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#61
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AW: Armstrong Hikari SR7 55°
Danke Dir!
Zitat:
Und falls dem so sein sollte, würde dies gleichzeitig bedeuten, "Kontrolle" aufgeben zu müssen, da Beläge mit dickeren Schwämmen (nahezu immer?) weniger "Kontrolle" bieten als Beläge mit dünneren Schwammstärken? Konkret: Kann es sein, dass sich ein 1,8er bzw. 2,1er Hikari möglicherweise langsamer oder nur ebenso schnell spielt wie ein 1,7er Duro, sich aber gleichzeitig dennoch weniger "kontrolliert" anfühlt oder wird die "Kontrolle" beim Hikari gefühlt immer höher sein als beim Duro? Geändert von Hubert K (05.12.2025 um 11:05 Uhr) |
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#62
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Es ist sehr lange her, dass ich Armstrong Hikari SR 7 55° gespielt habe, daher kann ich keinen auf aktueller Erfahrung basierenden Vergleich anstellen. (In meinem aktuellen Verein spielen allerdings einige diesen Belag, einer in der 55°-Schwamm-Version und andere in der weicheren Variante.) Außerdem habe ich den Belag nie mit mehr als 1,8 mm Schwammstärke gespielt, da mir der Schläger sonst zu schwer geworden wäre.
Ich denke aber, das hier Zitat:
Die von dir angesprochene (und bereits in Anführungszeichen gesetzte) "Kontrolle" ist ja eher ein Empfinden, daher nicht objektiv beurteilbar. Ich würde schon sagen, dass beide Beläge ein komplett unterschiedliches Spielgefühl bieten. Daher sehr schwierig zu vergleichen. Die unterschiedliche Eignung der beiden Beläge hatte ich (aus meiner Sicht) dargestellt. Ebenfalls meine Meinung: Hexer Duro ist, erstrecht mit dem P-Ball, der 'bessere' Allrounder bzw. dürfte für die meisten Leute leichter spielbar sein. Es mag hingegen vereinzelt Spieler(innen) geben, deren Spielsystem der Hikari-Belag (55°) eher entgegenkommt. Geändert von Lousy Defence (07.12.2025 um 08:21 Uhr) |
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#63
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AW: Armstrong Hikari SR7 55°
Der Hexer Duro ist einer der üblichen Tensoren mit Eigenkatapult. Der Hikari dagegen ein Klassiker und speziell für Konter, Schuß und Unterschnitt ausgelegt.
Mit dem richtigen Holz, sprich für Katapult, kann man auch aus dem Hikari einen Topspinbelag machen, sofern man 1,8mm oder 2,1 mm spielt. Hängt eben alles vom Materialmix und der eigenen Strategie ab. Für eine sichere RH mit viel Schnitt, Block und Konter wirst du nur wenige Beläge finden, die mit dem Hikari mithalten können. |
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#64
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AW: Armstrong Hikari SR7 55°
Vielen Dank für Eure Beiträge!
Über weitere Gedanken und Erfahrungen von Euch und anderen Nutzern würde ich mich nach wie vor freuen. Vielleicht hat jemand über konkrete Erfahrungen dahingehend zu berichten, warum bzw. aufgrund welcher Idee oder welchen Wunsches nach Veränderung er vom Duro auf den Hikari gewechselt ist, oder vom Hikari auf den Duro, und inwiefern dieser Schritt die gewünschte Veränderung gebracht hat, was gegebenenfalls durch den Wechsel besser/schlechter wurde oder ob der Wechsel unter Umständen wieder rückgängig gemacht wurde. Eine weitere Frage: Mit dem Duro kann man auch dann noch etwas Druck machen, ohne sich allzu sehr anstrengen zu müssen, wenn man 1 bis 2 Meter hinter der Platte steht. Geht dies auch mit dem Hikari in dem Sinne, wie man mangels "Katapulteffekt" bereit ist, mehr eigene Kraft für den jeweiligen Schlag aufzuwenden, oder würde man sich dabei mangels Geschwindigkeit des Belags "verausgaben", so dass man zu dem Fazit kommt, dass der Hikari eher nur dann gewählt werden sollte, wenn man ein "tischnahes" Spiel bevorzugt? Ich ahne, dass die Frage zu allgemein gestellt sein könnte angesichts der vielen Möglichkeiten hinsichtlich der Kombinationen des Belags mit verschiedenen Hölzern. Mein Holz ist dabei ein GEWO Zoom Pro Off-, über das hin und wieder gemutmaßt wird, es sei dem Butterfly Primorac mehr als nur ähnlich, da in beiden Schlägern Furniere der gleichen Holzart verbaut sind. |
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#65
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AW: Armstrong Hikari SR7 55°
Was für ein Spiel möchtest Du denn spielen mit dem Belag?
Ein Topspinspiel, auch aus der Halbdistanz? Ist Dir der Duro zu katapultig und/oder weich? Dazwischen gäbe es ja andere zahme Tensoren, wie eventuell ein Nittaku Factive, Xiom Vega Intro, Gewo Neoflexx 48 ..., die auch härter und unkatapultiger als ein Duro sind, aber eine gewisse Unterstützung bieten. Der Hikari ist halt ein sehr harter Klassiker. Ich würde eher vermuten, dass Dir Katapult fehlen wird oder Dir der Belag zu hart ist. Auf jeden Fall dann, wenn Dir der Duro nur ein klein wenig zu katapultig ist.
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Andro Rasanter C48 - Andro Synteliac ZCI - Andro Nuzn 48 |
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#66
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AW: Armstrong Hikari SR7 55°
Hallo Zod!
Ich suche keine explizite Materialberatung wegen eines geplanten Materialwechsels, sondern Erfahrungsberichte aus erster Hand derer, Die den Hikari selbst ausgiebig lange gespielt haben und idealerweise auch den Hexer Duro gut kennen. Ich spiele einen 1,7er Duro auf der Rückhand und bin sehr zufrieden mit dem Belag. Aus Neugier heraus interessieren mich Berichte jenseits der Datenblätter und bisheriger Foren-Beiträge, die beide Beläge ins Verhältnis zueinander setzen. Dass sich beide Beläge wohl (mehr oder weniger) verschieden spielen ist deutlich geworden, und gerade hier wäre es spannend zu erfahren, warum jemand zwischen den beiden genannten Belägen gewechselt hat und ob sich die Idee dahinter ausgezahlt hat. |
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#67
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AW: Armstrong Hikari SR7 55°
Ich bin damals auf den Hikari gewechselt weil ich - unter anderem in diesem Thread - gelesen habe, dass man damit beim Schupf sehr viel US erzeugen kann und dass es ein sehr kontrollierter Belag ist. Beides hat sich für mich bewahrheitet. Ich bin damals von der 4.KK oben in die 1. KK unteres PK gewechselt, weil ich eine Mannschaft hochgerutscht bin und hatte mit dem Hexer Powersponge Schwierigkeiten bei der Aufschlagannahme. Generell war der Unterschied im Niveau schon recht groß und ich wollte eine "sichere" Seite und mit der VH angreifen. Obwohl ich mittlerweile etwas an Spielstärke hinzugewonnen habe, hat sich an dieser Éinstellung nichts geändert. In diesem Jahr habe ich versucht von meinem leichten offensivem Balsaholz auf ein offensives etwas schwereres OFF- Vollholz zu wechseln. Ich kam mit dem Holz gut zurecht. Die sonst mit dem Hikari schwer fallende RH-Eröffnung ging deutlich leichter! Leider musste ich feststellen dass auch nach einem Monat Eingewöhnungsphase in der ich viel mit dem neuen Schläger gespielt habe, das Erzeugen von sehr starkem US nicht mehr möglich war. Mit meinem neuen leichten grifflastigem Vollholz mit kleinem Schlägerblatt passt es wieder mit dem Hikari. Von daher gelten die hier von mir genannten Vorteile für mein Setup. Wie sich der Belag auf anderen Hölzern und mit anderer Technik spielt, kann natürlich abweichen. Der Belag ist recht schwer, ein Holz mit normal großem Schlägerblatt wird dadurch ganz schön kopflastig!
Vorteile für mich: Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle...bei Aufschlagannahme (man kann damit Aufschläge abstoppen), bei Schnittweitergabe, beim Schupfspiel, beim Spiel gegen Material, beim Blockspiel, bei Stoppbällen und auch bei Schussbällen. Man kann damit einfach wunderbar plazieren. Ich mache generell wenig RH Aufschläge aber das klappt auch gut damit, denn das OG ist eher weicher. Ich werde oft gefragt, ob ich Material spiele, weil mit dem Hikari ein ähnlich ekeliges Spiel für den Gegner möglich ist. Gestern war ich als Gast in einem anderen Verein zum Training und habe ein Doppel mit einer mir nicht bekannten jungen Dame gespielt gegen ein eingespieltes Doppel (spielen eine Klasse über mir). Ich habe in beiden Konstellationen mehrmals die Aufschläge so zurückspielen können, dass der Partner des Aufschlägers durch meinen Rückschlag einen Fehler gemacht hat. Das schreibe ich schon dem Hikari zu, denn ich nehme generell mit der RH an. Durch den fehlenden Katapult dieses Klassikers kann man auch gut kurz spielen oder mit einem passiven Block den Gegner wieder schön an den Tisch holen. Mir gefällt der Belag sehr gut und ich freue mich oft über gefühlvolle, plazierte oder mit "Säge" gespielte Bälle. Selbst Bälle, die zu hoch geraten, werden auf meinem Spielniveau durch den US oft noch ins Netz geschlagen bei einem Angriff. Der für mich große Nachteil ist eben dass der Belag sich durch den fehlenden Katapult wirklich nicht dynamisch spielt. Die RH Eröffnung fällt mir nicht so leicht und ist mit diesem Belag auch nicht so einfach wie z B mit dem VegaPro. Ich habe das aber mit erfahrenen Trainern besprochen, die mir gesagt haben, dass mein Armzug schnell genug ist um das auch mit dem Hikari hinzukriegen. Bei mir mangelt es eher generell an der Technik... Trotz der für mich vielen Vorteile ist es doch ein sehr spezieller Belag durch die Härte...muss man mögen und ist auch nicht für jeden gut zu aktivieren im offensiven Spiel. Für mich ist es optimal, dass ich viele Gegner bis ca 1450 TTR vom Angriff abhalten kann durch den starken US im Schupf und dass ich das Spiel damit gut dirigieren kann. So kann ich im Normalfall das Spiel eröffnen.
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the lower you play, the harder you look.... |
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#68
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AW: Armstrong Hikari SR7 55°
Hi Chris!
Vielen Dank für diesen ausführlichen Erfahrungsbericht! Wie sich ein Hikari auf meinem GEWO Zoom Pro OFF- verhalten würde und inwiefern Gesamtgewicht und Balance des Schlägers danach noch zufriedenstellend ausfallen würden, darüber kann natürlich nur ein Praxistest Auskunft geben. Ohne Griffband wiegt mein Schläger jetzt bereits 179 g. Falls ich richtig gemessen haben sollte und die Daten aus dem Internet zu deinem Latika Light korrekt sind, ist das Zoom Pro insgesamt schwerer und hat ein etwas größeres Schlägerblatt. Ich habe circa 15,3 cm an Breite sowie 16 cm an Höhe gemessen. Für das Latika Light werden 14,8 cm bzw. 15,3 cm angegeben. Da ich meinen Schläger fertigt montiert gekauft habe, kenne ich das reine Gewicht des Holzes nicht. GEWO gibt als Gewicht 85 g an, während ich für das Latika Light Werte von circa 80 g sowie 77 g im Internet finde. Wegen des höheren Gewichts des Holzes an sich plus der zusätzlich größeren Oberfläche des Schlägerblattes dürfte das Gesamtgewicht beim Zoom Pro (leider) um einiges höher ausfallen als bei deinem Setup. Das Zoom Pro gibt es übrigens auch in einer etwas kleineren "Light-Version", bei der das Gewicht mit 80 g angegeben ist und wobei nur das Schlägerblatt kleiner ausfallen soll, nicht aber der Griff. Mit dem Hexer Duro in 1,7 mm auf der Rückhand bin ich grundsätzlich sehr zufrieden. Die von dir beschriebenen Eigenschaften des Hikari klingen andererseits wirklich schon sehr reizvoll. Am liebsten hätte ich auf Knopfdruck wahlweise die Eigenschaften beider Beläge zur Verfügung, was natürlich nicht machbar ist, es sei denn, es wäre praktikabel, den Schläger während des Spiels zu drehen. Derzeit spiele ich auf der Vorhand einen 1,8er GEWO Mega Flex Control, mit dem ich insgesamt bislang auch zufrieden bin. Wenn ich hin und wieder mal probeweise den Hexer Duro auf der Vorhand spiele, passt es mir insgesamt auch, d.h. ich könnte mir auch vorstellen, den Duro fest auf der Vorhand zu spielen. Ich denke, dass ich nach weniger als 2 Jahren Tischtennis und nach weniger als einem Jahr wirklich wöchentlichen Trainings noch ein Stück weit davon entfernt bin, mich mit einem "Spezialbelag" à la Hikari auf eine bestimmte Spielweise festlegen zu wollen. Der Duro wird ja hier und da als eine Art "jack of all trades" beschrieben, der vielseitig ist, alles ganz Ok kann, aber in keinem Einzelaspekt besondere Stärken hat. Ich kann mir vorstellen, dass dieses "zwischen allen Stühlen" besseren Spielern auf Dauer zu wenig konsequent erscheint und man sich irgendwann auf gewisse Stärken konzentriert und dafür Abstriche in anderen Bereichen in Kauf zu nehmen bereit ist, aber ich glaube, dass ich in Sachen Technik und Spielerfahrung noch ein bisschen davon entfernt bin, mich dahingehend dezidierter festzulegen und somit auch ein Stück weit in der Technik-Entwicklung einzuengen. Mittlerweile gelingen mir Topspins mit der Rückhand hin und wieder ganz passabel und ich finde es auch toll, von etwas weiter hinter der Platte noch einigermaßen Druck in die Bälle zu kriegen, wobei mein Duro mit seinem 1,7 mm Schwamm wohlgemerkt die langsamste Variante des Belags ist. Das möchte ich ungern aufgeben. Insgesamt aber glaube ich, dass ich viel häufiger tischnah unterwegs bin, d.h. Block/Konter spiele und auch viel und gerne (mit Unterschnitt) schupfe. Und genau hierfür scheint der Hikari ja geradezu prädestiniert zu sein, wobei natürlich die Frage bleibt, ob das (große) Zoom Pro dafür die richtige Basis bietet. Ich denke, ich werde erstmal noch eine Weile mit meinem derzeitigen Setup spielen. Ich habe im Laufe der Zeit schon ein paar Fortschritte gemacht und möchte daher eigentlich das Material als Konstante beibehalten, eben weil ich mich nach und nach immer mehr an meinen Schläger gewöhnt habe und immer besser einschätzen kann, wie sich der Schläger wann verhält. |
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#69
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AW: Armstrong Hikari SR7 55°
Kann mir jemand sagen, wie viel ein 1,8 mm Hikari ungefähr wiegt?
Ich habe von einem Shop die Info erhalten, das Gewicht des ungeschnittenen Belags würde zwischen 87 bis 92 g wiegen. Kommt das wirklich hin, ist der Hikari tatsächlich so schwer, oder wurde hier möglicherweise die Verpackung mitgewogen? |
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#70
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AW: Armstrong Hikari SR7 55°
Die Hikari ist gross geschnitten, müsste wenn ich es richtig im Kopf habe 170mm lang sein im Vergleich zu ESN die ja nur 160mm schneiden.
Ich kann ihn dir geschnitten heute abend mal auswiegen, sofern ich noch einen zuhause liegen habe. |
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