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Themen-Optionen |
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#91
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AW: Neue Damencheftrainerin
Es geht nicht an, nach eingebürgerten Europäern und eingebügerten Asiaten zu unterscheiden. Wer was erreichen will muss sich gegen die Konkurrenz durchsetzen, egal woher sie kommt.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild. |
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#92
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AW: Neue Damencheftrainerin
Zitat:
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Die Lilien - Fan der eigenen Nachwuchsarbeit |
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#93
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AW: Neue Damencheftrainerin
Vielleicht erreicht man aber eher was, wenn man für überregionale Wettkämpfe nominiert wird und Spielpraxis sammeln kann statt zuhause zu bleiben. Das sehe ich aktuell beispielsweise in Polen, Niederlande usw. nicht gegeben.
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#94
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AW: Neue Damencheftrainerin
Einerseits nimmt man Damen, die in anderen Ländern aufgewachsen sind und dort das TT erlernt haben, evtl. auch Förderung durch Nationalmannschaftstraining anderer Nationen durchlaufen haben auf, integriert sie sogar in die deutsche Nationalmannschaft, und andererseits macht man in dem Moment Abstriche, sie aufzunehmen, sobald sie ehemalig in ihrem Heimatland dadurch erfolgreich genug waren, um damit auch wirklich in den Nationalkader des Ursprungslandes zu kommen. Hier wird also evtl. unabhängig von der Leistungsfähigkeit oder persönlichen Eignung gegen das Interesse Titel zu gewinnen entschieden. Das hat Vor- wie Nachteile. womit man sich allerdings beschäftigen müsste ist doch wie sehr die Begründungen praktisch überhaupt relevant sind. Eine Spielerin in China, wir z. B. als 5 in ihrer Gruppe des Kaders nicht zu einer zählbaren Veranstaltung der Nationalmannschaft mitgenommen, die 4. aber schon. Bleibt der Einsatz der 4. deutlich begrenzt, ist damit ihre Karriere als Nationalmannschaftsspielerin für China, wie für andere Länder vorbei, die nicht nominierte 5. kann noch einen große Karriere starten. Als Beispiel kann hier die neue Bundestrainerin genannt werden. Wenn ich Han Ying spielen sehe, werde ich ein wenig an Jing Tian-Zörner erinnert. Europas Nr. 1 im Jahr 2000 und damals mit Deutschem Pass und zweifache deutsche Einzelmeisterin und als Deutsche unter den Top 10 der Welt vertretenen Spielerin, die als Kaderspielerin erst gegen den DTTB klagen musste, auf illegales Berufsverbot, wenn nicht nach Leistung nominiert wird, um an der Weltmeisterschaft 2000 in Manchester teilnehmen zu dürfen. Teilnehmen konnte sie allerdings dennoch nicht, weil sich das Gericht, zwar zu ihren Gunsten Entschied und damit dem DTTB klar machte, dass es ein Akt der Willkür war, aber eben erst nach der Veranstaltung dieses Urteil fällte. Hier wurde auf Han Ying verwiesen, die immerhin bis ins Hauptfeld gelangen konnte. Tian-Zörner hat die Quatar Open hingegen 2 Mal gewonnen und hatte im TT für Deutschland die Ausnahmestellung, wie sie bisher Timo Boll hatte. Doch keiner hat‘s bemerkt!? Für mich macht es keinen Unterschied, ob ich die eine oder die andere chinesische Spielerin in der Nationalmannschaft Deutschlands sehe, wenn sie allesamt den ursprünglich in Deutschland aufgewachsenen Spielerinnen damit den Platz wegnehmen. Also wenn, dann doch bitte nach einem Leistungsprinzip, das nicht nach ehemaligen Einsätze für andere Nationen fragt, ob im Vergleich zu einer anderen Chinesin im Pass 2 Monate Mehr oder weniger Lebenszeit angegeben sind (Das Geburtsdatumsfälschungen Mittel einiger chinesischer Spielerinnen in der Vergangenheit waren, sich eine günstigere Ausgangsposition zu schaffen ist ja bekannt). Wenn also alle ansonsten wichtigen Kriterien erfüllt sind, so sollten die Spielergebnisse alleine Ausschlaggebend sein, neben wirklich wichtigen Fähigkeiten zu Integration der Person (und „zu gut“ gehört da nicht zu). Schöpp hat sich als Spielerin damals recht gut integrieren können, aber sie hatte auch einen Pioniervorteil als chinesisch stämmig Spielerin, war eine vergleichsweise kurzfristige Entscheidung einen Deutschen zu heiraten sehr hilfreich, auch um einen Vorsprung beim DTTB vor anderen Chinesinnen zu haben. Zudem war sie die besagte 5. Spielerin, im Sinne des zuvor angesprochenen Auswahlverfahrens Chinas. Sie hat sich mit einer natürlichen Schläue und Anpassungsfähigkeit einen anerkannten Weg gebahnt. Eigenschaften, die sie sicherlich auch gut als Damennationaltrainerin gebrauchen kann. Bitzigeio hat sich meiner Ansicht nach für die Schwierigkeit der Aufgabe (Damen-Trainer) lange gehalten. Aber ob das gut war ist die 2. Frage. Ich hatte gedacht es würde früher zum Eklat kommen. Das die deutschen Damen deutlich weniger bereit sind als die Herren, ihre körperlichen Voraussetzungen um im Weltspitzensport wirklich einen Rolle zu spielen, durch teils harte aber auch neue und effektivere Methoden als das gewohnte voranzubringen, ist im DTTB ein lange bekanntes Problem. Erklärt wird es durch die Sonderstellung, der sich für die Profikarriere entschiedenen ursprünglich deutschen Spielerinnen, die kaum Konkurrenz zu fürchten haben. Nach dem Motto, "Asien ist weit und hier bin ich schon lange die Beste", ist das sogar verständlich.
Mit dem was man mitbringt zu argumentieren, ist Teil der Entscheidung Profi zu werden. Darin einmal geschult, das vorhandene als gut und genügend zu verkaufen, dennoch in dem Wissen der deutschen Damen eigentlich 2. klassig auf Weltniveau zu sein, ist auch eine schwerwiegende geistige Hürde ungeheuren Ausmaßes in ihrem Fall. Auch die Herren vergangener Tage hatten immer mal wieder das Problem im Kopf, wenn etwa in Interviews auf die Vormachtstellung Asiens, oder damals der Schweden, mit einer Inbrunst der Unumkehrbarkeit hingewiesen wurde. Denn Ist man nicht schon nahe am Weltniveau daran, aber mit diesem Konfrontiert, wenn man aus der Jugend kommt, werden Mechanismen zur Erklärung und Schutz etabliert. Da kann man von China lernen, deren Spieler nicht schon vor ihrer „Blütenknospenzeit“ auf die ausländische Konkurrenz losgelassen werden, also lernen Sieger zu sein, statt sich als ewige 2. Zu fühlen. Wehe dem Trainer, der sich den Schutzmechanismen, der gerade in sowas sehr geschickten Damenriege nicht unterwerfen möchte. Lästern als Mittel der Übereinkunft beizutreten, an dieser Hürde nicht zu kratzen!? Noch kurz vor seiner Zeit als Damenbundestrainer saß Bitzigeio direkt vor mir auf Tribüne und hat das erfolgreiche Spiel von Amelie Solja, im Beisein einiger Kaderdamen beobachtet. Dabei hat er, wie ich klar und deutlich hören konnte, über sie und ihr Spiel Kommentare abgelassen, die klar gemacht haben, dass nicht nur keine Wertschätzung, sondern Abneigung vorhanden war. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand der sich zu einer solchen Lästerei herablässt, den notwendigen Abstand, wie ich ihn z. B. bei Dirk Schimmelpfennig weitestgehend beobachtet habe, besitzt, um als Bundestrainer überhaupt längere Zeit Erfolg haben zu können, bzw. im Amt bleiben zu können. Das mag in mir einen einseitige Sicht erzeugt haben, ist aber nun mal mein persönlicher Eindruck, der auf dieser einen Tatsache beruht und mich schlicht schockiert hat. Vermutlich wird es Zeit, die Altlasten über Chancen, die Frage, wer in welchem Alter welche Staatsangehörigkeit hat oder schon mal für einen fremden Verband gespielt hat, außen vor zu lassen und nach Leistung und leistungsfähigen Strukturen zu schauen. Natürlich pädagogisch korrekt, wie es SpinDevil zuvor hervorragend ausgeführt hat. Eine Kleinstvereinsstruktur, aber mit relativ vielen Vereinen, wie sie in Deutschland vorherrscht, könnte eine gute Voraussetzung sein, um Talente ausfindig zu machen, wenn man die dort tätigen auch mal gemäß ihres Aufwandes und darüber hinaus entschädigen würde, statt sie als Opfer des Vereins und der allgemeinen liebe zum Sport auszunutzen. Monetär begründete funktionale Sorgen und Hürden müssten schlicht ganzheitlich entfernt werden, die Finanzierung eines Vereines nicht nur auf Glück und Zufall, sondern gemäß einer Zielvorgabe, realistisch finanziert und strukturiert werden. Bei den Menschen sind Geld für Spielmaterial, IPhones usw. vorhanden, aber gut ausgebildete Trainer werden nicht eingesetzt, weil selbst das dafür mindestens notwendige nicht durch Vereinsbeiträge gedeckt wird (insbesondere bei den vielen kleinen Vereinen, wo der Nachwuchsspieler den Grundschliff erfährt ). Hallen werden von den Städten, wann immer möglich geschlossen, weil Verordnungen für den Nutzungswillen unwesentliche Pflichtvorgaben macht, denen sich die Städte nicht entziehen können. Lampenschalter bleiben über Monate, teils Jahre unrepariert, obwohl bekannt ,um schließlich mit den gestiegenen Stromkosten den Tropfen auszumachen, der das Fass zum Überlaufen bringt, die Halle in allen Ferienzeiten geschlossen zu halten, weil man die Ausgaben mit den so eingesparten Putzkolonnenkosten, wett machen will. Solange daher die Zahl und das Niveau der Nachwuchsspieler diesen Voraussetzungen entspricht, solange werden sich Damennationalspielerinnen nicht auf das Ziel Weltklasseniveau zu erreichen konzentrieren, sondern wie zwangsläufig, Schutz- und Abblockmechanismen etablieren (müssen), um mit ihrer Entscheidung zum Profisport halbwegs angstfrei leben zu können. Wer diesen Mechanismus ,der bei den Damen am stärksten greift, vergessen machen kann und durch Spaß an der Leistungssteigerung ersetzt, ist ein Künstler am Menschen, und damit der ideale Trainer. |
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#95
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AW: Neue Damencheftrainerin
Zitat:
Aber Soviel Unsinn in solch einerm kurzen Posting, liest man wirklich nur selten. Hast du eigentlich mitbekommen, dass es hier um Profi-Sport geht ? Das die Spieler/innen den Sport berufsmäßig ausüben ? Mein Eindruck ist, dass du deinen Nick ändern solltest in: "Unwissender" Peter Becker
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Tischtennis ist nicht alles, aber schön isses |
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#96
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AW: Neue Damencheftrainerin
Zitat:
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Geh, scheiß di ned ooh... |
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#97
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AW: Neue Damencheftrainerin
Nichts gegen dich, aber wer soll das alles lesen? Der ein oder andere Absatz zum Durchschnaufen hätte weiter geholfen.
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VfL Wilhelmshaven |
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#98
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AW: Neue Damencheftrainerin
ich denke da im beitrag von ex-perte ironie herausgelesen zu haben ... entweder ich habs überinterpretiert oder du nicht verstanden ...
Zitat:
Geändert von imuuuu (13.02.2012 um 19:49 Uhr) |
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#99
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AW: Neue Damencheftrainerin
Stimmt, ich habe auch nach 4 Zeilen aufgehört. Und der Grund ist nicht, dass ich glaube, dass es uninteressant ist.
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#100
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AW: Neue Damencheftrainerin
ich hab's zuende gelesen
war anstrengend, zugegeben aber hat gelohnt. einer der besten Beiträge ever hier. Kompetent, kritisch, durchdacht. Selten sowas Gutes gelesen. |
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