, ich gehe davon aus, dass man bei Maisfütterung eine schlechtere Fleischqualität bemerkt hat und das dann untersuchte.
Was ich aus diesem Blickwinkel jetzt weder überraschend noch perfide finde.
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  #3780  
Alt 12.04.2021, 13:14
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Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen

Mir stellt sich die Frage warum man darüber diskutiert, wie Tiere gehalten werden, wie sie geschlachtet werden, und ob das alles frei von Leid ist oder nicht. Meiner Meinung nach geht es im Veganismus darum, dass es erst gar nicht dazu kommt, dass Tiere "gehalten" werden müssen, weil man sie ja gar nicht konsumieren braucht.

Also kein Konsum von jeglichen Tierprodukten --> keine Haltung notwendig

Oder habe ich da was falsch verstanden?
Nein, dass verstehst du aus Sicht eines Veganers absolut richtig.

Allerdings geht die Diskussion auf ca 3650 Beiträgen in diesem Thread darüber, dass es für Snuru nur absolutes Weiß oder absolutes Schwarz gibt, und jegliche Form der Tierhaltung das absolute Böse darstellt und andere (genauer gesagt hauptsächlich einer) gebetsmühlenartig wiederholen, dass es doch vielleicht auch etwas Grau geben könnte...

Die Frage, die im Endeffekt dahintersteht, ist halt, bei welcher Sichtweise man absolut am meisten Tierleid verhindert - wenn du relativ wenige Leute von 100% überzeugst oder einen größeren Anteil von 70% und darauf hoffst, dass sich davon dann halt noch einige über die Beschäftigung mit dem Thema Richtung 100% entwickeln.
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